Freundeskreis Marly-le-Roi

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Ausflug zum Museum für Angewandte Kunst in Köln
am 31. Mai 2017

von Sybille Schmidt

22 frohgemute Teilnehmer/innen starteten des Morgens mit der Bahn zu einem Besuch in das Museum für Angewandte Kunst in Köln. Dr. Lore Mütze-Lelleik hatte uns wieder eine Führung angeboten, diesmal zu dem Thema: "Als Europa französisch sprach…".

Lore gab zunächst einen kurzen geschichtlichen Überblick und erklärte danach anhand von Beispielen aus dem Wohnbereich und der Kultur die künstlerische Umsetzung.

Gehen wir zurück zum 17. und 18. Jahrhundert: Europa bestand damals aus den Großmächten England, Frankreich, Spanien, aus dem Zarenreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation mit seinen vielen Territorialstaaten und ca. 50 Reichsstädten.

Wenige Menschen sprachen damals außerhalb Frankreichs in Europa die französische Sprache, gleichwohl hatten sie einen prägenden Einfluss auf ganz Europa in der damaligen Zeit. Französisch wurde im Klerus und beim Adel gesprochen und man korrespondierte in dieser Sprache. Friedrich der Große holte den Philosophen Voltaire an seinen Hof und pflegte "französische Runden". Außerdem ließ er seine französischen Gedichte von Voltaire korrigieren.
Es entwickelte sich in Europa eine Art "Französische Leitkultur" mit Werten wie: un bon goût - guter Geschmack, honnêteté - Ehrenhaftigkeit, beauté d'esprit - Witz, geistige Beweglichkeit und galanterie - Höflichkeit.

 

Louis XIV., der Sonnenkönig, hat diese Leitkultur stark geprägt. Wir sahen eine Bronzeskulptur des Königs, bei der er in eher lässiger Pose als römischer Feldherr mit einer Allongeperücke dargestellt ist. Er sitzt auf einer Reitdecke, auf der die Sonne abgebildet ist.

Die Sonne war ein wichtiges Symbol seiner Regentschaft. Der Sonnenkönig hat viele hochrangige Akademien gegründet und den Künsten und Wissenschaften damit einen großen Schub verliehen. - Solche Herrscher-Skulpturen dienten damals der Staatspropaganda: sie wurden verschenkt oder als Standbilder auf wichtigen Plätzen im Lande aufgestellt.

Wir bewunderten einen edlen Schreibtisch mit Marketerien in Boulle-Technik aus Schildpatt (aus dem Panzer der Karettschildkröte) und Messing.
Der in der Nähe stehende Spieltisch für Karten- und Brettspiele mit wunderbaren Elfenbeinmarketerien diente dem Adel zur Kurzweil.

Louis XIV. war 72 Jahre König. Nach seinem Tode kam nach einer kurzen Interimszeit sein Urenkel Louis XV. an die Macht. Mit ihm änderte sich der Stil. Die Sitten wurden lockerer, die steifen Zeremonien wurden gemildert, das Pathos ließ nach: die Zeit des Rokoko brach an.

Stellvertretend für die Mode der Zeit wurde uns Madame de Pompadour vorgestellt in einer Abbildung des berühmten Gemäldes von Boucher. Als Maitresse des Königs und spätere Vertraute hat sie nicht nur die Mode der Zeit nachhaltig geprägt.
Wichtige modische Accessoires waren damals edle kleine Döschen. Sie dienten z.B. Damen und Herren als Tabatièren für den Tabak, den man daraus zum Schnupfen anbot, und stellten ein Statussymbol dar. Feine Döschen waren auch nötig für Puder, Rouge, Riechsalz, Schönheitspflästerchen und - in Form von kleinen Flakons - für Parfüm. Man nannte den Hof Ludwigs XV. auch "La cour parfumée", wobei das Parfum auch dazu diente, andere Gerüche zu übertönen, da man den Gebrauch des Wassers zum Waschen noch nicht so recht einsah.

Zum Schluss sahen wir noch Beispiele der edlen Tischkultur damaliger Zeiten: kleine edle Figuren aus Porzellan, die zu bestimmten Themen auf der Tafel als Tischschmuck aufgestellt wurden. Die Neuerfindung des Porzellans in Europa war 1709 in Sachsen unter August dem Starken gelungen, in Frankreich war man erst später so weit. Wir bewunderten eine Casserole, eine Saucière, Terrinen, einen Réchaud, ein Déjeuner und ein Tête-à-Tête. Und zum Schluss einen gläsernen Pokal, der zu Ehren von Kaiser Leopold I. kreiert wurde und auf dem ausgerechnet in französischer Sprache ein Sieg über Frankreich gefeiert wurde.

 

Lore hat uns mit viel Herzblut, Sachkenntnis und Charme Frankreich und die französische Lebensweise wieder ein Stück näher gebracht! Wir danken ihr sehr herzlich für diese interessante Stunde.

 

 

Mit Rainer Deppe auf der Treppe!

21 Mitglieder des Freundeskreises Marly-le-Roi beim Besuch des Landtags von NRW

 

Neujahrstreffen 2017 des Marly-Clubs

50 Vereinsmitglieder und einige Gäste trafen sich in hübsch dekorierten Räumen zum traditionellen Neujahrstreffen des Vereins.

Die Veranstaltung wurde musikalisch sehr schön umrahmt von Jörn Raek, der alte französische Chansons sang und diese auf der Akkord-Zither begleitete. Er brachte uns zum Träumen...

Wie immer wurden Informationen über die Planungen des Vereins bekanntgegeben und danach waren alle bei einem leckeren Mittagessen in lebhafte Gespräche vertieft.

Es war ein schöner Auftakt zu einem neuen Vereinsjahr!

Fotos: Heidi Brandl, Guido Ringel

 

 

 

Bericht über die Kulturreise 2016

Vom 3. - 11. September 2016 fuhren 36 Deutsche und Franzosen aus den Partnerstädten Leichlingen und Marly-le-Roi zur jährlichen Kulturreise, dieses Mal nach Südfrankreich, in das Departement Aveyron, mit Standort Rodez.

Wir haben in Rodez in einer schönen alten Burg gewohnt, die nicht nur viel Geschichte aufwies sondern uns auch nach anstrengenden "Kulturbesichtigungen" mit wunderbaren Gerichten verwöhnte! Von Rodez aus sind wir jeden Tag zu längeren Ausflügen aufgebrochen.

Celine, unsere charmante Führerin, hat uns in deutscher und französischer Sprache viele interessante Kenntnisse vermittelt über Land und Leute, Geschichte und Kultur.

Wir besichtigten kleine und romantische Örtchen wie Belcastel, Figeac und Conques sowie größere Städte mit schönen Altstädten und Kathedralen wie Albi und Rodez.

 
Belcastel
Albi: Cathedrale forteresse "Sainte-Cécile"

 

Gärten bei der Cathedrale forteresse
Conques, Abtei

Wir fuhren mit einem kleinen Bähnchen durch das Felsenchaos von Montpellier-le-Vieux, das sich nach manchen Deutungen schließlich als sehr eindrucksvolles geologisches Phänomen herausstellte.

Wir staunten über das Viadukt von Millau, die längste Schrägseilbrücke der Welt mit einer Pfeilerhöhe von 343 Metern. Wir waren sehr beeindruckt von der Eleganz dieses Bauwerks, das von Norman Foster entworfen wurde.

Wir besichtigten auch eine Entenfarm, deren humorvoller Besitzer, Monsieur Carles, uns blumenreich und stolz die Aufzucht seiner Enten erklärte, die in einem großen Hof herumschnattern und nicht gestopft werden, sondern bei jedem Füttern eine Handmassage von Monsieur Carles bekommen, damit das Fressen besser rutscht! Natürlich bestand unser Mittagessen aus verschiedenen Entenzutaten! Lecker und kräftig!

Auf der Hin- und Rückreise machten wir in Bourges Station. Dies ist auch ein schönes altes Städtchen mit vielen historischen Reichtümern, die am Abend sogar noch beleuchtet waren.

Es war eine rundum schöne, interessante und gelungene Reise, wir danken sehr herzlich dem Organisator Bruno Cronier auf französischer Seite, unserem Freund Charly, der die Kulturreisen schon seit vielen Jahren als exzellenter und umsichtiger Chauffeur begleitet und Dr. Hermann Brandl auf deutscher Seite.

Sybille Schmidt

 


Stadtfest 2016

Der Freundeskreis Marly hat sich wieder - wie seit nunmehr 20 Jahren - am Stadtfest beteiligt.
Im großen Zelt der Städtepartnerschaften, zusammen mit dem Henley- und dem Funchalclub, wurden leckere französische Spezialitäten wie Zwiebelsuppe, viele verschiedene Sorten Quiches, Crostinis und Torten angeboten.

Viele sehr engagierte Mitglieder haben gekocht, gebacken und Standdienst geleistet und damit dazu beitragen, dass wir mittlerweile einen sehr guten Ruf besitzen: beim Marly-Stand gibt es leckere hausgemachte Spezialitäten und gute Weinchen!

Den vielen engagierten Helfer/innen ganz herzlichen Dank für ihren großen Einsatz!

 

Besuch aus Marly vom 5. - 8. Mai 2016

Welch warmer, sonniger Frühlingshauch begleitete unsere Begegnung!
Dementsprechend kamen die Besucher am Donnerstag schon etwas früher und in guter Laune am Bürgerhaus an.
Der Ausflug am Freitag führte ins Bergische Land. Dr. Hermann Brandl erläuterte im französischen Bus die Geschichte, Hintergründe und Schwerpunkte der Gegend wie Schloß Burg und Müngstener Brücke.

Deutsch-französische Gruppe in Lennep

 

Mittagessen in der "Klosterschänke"
Bruno und Hermann als "Hahn im Korbe"

Bei einem Rundgang in Lennep staunten die Besucher über die typischen alten bergischen Häuschen. Zur Stärkung kehrten wir dann in der "Klosterschänke" zu einem guten Mittagessen ein.
Anschließend besuchten wir das "Röntgen-Museum"; die deutschen Teilnehmer bekamen Audioguides. Zwei Führer des Museums erläuterten den französischen Gästen die Entdeckung der Röntgen-Strahlen. In dem schön gestalteten Museum wurde alles sehr anschaulich und gut verständlich dargestellt.

Danach ging die Fahrt weiter durch das Bergische Land bis Altenberg, wo wir am Dom vom Domorganisten Rolf Müller erwartet wurden. Nach einführenden Worten über die berühmte Orgel kamen wir in den Genuss eines wunderschönen Orgelkonzertes. Die Gäste haben es sehr genossen, unsere bergische Heimat näher kennen zu lernen.

Am Samstag war Familientag mit freier Gestaltung. Viele Gastgeber und Gäste besuchten den SinnesWald mit der neuen Ausstellung "Metamorphose" und erfreuten sich an dem Klavierspiel von Renate Sander und Pascale Lanquest.

Am Abend trafen sich ca. 100 Personen zum Festabend in der "Wipperaue".

Sybille Schmidt bei der Eröffnungsansprache

Die Festgemeinde mit Bürgermeister Frank Steffes (ganz links) bei der Eröffnung

 

Festsaal in der "Wipperaue"
Die KünstlerInnen Ursula Neumann, Susanne Hoffmann und Lothar Meunier


Das schöne Ambiente in der "Wipperaue" fand viel Zuspruch. Wir konnten den Aperitif im Garten an der Wupper einnehmen. Nach einem guten Buffet gab es dann fesche musikalische Unterhaltung von Susanne Hoffmann, Ursula Neumann und Lothar Meunier. Alle Gäste sangen kräftig mit bei französischen und deutschen Liedern und es wurde sogar getanzt.
Am Sonntag fand die Vernissage des französischen Künstlers Gilles Martin Lecointe statt. Sie war schön gestaltet. Die Vielseitigkeit des Künstlers ist erstaunlich.

Der junge Pianist Victor Estrade
von den Gastgebern bereitgestelltes Büffet
schöne Bratenplatte


Es war auch eine Freude, die begabten jungen Pianisten Victor und Matéo Estrade zu hören. Den Abschluss der Begegnung bildete wie immer das berühmte Buffet der Gastgeber! Was waren da für leckere Sachen zur Auswahl! Und alle wunderschön dekoriert!


Nach einem ausführlichen "Kusskuss" zum Abschied fuhren die Gäste um 14 Uhr wieder zurück nach Marly. Es war eine schöne und harmonische Begegnung unter Freunden, die sich schon lange kennen, Freude haben am Zusammensein und Entdecken neuer Facetten des Nachbarlandes und die offen sind für interessante Diskussionen über die unterschiedlichen Betrachtungsweisen.

Sybille Schmidt


Neujahrstreffen des Freundeskreises

 

In französisch angehauchter Atmosphäre trafen sich viele Mitglieder des Vereins und einige Gäste zu dem traditionellen Neujahrstreffen.

Die Veranstaltung wurde mit Klaviermusik von Lioba Goeddejohan eröffnet, die mit ihren 10 Jahren einen Hauch der Jugend in die Gesellschaft brachte.

Wir staunten über ihren kraftvollen Anschlag. Lioba hat in ihrem jungen Alter schon drei Mal den ersten Preis in Bundesmusikwettbewerben gewonnen und ist auch sportlich sehr aktiv.

Sybille Schmidt informierte über die Planungen des Vereins im Jahr 2016, insbesondere über den vom 5. - 8. Mai anstehenden Besuch aus Marly.

Der 2. Vorsitzende Dr. Hermann Brandl erläuterte das Programm der Kulturreise im September. Er würde sich über weitere Anmeldungen freuen.

Zum Abschluß der Informationen hörten wir noch einmal Lioba mit einem längeren Konzertteil, an dem alle sehr viel Freude hatten. Wir danken Lioba sehr herzlich für ihren gekonnten Beitrag.

Auch ein leckeres Mittagessen durfte natürlich nicht fehlen: einen Teil lieferte der Pächter des Bürgerhauses, die Integrationsbetriebe;

Beate Bin Yusof hat herrliche Fischplatte gerichtet und Mitglieder haben köstliche Desserts mitgebracht. Herzlichen Dank.

 

Fotos: Heidi Brandl

 

 

 

Kulturreise des Freundeskreises

vom 3. bis 11. September 2016

von Dr. Hermann Brandl

Für dieses Jahr hat uns Bruno in den Bereich Midi-Pyrenäen eingeladen. Wir fahren nach Rodez und das Departement Aveyron, eine der schönsten Regionen Frankreichs.

Wie immer in Frankeich werden wir uns an Naturschönheiten, wunderbaren Orten und einer raffinierten Küche erfreuen.

Auf dem Hinweg übernachten wir in Bourges, um die als Weltkulturerbe eingestufte Kathedrale St.Etienne zu sehen.

Rodez ist unser Ausgangspunkt für 5 interessante Tage. Wir besuchen Naturschönheiten, wie das „Chaos-le-Vieux“, eine einmalige Felsformation und sehen technische Wunderwerke, wie das Viadukt de Millau, die längste Schrägseilbrücke der Welt.

Mit Belcastel und Villefranche de Rouergue kommen wir in zwei der schönsten Orte Frankreichs und mit Albi und seiner mächtigen „Cathedrale forteresse“ steht ein weiteres Weltkulturerbe auf dem Programm. Im Bereich des südlichen Zentralmassivs fahren wir nach Figeac, dem Geburtsort von Champollion, dem Entzifferer der Hieroglyphen, und Conques.

In Figeac besuchen wir das Museum Champollion und in Conques die berühmte Abtei, ein Meisterwerk der Romanik.

Der letzte Tag ist Rodez gewidmet, der von dem gallischen Volk der Rutener vor 2000 Jahren gegründeten Stadt. Im Museum Soulages lernen wir das Werk dieses zeitgenössischen Malers kennen.

Auf dem Rückweg über Bourges machen wir noch einen Zwischenstopp in Laguiole und besuchen die Schneidwarenfabrik Forge.

 

Der Reisepreis beträgt 1320,-Euro pro Person im Doppel- und zusätzlich 244,-Euro im Einzelzimmer plus Bahnfahrt nach Paris, voraussichtlich ca. 120,-Euro.

Anmeldungen bitte bei Dr. Hermann Brandl: Tel. 02175 43 62

 


Nachruf zum Tode von Karl Reul


Ein bedeutender Mensch ist von uns gegangen. Wir sind alle sehr traurig und betroffen, dass Karl Reul nicht mehr unter uns ist.

Karl Reul war ein Urgestein von Leichlingen. Er gehörte zu unserer Stadt wie die Wupperbrücken und die schöne Umgebung; und er hat das Geschehen in der Stadt über viele Jahre maßgeblich mitbestimmt und war bis zuletzt aktiv und engagiert für die Belange der Stadt.

Dazu gehörte auch die Städtepartnerschaft mit Marly-le-Roi, die er 1964 mit viel persönlichem Engagement mit begründet hat. Mit seiner aufgeschlossenen, humorvollen und herzlichen Art hat er auch in Marly sofort viele Freude gewonnen und so wurde bald aus den zarten Anfängen der Freundschaft zweier junger Mädchen mit Unterstützung der damaligen Stadtväter eine Städtepartnerschaft, deren Beziehungen bis heute sehr aktiv und freundschaftlich gelebt werden. Dass Karl Reul die französische Sprache perfekt beherrschte, war sicherlich auch sehr hilfreich. In all den Jahren nach der Gründung hat er sich mit Herzblut für die Partnerschaft mit Marly eingesetzt. Viele Begegnungen der Bürger/innen der Städte, die jährlichen Begegnungen der Sportler an Pfingsten und vieles mehr hat er immer sehr unterstützt.

Er gab als Bürgermeister 1989 der Marly-le-Roi-Brücke ihren Namen. Die Städtepartnerschaft mit Frankreich lag ihm besonders am Herzen. (Leverkusener Anzeiger)

1993 wurde der "Freundeskreis Marly-le-Roi" gegründet, der fortan für die Planungen der Begegungen verantwortlich war. Karl Reul hat unsere Arbeit immer sehr unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind. Wir werden die Städtepartnerschaft in seinem Sinne weiter pflegen und fördern.

Im Frühjahr 2014 haben wir noch gemeinsam mit Karl Reul in der Aula das 50jährige Bestehen der Partnschaft groß gefeiert. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an der entsprechenden Feier in Marly teilnehmen. Aber er hat ein Grußwort geschrieben, das zur Feier verlesen wurde und in Marly mit großer Anteilnahme aufgenommen wurde.

Wir sind dankbar, dass wir zum Freundeskreis von Karl Reul gehören durften und werden ihn nicht vergessen. Er hatte eine sehr persönliche, freundliche und positive Ausstrahlung, die zu Herzen ging. Und er war immer engagiert und interessiert an seiner Umwelt. Wir haben einen herzlichen Mitbürger und einen engagierten Mitkämpfer verloren.

Freundeskreis Marly

 

 

Ehrung


Sybille Schmidt gratulierte Wicze Braun und Wolfgang Brudes zu der verdienten „Ehrenmedaille der Stadt Leichlingen“ für ihr großes kulturelles

Engagement im „SinnesWald“ und im Freundeskreis Marly. Sie überreichte im Namen des Vereins eine weiße Kamelie.

 

Kölner Stadtanzeiger 02.06.2014

Rheinische Post vom 02.06.2014

 

Unvergeßlicher Chansonabend mit Jean-Claude Séférian
von Sybille Schmidt

Im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Leichlingens mit Marly-le-Roi organisierte der " Freundeskreis Marly "
einen Chansonabend im Bürgerhaus.

Jean-Claude Séférian, dem Publikum bereits vom 40jährigen Jubiläum bekannt, begeisterte seine zahlreichen Besucher von neuem:
Begleitet von seiner Frau, der Pianistin Christiane Rieger-Séférian und dem Jazzsaxofonisten Jan Klare entführte er die Zuhörer in die Welt der französischen Chansons, die er meisterhaft interpretierte und mit viel Hingabe, Temperament und Power präsentierte. Séférian gilt als Protagonist des französischen Chansons, der seit nunmehr fast 20 Jahren in Deutschland und Frankreich gleichermaßen anerkannt und beliebt ist und schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.

Das Programm im Bürgerhaus widmete sich, passend zum 50jährigen Jubiläum, den deutsch-französischen Beziehungen mit ihren Höhen und Tiefen, musikalisch umgesetzt mit bereits bekannten Chansons und eigenen Kompositionen von Jean-Claude Séférian.

Zunächst hörten wir mit "La douce France" eine Liebeserklärung an Frankreich. In "L'Allemagne" von Patricia Kaas hörten wir von den kleinen Wildblumen, die auf den Trümmern der Vergangenheit wachsen und blühen und Hoffnung für eine friedliche Zukunft geben.

Das Lied "Göttingen" von Barbara wurde weithin bekannt als Beitrag zur Völkerverständigung. Die jüdische Sängerin, die ihre Familie im Krieg verloren hatte, wollte eigentlich nie nach Deutschland kommen. Aber dann hat sie doch einem Auftritt in Göttingen zugestimmt und diese kleine Stadt kennen - und lieben gelernt; und festgestellt, daß die Leute dort sich interessieren für die französischen Könige und für die französische Lebensart aufgeschlossen sind; und daß die blonden Kinder dort lächeln und eigentlich genauso sind wie die Kinder in Paris. Und sie wünscht sich, daß er Frieden zwischen unseren Völkern erhalten bleiben möge.

Jean-Claude Séférian hat mit einer aktualisierten Version von "Aux Champs Elysées" die deutsch-französischen Beziehungen beleuchtet und auch der "Gallische Hahn und das Deutsche Huhn" wurde kritisch liebevoll unter die Lupe genommen.

Natürlich durften auch einige der wunderschönen französischen Liebeslieder nicht fehlen wie z.B.: "Ganz Paris träumt von der Liebe". Und wer von den Zuhörer/innen wäre da nicht ins Träumen gekommen…

Die Stimmung kam rüber im voll besetzten Weyermannsaal und alle waren sich einig: es war ein unvergeßlicher Abend!

Grand merci Monsieur Jean-Claude Séférian, Madame Christiane Séférian et Jan Kare !

 


 

 

 

 

Neujahrstreffen am 19.01.2014

 

 
Harry Organ bei seiner Gesangsdarbietung
von inks: Prof. Dr. Jürgen Terhag und Harry Organ
 
 

Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Ischerland
übermittelt die Grüße der Stadt Leichlingen

Die Vorsitzende Sybille Schmidt dankt den Künstlern
 

 

In obigem Artikel haben sich leider zwei Fehler eingeschlichen:
Maja Momm und Sybille Schmidt wurden vertauscht und die Besucher aus Marly-le-Roi kommen vom 29. Mai bis 01. Juni 2014 (nicht 12. Juni)

 

Impressionen vom Stadtfest 21/22.09.2013

 

Freundeskreis Marly auf großer Fahrt (2013)

 

 

43 Leichlinger/innen starteten am langen Wochenende zu Fronleichnam 2013 zur Bürgerreise in die Partnerstadt Marly-Le-Roi. Wie immer wurde die Gruppe von den Gastfamilien herzlich in Empfang genommen. Der neue Vice-Präsident für die Partnerschaft mit Leichlingen, Bertrand Balette, hatte mit seinen tüchtigen Helfern wieder ein schönes Programm zusammengestellt.

Der Familientag am Samstag wurde ganz unterschiedlich benutzt; das nahe gelegene Paris hat dabei immer besondere Anziehungskraft. Am Abend traf man sich im Festsaal von Marly zum geselligen Zusammensein in schönem Rahmen. Die Gäste wurden von Bürgermeister Jean-Yves Perrot herzlich begrüßt. Auch das Tanzbein wurde kräftig geschwungen.

Der Tagesausflug führte nach Chartres, wo die Gruppe mit einem kleinen Bähnchen durch die mittelalterliche Stadt geführt wurde und die berühmten blauen Fenster der Kathedrale "Notre Dame" bewundern konnte.

Am Sonntagmorgen wurde die Kunst-Ausstellung der Leichlinger Meisterschülerin
Nina Holzweg in der Bibliothek eröffnet. Der Bürgermeister würdigte mit lebhaften Worten die Bilder und Grafiken der Künstlerin.
Er unterstrich alle kulturellen Bemühungen. Insbes. bewegte ihn der Kulturaustausch mit Leichlingen, der nun schon 14 Jahre lang währt.

Den musikalischen Rahmen gestalteten auch Leichlinger Künstlerinnen:
Das Trompeten-Nachwuchstalent Anna-Sophia Ringel und die Pianistin Gaby Mühlbauer begeisterten die zahlreichen Besucher sehr.

 

Die Ausstellung klang aus mit einem geselligen Beisammensein bei amuse geule und dem typischen Cassis-Getränk.

Es war wieder ein rundum schönes Wochenende, geprägt von vielen langjährigen Freundschaften, interessanten Einblicken in die Kultur des Nachbarlandes und Vermittlung unserer Kultur in die Partnerstadt.

Die Städtepartnerschaft mit Marly ist nunmehr 49 Jahre alt. Die Marlychoix wurden herzlich eingeladen zum 50-jährigen Jubiläum, das Ende Mai kommenden Jahres in Leichlingen gefeiert werden soll.

Zur Freude aller wurde den deutschen Teilnehmern ein Beutel mit einem lustigen Aufdruck von "Plantu", dem berühmten französischen Karikaturisten, überreicht


 

Neujahrsempfang des Marly-Clubs am 27.01.2013

 
Gaby Mühlbauer (Piano) und Anna Sophia Ringel (Trompete)
   
 
 

 

 

Kulturreise des Freundeskreises Marly in die Bretagne

ausführlicher Bericht im Info-Blatt 36

 

Eine deutsch-französische Gruppenreise ist nun schon seit vielen Jahren Tradition beim Marly-Club. Die Reisen führen im jährlichen Wechsel zu interessanten Zielen in Deutschland oder Frankreich.

In diesem Jahr fuhren 39 Deutsche und Franzosen gemeinsam in die Bretagne zum Golf von Morbihan. Die deutschen Teilnehmer fuhren zunächst mit dem Talys nach Paris und dort gab es die große Begrüßungszeremonie mit den Freunden aus Marly. Mit dem Bus und dem beliebten Chauffeur Charly ging es dann weiter nach Angers. Dort konnten wir den berühmten Wandteppich der Apokalypse bewundern.

Die Gruppe wohnte dann fünf Tage im hübschen Städtchen Vannes und unternahm von dort jeden Tag interessante Ausflüge in die Umgebung, immer kommentiert von Gästeführerin "Kristin", die uns alle Schönheiten und historischen Hintergründe vermittelt hat.

Wir staunten über die imposanten Menhire von Carnac, besichtigten kleine mittelalterliche Örtchen mit wunderbarem Blumenschmuck, wurden in einer Konservenfabrik "La Belle Iloise" darüber informiert, wie Sardinen dort von Hand "enthauptet und gezogen" werden. Kostprobe natürlich eingeschlossen, sehr lecker".

Auch die Besichtigung von Schloss Suscinio, Schloss Brissac und Schifffahrten durch den herrlichen Golf standen auf dem Programm. Und wir durften die berühmte französische Küche genießen.

Kurzum: wieder eine rundum schöne Reise, in Frankreich fröhlich und charmant geleitet von Bruno Cronier mit Hilfe von Dr. Hermann Brandl auf deutscher Seite. Die Beiden sind ein echt gutes Team und alle Teilnehmer bedanken sich sehr herzlich. Die deutsch-französische Gemeinschaft hat wieder richtig Freude gemacht.


 

 


Bericht über die Mitgliederversammlung 2013 des Freundeskreises Marly

Von den 86 Mitgliedern des Freundeskreises Marly kamen 30 zur Mitgliederversammlung. Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Sybille Schmidt, 1. Vorsitzende, Dr. Hermann Brandl, 2. Vorsitzender, organisiert die Kulturreisen; Maja Momm verwaltet die Finanzen des Vereins; Beisitzer sind: Wicze Braun und Wolfgang Brudes, verantwortlich für Kunst und Kultur und Heidrun Glage von der Stadt Leichlingen. Seniorenvertreterin ist Friederike Wohlfahrt.

Die Vorsitzende führte aus:
Die jährlichen Begegnungen mit Bürger/innen aus der Partnerstadt sind nach wie vor sehr gefragt:
In diesem Jahr fahren 43 Teilnehmer/innen nach Marly. Die Gäste aus Marly werden gemäß ihren Sprachkenntnissen in französische Familien vermittelt. Französische Sprachkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich. In Marly ist u.a. ein Ausflug nach Chartres geplant. Im Rahmen der Vernissagen, die die Bürgerreisen und Besuche hier seit längerem begleiten, wird in diesem Jahr Nina Holzweg aus Leichlingen ihre Gemälde in Marly ausstellen.

Im Herbst ist eine deutsch-französische Kulturreise nach Dresden geplant. Stadtrundfahrt, Besuch von Meißen, Moritzburg, Elbsandsteingebirge, Görlitz und vieles mehr stehen auf dem Programm. Ganztätige deutsch-französische Führungen werden die Geschichte dieser schönen Region erläutern.

Drei Mal jährlich treffen sich Mitglieder des Vereins zum "Table Ronde" und Austausch von Neuigkeiten.

Die Senioren des Vereins treffen sich monatlich zum fröhlichen "Kaffeestündchen" und kleinen Ausflügen.

Die Teilnahme am Stadtfest, zusammen mit dem Henley- und Funchalclub, ist zur schönen Tradition geworden. Und wer wüsste inzwischen nicht, wie lecker die selbst gemachten französischen Spezialitäten des Marly-Clubs sind!

In diesem Jahr wird das 50jährige Bestehen des Elysée-Vertrages gefeiert.
Auch der Freundeskreis Marly hat innerhalb seiner Möglichkeiten dazu beigetragen, dass die nun 50jährige deutsch-französische Freundschaft zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist. Die über nun 49 Jahre regelmäßigen freundschaftlichen Begegnungen der Bürger unsere Partnerstädte Marly-le-Roi und Leichlingen haben den Vertrag mit Leben erfüllt.

Im nächsten Jahr wird der Freundeskreis das 50jährige Bestehen der Partnerschaft Marly-le-Roi mit Leichlingen ganz groß feiern - und dazu besteht aller Grund!

Weitere Informationen bei: Sybille Schmidt, Tel. 02175-73 1 72

 

 

 

 

Besuch aus Marly vom 28. April bis 1. Mai 2012
Sybille Schmidt

46 Gäste aus der Partnerstadt Marly- das ist nach nunmehr 48 Jahren der Städtepartnerschaft ein lebhafter Beweis der guten Beziehungen zueinander! Alle Gäste waren über das lange Maiwochenende in Familien untergebracht.

Der "Freundeskreis Marly" hatte für die Gäste ein ansprechendes Programm ausgearbeitet.
So fuhren am Sonntag 81 Gäste mit ihren Gastgebern nach Cochem an die Mosel. Stadtführungen in deutscher und französischer Sprache brachten den Besuchern die Geschichte des quirligen Städtchens nahe. Am Nachmittag konnten die Weinberge des romantischen Moseltales vom Schiff aus bewundert werden. - Am Abend wurde in nunmehr ruhig gewordenen Winningen ein gutes "Moseltröpfchen" probiert - sehr zur Freude der Gäste.

Am Abend des traditionellen "Familientages", den Gäste und Gastgeber individuell gestalten, trafen sich 92 Gäste wieder zu einem "Bunten Abend" im Haus Rüdenstein an der Wupper. Die Gäste waren begeistert von der typisch bergischen Atmosphäre dieses Restaurants. Musiker Lothar Meunier sorgte mit französischem Flair und Melodien für beste Stimmung. Es wurden deutsche und französische Lieder gesungen und fleißig getanzt.

Wie die Vorsitzende Sybille Schmidt betonte, verdiene die Freundschaft zwischen Leichlingen und Marly-le-Roi bei den Rating Agenturen ein Triple AAA.

Bürgermeister Ernst Müller und der stellvertretende Bürgermeister von Marly, Monsieur Patrick Gilbert und alle Gäste haben da voll zugestimmt.

Am Dienstag fand nach der Vernissage (siehe extra Bericht) noch ein großes gemeinsames Mittagessen im Bürgerhaus statt. Das leckere und vielfältige Buffet wurde von Mitgliedern des Vereins kreiert und ließ nichts zu wünschen übrig! Ein weiteres schönes Beispiel für das große Engagement unserer Leichlinger Gastgeber, die damit auch wesentlich zum Gelingen dieser Begegnungen beitragen.

Es waren wieder schöne gemeinsame Tage, getragen von vielen schönen langjährigen Freundschaften, aber auch neuen Gästen aus Marly, die von dem fröhlichen Geist der Jumelage angesteckt wurden und weiter dabei bleiben wollen.

 
Führung in Cochem
 
An der Moselpromenade
Gäste aus Übersee
Sybille Schmidt und Sylvie Jezequel bei der Polonaise
   
Gebackene Kartoffeln mit Lachs
 
Joelle Larible und Sylvie Jezequel beim Gesangsvortrag
Gemüsebällchen

 

Mitgliederversammlung am 07.03.2012

 

Die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Marly am 7. März 2012 war wieder gut besucht. Bei den Wahlen wurden einstimmig mit jeweils einer Enthaltung wieder gewählt:

• Sybille Schmidt als 1. Vorsitzende

• Dr. Hermann Brandl als 2. Vorsitzender

• Maja Momm als Kassiererin

• Wicze Braun und Wolfgang Brudes als Beisitzer für Kunst und Kultur.

• Heidrun Glage ist als Vertreterin der Stadt "geborenes" Mitglied.

Der Vorstand bedankt sich für das Vertrauen und wird weiterhin engagiert und motiviert für die Ziele unserer Städtepartnerschaft mit Marly-le-Roi arbeiten.

unten v.l.: Sybille Schmidt, Dr. Hermann Brandl, Maja Momm
oben v.l.: Heidrun Glage, Wolfgang Brudes, Wicze Braun

Der 2. Vorsitzende Dr. Hermann Brandl stellt die diesjährige deutsch-französische Kulturreise vor, die vom

3. - 11. September 2012 in die Bretagne führt.

Unsere deutsche Gruppe wird sich - nach der Fahrt mit dem Thalys - am Gare du Nord in Paris mit den französischen Freunden treffen. Gemeinsam setzen wir dann die Reise im Bus aus Marly fort. Über Angers, wo wie wegen der langen Strecke eine Übernachtung und den Besuch des Schlosses einschieben, erreichen wir dann Vannes am Golf von Morbihan.
Während der nächsten fünf Tage steht unter anderem folgendes auf dem Programm:
Die Menhire von Carnac, Fahrten zu typischen Ortschaften und Landschaften der Region, ein Ganztagsausflug zur bekannten Insel "Belle Ile en Mer", die Halbinsen Quiberon und Rhuys, die Schlösser Suscinio und Brissac.
Natürlich werden wir während dieser Zeit sowohl mittags als auch abends die berühmte Küche der Gegend genießen dürfen. Nähere Infos bei Dr. Hermann Brandl unter Tel. 02175 4362.

Wir freuen uns auf anregende Stunden mit unseren Freunden aus der Partnerstadt!

 

Fotos von der Mitgliederversammlung

 

Ausflug nach Bonn

22 motivierte Vereinsmitglieder des Freundeskreise Marly starteten am 12. Februar 2011 zu einem Ausflug nach Bonn. Ein deftiges Mittagessen im "Brauhaus Bönnsch" gab eine gute Grundlage für eine Führung durch die Ausstellung "Napoleon und Europa". Mit Herrn Ditzel hatten wir einen ausgezeichneten Führer, der uns mit sehr interessanten und lebendigen Ausführungen einen tiefen Einblick in die damalige Geschichte gegeben hat. - Ein gemeinsamer Kaffee bzw. Bierchen rundete diesen abwechslungsreichen Tag ab.

 

Impressionen vom Neujahrstreffen

Januar 2012

 

 

 

Brigitte Weber und Ursula Neumann unterhielten die Gäste mit einer verbreitete knackige Spannung im Saal mit Geschichten über die Kuh Selma, die Birgit Weber wunderbar humorig ins Bild setzte. Alle Gäste hatten viel Freude an dieser Darbietung.

Es gab wieder ein sehr gutes Büffet und leckere Nachtische von Heidi Brandl, Maja Momm, Guido Ringel und Sybille Schmidt.

 

 

Solinger Tageblatt vom 25.01.2012

Neujahrstreffen

am 23.01.2011

55 Mitglieder des Freundeskreises trafen sich zum traditionellen Neujahrsempfang im Bürgerhaus. Es gab ein leckeres Buffet, musikalische Leckerbissen von David Mertin und Informationen über die geplanten Aktivitäten.

Auch nach 47 Jahren ist die Städtepartnerschaft mit Marly-le-Roi noch sehr lebendig,
stellte die Vorsitzende Sybille Schmidt fest. Das beweisen die steigenden Teilnehmerzahlen bei den Bürgerbegegnungen.

Der Austausch auf kulturellem Gebiet floriert: so wird die Bürgerreise seit nunmehr 11 Jahren begleitet von einem Kunstaustausch, organisiert von Braun/Brudes. Bei der diesjährigen Bürgerreise nach Marly vom 2. - 5. Juni 2011 wird Peter Thönes eine Foto-Ausstellung über Leichlingen zeigen. Geplant wird weiterhin ein Besuch des Geschäftsviertels "La Défense" mit Führung in deutscher Sprache sowie ein festlicher Abend.

Im letzten Jahr kamen 22 Musiker/innen des Orchestre de Marly nach Leichlingen und gaben zusammen mit dem Orchester der Musikschule ein sehr eindrucksvolles Konzert. In diesem Jahr kommt zu Pfingsten ein Gospelchor aus Marly zu Besuch nach Leichlingen.

Als weiteren Schwerpunkt bietet der Verein jährliche "Kulturreisen" in die Partnerländer an. In deutsch-französischer sehr harmonischer Gemeinschaft werden die kulturellen Besonderheiten des Nachbarlandes erkundet. In diesem Jahr führt die Reise von 5. - 10. September 2011 in die Kurpfalz. (Nähere Informationen bei Dr. Hermann Brandl, Tel. 43 62).

Außerdem pflegt der Verein ein reges Vereinsleben mit gemeinsamen Ausflügen und Besuchen von Ausstellungen sowie "Tables Rondes" (Stammtische).

Bürgermeister Ernst Müller lobte das Engagement des Vereins für die Städtepartnerschaft und begrüßte die langjährigen guten freundschaftlichen Beziehungen.

 

 

Liebe Marly-Freunde,

der Frühling naht und mit ihm die Vorfreude auf unsere gemeinsame Reise in die Partnerstadt vom 2. - 5. Juni 2011. Ich freue mich, dass Ihr Euch für diese Reise angemeldet habt. - Hier nun einige Infos zum Reiseablauf:

Donnerstag, 2. Juni:
Abfahrt um 6:40 Uhr ab Witzhelden, Haltestelle Hauptstraße
um 7:00 Uhr ab Leichlingen, Rathausplatz in einem Bus der Fa. Wiedenhoff

In Sedan - einer riesigen, sehr interessanten Festung - werden wir eine Pause einlegen; eine Führung wird uns die wechselvolle Geschichte dieser Festung erläutern. - Danach können wir uns auf eine "Dégustation Ardennaise" freuen, bestehend aus Cidre, Café und verschiedene Kuchenspezialitäten der Region. - Ankunft in Marly an der Schule Schweitzer, rue du Port Marly in Marly-le-Roi: ca. 18.30 Uhr

Abend in den Familien

Freitag, 3. Juni:
9 Uhr pünktlich, Abfahrt von Marly Schule Schweitzer, rue du Port Marly

Ausflug: Führung durch "La Défense" mit Erläuterungen über Entwicklung, Geschichte, Architektur und Kunst dieses bekannten Vorortes von Paris.

10 Uhr Besichtigung mit 2 Gruppen in Deutsch und Französisch (je bis zu 30 Personen)

11:30 - 13:30 Freizeit für das Mittagessen
14:15 Am Nachmittag Besuch des Museums Nissim de Camondo

18:30 Ankunft in Marly, Schule Schweitzer
Abend in den Familien

Samstag, 4. Juni:
Familientag mit individueller Planung der Gastgeber;
19Uhr pünktlich: Festlicher Abend mit Buffet im Festsaal von Marly

Sonntag, 5. Juni:
10 Uhr Vernissage der Foto-Ausstellung von Peter Thönes und seinem Fotokurs (Bilder aus dem Bergischen Land), musikalisches Rahmenprogramm von Peter Thönes und Michael Nover in der Stadtbücherei von Marly Le Roi. Apéritif .

14 Uhr: Pünktliche Abfahrt nach Leichlingen (Schule Schweitzer)

Ankunft in Leichlingen ca. 22 Uhr.

Mit herzlichen Grüßen und in Vorfreude auf unsere gemeinsame Reise

Eure Sybille

 

Mitgliederversammlung vom 03. März 2010

Der Verein hat 99 Mitglieder und organisiert die Begegnungen mit Bürgern aus der Partnerstadt Marly. Die Städtepartnerschaft besteht seit nunmehr 46 Jahren und ist "kein bisschen müde", wie die Vorsitzende Sybille Schmidt ausführt und sie freut sich über eine stetig wachsende Anzahl von Interessenten aus beiden Partnerstädten. Der Verein verfügt über eine starke Gruppe engagierter und aktiver Mitglieder, die auch gerne Angebote wie gemeinsame Ausflüge zu kulturellen Ereignissen mit französischem Bezug, Neujahrsempfang, Teilnahme am Stadtfest, einen "Table Ronde" (Stammtisch) usw. wahrnehmen.
Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig den bisherigen Vorstand des Vereins wieder: 1.Vorsitzende Sybille Schmidt,
2. Vorsitzender Dr. Hermann Brandl, Kassiererin Maja Momm. Als eine Beisitzerin für Kunst und Kultur wurde Wicze Braun gewählt. Die bisherige weitere Beisitzerin für Kunst und Kultur, Basilisse Pflüger hat aus zeitlichen Gründen nicht mehr kandidiert. Sie hat sich u.a. insbesondere für den Musikaustausch mit Marly verdient gemacht. Als neuer Beisitzer für Kunst und Kultur wurde Wolfgang Brudes gewählt. Heidrun Glage bleibt als Vertreterin der Stadt ebenfalls Beisitzerin im Vorstand.
Friederike Wohlfahrt wurde wieder als Seniorenvertreterin bestätigt.

Vom 29. April - 2. Mai 2010 werden 70 Gäste aus der Partnerstadt erwartet, darunter 17 Musiker des Orchestre de Marly. Alle Gäste sind privat untergebracht. Der Freundeskreis organisiert für die Gäste einen Ausflug ins Ruhrgebiet unter dem Motto: "Strukturwandel im Ruhrgebiet", mit Besuch der Zeche Zollverein, des Gasometers, der Villa Hügel und der Margarethenhöhe. Führungen in Deutsch und Französisch werden die Geschichte und den Wandel des Ruhrgebiets erläutern.

Am Samstagabend findet um 20.30 Uhr in der Aula ein Konzert statt mit Musikern des Orchesters von Marly und der Musikschule Leichlingen. Der Eintritt ist frei, Gäste sind sehr willkommen.

Für Sonntagmorgen um 11.15 Uhr ist die Vernissage der Ausstellung von vier Künstlerinnen aus Marly vorgesehen. Auch hier freuen wir uns über Interessenten.

Die diesjährige deutsch-französische Kulturreise führt die Teilnehmer/innen im August nach Frankreich in das schöne Perigord, mit einem großen kulturellen Programm wie Besichtigung der Höhlen von Lascaux, Tal der Dordogne, Sarlat und anderes mehr. Die Reise ist bereits ausgebucht. - Bei den gemeinsamen Reisen sowie bei den Begegnungen in den Partnerstädten gehören die herzliche und aufgeschlossene Gemeinschaft der Beteiligten zu den schönsten Erlebnissen.

Weitere Informationen über den Freundeskreis Marly erhalten Sie bei Sybille Schmidt, Tel. 02175-73 1 72.
Neue Interessenten sind immer willkommen!

von links: 2. Vorsitzender: Dr. Hermann Brandl, 1. Vorsitzende: Sybille Schmidt, Kassiererin: Maja Momm,
Beisitzer(in) für Kunst und Kultur: Wicze Braun und Wolfgang Brudes, Beisitzerin (als Vertreterin der Stadt): Heidrun Glage

Großer Besuch aus Marly

74 Gäste aus der Partnerstadt Marly waren vom 29. April bis 2. Mai 2010 in Leichlingen, davon 52 Personen mit der "Bürgerreise" und 22 Musiker/innen. Das Treffen wurde organisiert vom "Freundeskreis Marly" unter der Leitung der Vorsitzenden Sybille Schmidt und der Musikschule Leichlingen unter der Leitung von Andreas Genschel.
Am Freitag starteten fast 100 Franzosen und deutsche Gastgeber mit zwei Bussen ins Ruhrgebiet; der Ausflug stand unter dem Motto "Strukturwandel im Ruhrgebiet". In französischen und deutschen Führungen wurde den Gästen die heutige Nutzung der "Zeche Zollverein" und des "Gasometers" in Oberhausen, die "Margarethenhöhe" und die "Villa Hügel" erläutert.

Am Samstagabend fand in der Aula ein deutsch-französisches Konzert statt. Dafür wurde vorher intensiv zusammen geübt. 36 hoch motivierte Musiker/innen aus Marly und Leichlingen im Alter von 10 bis 81 Jahren spielten unter dem französischen Dirigenten Roberto Gatto ein anspruchsvolles Programm von Luigi Boccherini und Wolfgang Amadeus Mozart. Die Zuhörer spürten die Freude am gemeinsamen musikalischen Gestalten. Es war auch die Melodie der deutsch-französischen Freundschaft, die diesem Konzert die besondere Note verliehen hat. Andreas Genschel, Organisator des Konzertes auf deutscher Seite, war denn auch sehr zufrieden mit dem schönen Erfolg dieses Konzertes. Das nächste musikalische Zusammentreffen in Marly wurde schon ins Auge gefasst.

Am Sonntag wurde das große Treffen mit der Vernissage von vier Künstlerinnen aus Marly beschlossen (Berichte hierüber sind gesondert erschienen).
In diesem Jahr waren viele neue Gäste aus Marly nach Leichlingen gekommen. Auch sie haben sich über die warmherzige Aufnahme in den deutschen Gastfamilien gefreut und möchten die neuen Kontakte gerne weiter intensivieren. Alle waren sich einig: die deutsch-französische Freundschaft wird bei diesen Treffen wirklich gelebt!

 

 

   

 

Lokale Informationen vom 12.05.2010

 

 

 

Neujahrsempfang am 24. Januar 2010
 
Stadtdirektor a. D. Otto Birkendahl
Unsere "Jung"-Mitglieder:
Jutta Krafzick
Karl-Heiz Pega
Volker und Hannelore Driessen
Heinz-Bert Wojahn, Volker und Hannelore Driessen
Die offiziellen Redner
Vorsitzende Sybille Schmidt
Stellvertr. Vorsitzender Dr. Hermann brandl
Beisitzerin für Kunst und Kultur Wicze Braun
Leiter der Musikschule Andreas Genschel
Stimmungsbilder vom Neujahrsempfang
Francoise Müller,Bürgermeister Ernst Müller, Kassiererin Maja Momm

Eva Mohs, Wolfgang Brudes, Wicze Braun

Beates köstliche Vorspeisen
Guidos Mandarinen Trifle

 

 

 

 

Fotos von der Kulturreise nach Berlin 2009

Berichte siehe auch: Info-Blatt 30 -Oktober 2009

Pressebericht Bürgerreise nach Marly 2009

Anlässlich des 45jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft fuhren 40 Mitglieder des Freundeskreises Marly für vier Tage in die Partnerstadt. Die Franzosen hatten wieder ein sehr schönes Programm vorbereitet: ein Ausflug führte in die Normandie zu dem romantischen Örtchen Lyons-la-Forêt mit einer langen Historie. Der Besuch des Schlosses Vascoeuil überraschte durch einen wunderschönen Skulpturengarten. – Während des Besuches fand in Marly eine Vernissage des Leichlinger Künstlers Winfried Gille statt. Für eine flotte musikalische Begleitung sorgten Gabi Mühlbauer und Günter Weber mit Klavier und Saxofon. .- Der Höhepunkt des Besuches war ein Partnerschaftskonzert des „Orchestre de Marly“ mit drei Musikerinnen der Musikschule Leichlingen (Christiane Genschel, 1. Violine, Sarah Göpel, 2. Violine, und Josefine Kupper, Viola).- Der Besuch war wieder von großer Herzlichkeit geprägt, die Gäste wurden mit wunderbaren Menüs und zusätzlichen privaten Programmen verwöhnt. Auch nach 45 Jahren kann man feststellen: die Jumelage (Partnerschaft) mit Marly-le-Roi ist noch sehr lebendig und herzlich!

 

 

 

 

Gemeinsamer Ausflug der drei Städtepartnerschafts- Vereine

Am Samstag den 27. Juni war es wieder einmal soweit: Mitglieder der 3 Städtepartnerschafts- Vereine Marly-le-Roi, Funchal und Henleyclub machten einen gemeinsamen Tagesausflug mit dem Bus.
Organisiert vom Henleyclub ging die Reise morgens um 9 Uhr vom Leichlinger Rathausvorplatz zunächst nach Soest. Dort erwarteten uns 2 Stadtführerinnen und klärten uns auf über die Besonderheiten der Stadt und der Stadtgeschichte.
Danach gab in einem historischen Hotelrestaurant in der Innenstadt ein kräftigendes Mittagessen. Anschließend konnten noch ein wenig die Geschäfte besucht werden, bevor es zur Möhnetalsperre ging.
Dort erwartete die Gruppe eine Schiffsrundfahrt mit Kaffee und Kuchen.
Im Anschluss daran stellten 2 Führer uns die Geschichte der Staumauer vor und auch die Ereignisse während des 2. Weltkriegs mit den Details der Bombardierung durch die englische Luftwaffe. 1200 Menschen wurden, nachdem ein 25 m in die Tiefe und ca. 150m Breite reichendes Loch mit der letzten der 4 Spezialbomben in die Mauer gerissen wurde, durch das ausströmende Wasser kurz nach Mitternacht im Schlaf von den Fluten mitgerissen und getötet.

Wir sahen aber auch Bilder von vor ca. 1,5 Jahren, als der Stausee überzulaufen drohte und die überschüssigen Wassermassen gezielt durch die oberen Sicherheitsauslässe auf der seeabgewandten Seite über die Staumauer herablief. Abends und Nachts wurden die Wassermassen farbig wechselnd ins "rechte Licht gesetzt". Die gezeigten Bilder waren beeindruckend.

Zum Abschluss der Reise kehrten wir unterwegs noch in ein Restaurant ein und genossen stilgerecht westfälischen Pumpernickel mit Butter und echtem Soester Knochenschinken.
Kurz nach 21 Uhr erreichten wir wieder den Rathausvorplatz.
Ein schöner Ausflug ging zu Ende.
Nächstes Jahr soll die Tradition fortgesetzt werden.

Reiner Vesper,
Pressereferent des Henleyclubs

 

Kulturreise nach Berlin war ein "Hit" für die Franzosen

Im August 2009 starteten 30 Franzosen aus der Partnerstadt Marly-le-Roi bei Paris und 17 Deutsche des Freundeskreises Marly zu einer fünftägigen Kulturreise nach Berlin.

Interessante Führungen durch die Stadt mit dem Bus, per pedes und per Schiff vermittelten den Teilnehmern die turbulente und dramatische Geschichte der Stadt.

Ein ausführlicher Besuch der Museumsinsel lenkte den Blick auch auf die Blütezeit der Kulturen im Mittelmeerraum. Und natürlich durfte auch ein Besuch von Potsdam mit Schloss Sanssouci nicht fehlen, dessen herrliche Gärten sich in strahlendem Sonnenschein präsentierten. Abgerundet wurden die Eindrücke durch einen Besuch im "Deutschen Historischen Museum".

Deutsche und Franzosen eroberten gemeinsam mit viel Spaß und Durchhaltevermögen die quirlige Stadt Berlin. Dabei wurden neue deutsch-französische Freundschaften geschlossen und alte vertieft.

Organisiert hatte die Reise der 2. Vorsitzende des Vereins Dr. Hermann Brandl. Finanziell unterstützt wurde sie von der "Leichlingen-Stiftung" der Kreissparkasse Köln. Alle Teilnehmer konnten bestätigen: "Berlin ist eine Reise wert".

weitere Berichte siehe auch: Info-Blatt 30

 

Neujahrstreffen des Marly-Clubs im Bürgerhaus

Viele Mitglieder des Freundeskreises Marly starteten wieder gemeinsam in das Neue Jahr. Im Bürgerhaus fand man sich zusammen zum Meinungsaustausch, erfuhr über die geplanten Aktivitäten, sah einen eindrucksvollen Film über die "Kulturreise 2008" und genoss nicht zuletzt ein leckeres Mittagessen.

Zunächst nahmen wir gemeinsam Abschied von Mitgliedern, die im letzten Jahr verstorben sind, die sich sehr für unsere Städtepartnerschaft engagiert haben und die wir nicht vergessen werden: Dr. Peter Trapp, Erna Hennig, Hans Kula und Jörg Allkämper. Danièle Leroy aus Marly übermittelte: "Es tut uns sehr leid, dass die Gründer unserer Partnerschaft uns allmählich verlassen, aber wir vergessen nicht, dass dank ihres Engagements und ihrer Energie wir heute so schöne freundschaftliche Verbindungen genießen". Renate Sander spielte zum Gedenken an die Verstorbenen ein Bachpräludium.

Die Bürgerreise 2009 wird uns vom 21. - 24. Mai nach Marly führen. Auf der Fahrt werden wir in Charleville-Mezières Gelegenheit zu einer Stadtführung oder alternativ zu einer Besichtigung des Geburtshauses des berühmten Schriftstellers Arthur Rimbaud haben. Die Ankunft in Marly ist für 18 Uhr vorgesehen.

Von Marly aus ist ein Ausflug in die Normandie zum romantischen Örtchen "Lyons la Forêt" geplant. Wir werden dort am Morgen den Ort besichtigen und am Nachmittag das Schloss mit seinem Museum und seinen schönen Gärten.

Am Samstag um 11 Uhr findet die Vernissage des Leichlinger Künstlers Manfred Gille statt.
Am Abend geben das Orchestre de Marly und vier Musiker der Musikschule Leichlingen ein gemeinsames "Jumelage-Konzert". Anschließend steigt eine Cocktail-Party.

Für Sonntagmorgen ist die Besichtigung des Telegraphen von Chappe im Park von Marly geplant. Um 14 Uhr ist wie immer die Rückfahrt nach Leichlingen.

Interessenten für diese Bürgerreise sollten sich bitte möglichst bald bei Sybille Schmidt, Tel. 02175-73172 melden.

Die "Kulturreise 2009" führt vom 9. - 14. August nach Berlin. Der 2. Vorsitzende Dr. Hermann Brandl erläuterte die Einzelheiten: 36 Franzosen haben sich bereits zu der Reise angemeldet. Geplant sind u.a.: Stadtrundfahrt, Besuch des Pergamonmuseums, Große City-Schiffsrundfahrt, Stadtspaziergang, Besuch des Reichstags mit Führung, Besuch von Potsdam mit Schloss Sanssouci. Weitere Einzelheiten erfahren Sie von Dr. Brandl, Tel. 02175-4362.

Die Gäste konnten nun noch einen sehr schönen Film von Heinzbert Wojahn über die Kulturreise 2008 sehen. Sie führte zum Mt. St. Michel und der Film vermittelte einen schönen Eindruck, wie viel Spaß die deutsch-französische Gruppe an dem Zusammensein hatte sowie an den leckeren französischen Spezialitäten und am Entdecken der schönen Region im Grenzgebiet Normandie/Bretagne mit den malerischen Städtchen und dem Kulturreichtum.

So freuen wir uns schon wieder auf die nächsten Treffen mit unseren Freunden aus der Partnerstadt Marly.

Sybille Schmidt

Bericht in Rheinische Post

Sybille Schmidt bei der Begrüßung

Dr. Hermann Brandl erläutert die Kultur-Reise nach Berlin
Wicze Braun und Wolfgang Brudes
Dolly und Jo Goffart
Friederike Wohlfahrt und Herta Pohle

Renate Sander spielt ein Bach-Präludium
zu Ehren der verstorbenen Mitglieder

andächtige Zuhörerinnen
gut gelaunt

 

 

Das leckere Buffet wurde von Beate Bin Yusof geliefert
"delicious dreams"

zu bestellen über: Beate Bin Yusof, Leichlingen

Wie hat Guido Ringel nur das Sahnemuster geflochten?

 

 

 

Auf Einladung der evangelischen Kantorei Leichlingen sowie des Freundeskreises Marly gastierte der junge Nachwuchsorganist
Cyril Perret aus Marly-le-Roi im Rahmen des Orgelsommers in der evangelischen Kirche.


Presseberichte zum Besuch

 

 

 

Mitgliederversammlung 2008
des Freundeskreises Marly

Die Mitgliederversammlung 2008 fand in angenehmer Atmosphäre im Café am Stadtpark statt.

Der Vorstand des Freundeskreises wurde einstimmig im Amt bestätigt:
1. Vorsitzende: Sybille Schmidt, 2. Vorsitzender: Dr. Hermann Brandl,
Kassiererin: Maja Momm, Beisitzerinnen für Kunst und Kultur: Wicze Braun und Basilisse Pflüger, weitere Beisitzerin: Heidrun Glage.
Als Seniorenvertreterin wurde Friederike Wohlfahrt im Amt bestätigt.

Die Städtepartnerschaft floriert: 40 Personen aus Marly werden vom 9. - 12. Mai 2008 nach Leichlingen kommen und freuen sich auf eine Schifffahrt zur Loreley. Am 12. Mai findet um 11 Uhr die Vernissage der Fotografin Marie-Dolorès Martin aus Marly im Bürgerhaus statt.

Vom 9. - 12. September 2008 wird die deutsch-französische Kulturreise in die Normandie führen, u.a. zu dem berühmten "Mont Saint-Michel". Informationen hierüber bei: Dr. Hermann Brandl, Tel. 4362.

Basilisse Pflüger berichtet von weiteren Fortschritten beim Musikaustausch. Am 4. Juli 2008 findet in der ev. Kirche ein Orgelkonzert statt. Auf Einladung des "Freundeskreises Marly" und der Kantorei erklärte sich der Organist Cyril Perret aus Marly bereit, beim Leichlinger Orgelsommer mitzuwirken.

Sybille Schmidt erinnert weiter an die Gründungsversammlung des "Freundeskreises" am 19. Oktober 1993. Bereits damals wurde Dr. Hermann Brandl als 2. Vorsitzender gewählt und übt dieses Amt seitdem aus. Die Vorsitzende dankt ihm im Namen des Vereins herzlich für 15 Jahre Einsatz und Engagement für den Verein. Seit 2002 leitet und organisiert er auch die "Kulturreisen" im Herbst, die sich bei Deutschen und Franzosen großer Beliebtheit erfreuen.

Heidrun Glage, Dr. Hermann Brandl, Sybille Schmidt,
Maja Momm, Basilisse Pflüger

Dr. Hermann Brandl bedankt sich bei Sybille Schmidt für die Ehrung anlässlich der 15jährigen Tätigkeit im Vorstand

 

Bonne Année 2008!

von Ellen Lange


Das war die Überschrift für den Neujahrsempfang des Marly- Clubs, der am Samstag, 19.1.2008 im rot-weiß-blau geflaggten Weyermannsaal des Bürgerhauses statt fand. Etwa 50 Mitglieder hatten sich eingefunden, um gute Wünsche für das Neue Jahr auszutauschen und etwas über die Planungen für 2008 zu erfahren.

Sybille Schmidt, die Vorsitzende des Marly-Clubs, überbrachte in ihrer Ansprache herzliche Grüße aus Marly, zu dem seit bereits 44 Jahren die Verbindung besteht.

Im dortigen Comité de Jumelage hat es eine Veränderung gegeben: Danièle Leroy beendet nach 10 Jahren ihre Mitarbeit und wird von Sylvie Jezequel abgelöst, die einigen Leichlingern von Besuchen her schon gut bekannt ist. Frau Schmidt begrüßte als "jüngstes" Mitglied des Marly-Clubs Herrn Heinz Wojahn, der sich gleich als Kameramann und fotografischer Chronist gut einführte.

Aus Sybille Schmidts Rede:
"Das Jahr 2008 ist zum "Frankreich - Nordrhein - Westfalen - Jahr" ernannt worden. In diesem Jahr sollen die bestehenden guten Beziehungen zwischen unseren Ländern weiter ausgebaut werden. Frankreich ist für NRW das Exportland Nr. 1. Rund 300 französische Unternehmen mit mehr als 60 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 22 Mrd. € haben ihren Sitz in NRW, und rund 30 000 Franzosen leben hier. Zwischen NRW und Frankreich bestehen 250 Städtepartnerschaften und 850 Schulpartnerschaften. Neben dem Generalkonsulat gibt es hier die größte frz. Handelsmission weltweit, fünf Kulturinstitute und französische Schulen in Düsseldorf und Bonn. Das verdeutlicht die vielfältigen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern." Das Jahr bietet eine Fülle von interessanten Veranstaltungen, von denen viele hier in unserer Region statt finden werden.
Frau Schmidt wies auf die nächsten Aktivitäten hin:

• Mitgliederversammlung am 2.4.2008
• Besuch der französischen Gäste über Pfingsten
Für Pfingstsamstag ist ein Ausflug mit Schiff und Bus zur Loreley geplant. Sonntag ist der traditionelle Familientag zur freien Gestaltung.
Frau Wicze Braun kündigte für Pfingstmontag die Vernissage der Fotografin Marie-Dolorès Martin
aus Marly an, die von französischen Musikern umrahmt werden soll.
• Herr Dr. Brandl warb für die Teilnahme an der für den Herbst geplanten Kulturreise in die Normandie. Allein das Lesen der Programmpunkte - St.Malo, Mont St. Michel, Dinan, Rennes, Cancale - weckt die Lust, diese wunderbare Region Nordfrankreichs zu entdecken (siehe weiter oben).

Umrahmt wurden diese Ausblicke auf die vor uns liegenden Aktivitäten von Renate Sander am Flügel und Wera Vis , Querflöte, die Musik von Mozart, Fauré und dem belgischen Komponisten Bernard Molique (1802 -1869). Besonders die "Tarantelle" des letzteren wurde von den beiden Musikerinnen mit soviel Spielfreude vorgetragen, dass man manches Bein im Takte mitwippen sah. So wurden sie zu Recht mit Blumensträußen in den Farben der Trikolore belohnt.

Bürgermeister Ernst Müller richtete Worte des Dankes an die Mitglieder, besonders aber an den Vorstand des Marly-Clubs. Er betonte die Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements, ohne das das Leben in einer Stadt wie Leichlingen um vieles ärmer wäre und sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.
Nach der gehaltvollen wortreichen Kost des ersten Teils konnten sich dann alle dem ebenso gehaltvollen zweiten Teil, nämlich dem Buffet zuwenden. Die wunderbaren Vorspeisen und die Lachs-Lasagne von Beate Bin Yusof sowie die von einigen Mitgliedern zubereiteten köstlichen Desserts boten eine willkommene Grundlage für muntere Gespräche an allen Tischen.

 

 
Hans und Marlies Leyendecker sowie Anny Carpentier bewundern das Buffet von Beate Binyusof (rechts), die stolz ihr Werk betrachtet.  


So trennte man sich in der Vorfreude auf viele gemeinsame Treffen im vor uns liegenden Jahr 2008.

 


 

 

 

Bürgerreise 2007 des Freundeskreises nach Marly-le-Roi


Vom 17. bis 20. Mai 2007 fuhren 40 Leichlinger unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Sybille Schmidt zur traditionellen Bürgerreise des Freundeskreises Marly-le-Roi in die Partnerstadt.

Zunächst ging es in eine Champagnerkellerei in die Nähe von Reims. Dort wurden die Leichlinger von einer 10köpfigen Delegation mit dem Bürgermeister von Marly, Jean-Yves Perrot, an der Spitze empfangen. Doch nicht genug der Ehre. Nach einer ausgiebigen Champagnerprobe wurden auf französischer Seite Yean-Yves Perrot und Bruno Cronier sowie auf deutscher Seite Sybille Schmidt, Dr. Hermann Brandl und Reiner Vesper zum "Chevalier" (Ritter) der Weinbruderschaft von Sézanne (Champagne) ernannt.

Nach der Ankunft in Marly wurden die Leichlinger zum großen Teil in Gastfamilien untergebracht. Natürlich war die Erwartung bei denen, die das erste Mal dabei waren, besonders groß. Doch die französische Gastfreundschaft half schnell Brücken zu bauen.

Am nächsten Morgen ging es gemeinsam mit zehn französischen Gastgebern zum Schloss Vaux-le-Vicomte. Dieses Schloss war von Fouquet, dem Finanzminister unter dem jungen König Ludwig XIV. errichtet worden. Den großen Prunk des Schlosses konnte der König nicht ertragen. Kurzerhand ließ er den Finanzminister drei Wochen nach der Einweihungsfeier verhaften und ihn lebenslänglich einsperren.
Am Samstagmorgen gab es auf Initiative von Basilisse Pflüger aus Leichlingen eine Diskussion zum Thema "Die elitäre Tradition in Frankreich am Beispiel der Grands Écoles". Zwei französische Absolventen dieser Eliteschule standen Rede und Antwort. Eine 2jährige Vorbereitungszeit bereitet die jungen Studenten auf die Aufnahmeprüfung für eine Grand Ècole vor. Die Auswahlkriterien sind sehr hart. Das Studiengeld richtet sich nach der finanziellen Situation der Eltern, für ärmere Kinder gibt es Stipendien. Die Absolventen der Schule haben eine gute Karriere praktisch in der Tasche.

Am Samstagabend fand die Vernissage der Leichlinger Künstler Anni Losacker und Dr. Peter Berth in der Stadtbücherei von Marly statt. Die Ausstellung war von Wicze Braun und Wolfgang Brudes organisiert worden. Erstmalig wurde die Ausstellung in Marly von klassischen Musikvorträgen am Cembalo - teilweise durch Gesang begleitet - eingeleitet. Die Ausstellung mit Bildern und Skulpturen wurden von den Gästen der Vernissage sehr wohlwollend aufgenommen und bald klebten die ersten roten Punkte an den Werken als Zeichen des Verkaufs.


Anschließend vergnügten sich ca. 100 Gäste im Rathausfestsaal bei einem feierlichen Abend mit herrlichem Büffet und Tanz. Die Stimmung war bei der flotten Musik sehr ausgelassen. Am Sonntagmorgen schwärmten die Leichlinger zu den verschiedenen Märkten der Umgebung aus und bewunderten die herrlichen Auslagen an frischen Gemüsen, Fischen und Fleisch. Nach einem letzten opulenten Mittagessen wurde die Rückfahrt angetreten.

 

 

Ausflug zum 10. Jahrestag des Infoblatts

Das Wetter konnte gar nicht besser sein für diesen Ausflug am 21. April 2007 nach Köln. Basilisse Pflüger hatte aus Anlass des 10-jährigen Erscheinens des Infoblattes für den Freundeskreis Marly zu einer Führung durch Köln eingeladen. Aber nicht, um den Spuren der Franzosen zu folgen, sondern, um das historische Köln mit seinen Sagen und Legenden näher kennen zu lernen. Siebzehn Aktive waren bereit, u.a. den Unterschied zwischen Märchen, Sage und Legende herauszufinden.
Der Zug war sogar pünktlich. Dort angekommen, war zunächst eine Stärkung mit typisch kölschen Spezialitäten im Brauhaus Peters mitten in der Altstadt angesagt. Es blieb sogar noch die Zeit, beim Italiener am Alter Markt einen Kaffee im Freien zu schlürfen und durch die sonnige Altstadt zu schlendern, denn die 2 ½ stündige Führung sollte erst um 14:30 Uhr beginnen. Unser Stadtführer kam auf die Minute genau.

Nach einer kurzen Einführung führte er uns in die Dom-Garage. Hier befindet sich noch ein Reststück der alten Stadtmauer mit einem (heute zugemauerten) Fluchtweg, den der Erzbischof Anno II (1056 - 1075) angeblich genutzt hat, um vor seinen Verfolgern zu fliehen. Da wurde auch von manchen Gräueltaten berichtet. Intrigen, Macht und Rache - in den Kölner Sagen und Legenden geht es oft blutrünstig zu.

 

Wieder am Tageslicht, gab es einen Abriss zur Entstehung des heutigen Domes mit den dazu gehörigen Verzällcher. Den Hauptgrund für den Dombau lieferten die Hl. Drei Könige, für deren Gebeine man eine würdige Stätte errichten wollte. Es wurde alsbald klar, dass es sich bei den Sagen und auch Legenden immer nur um Teilwahrheiten handelte. Etwas ganz anderes ergab sich bei den bekannten Heinzelmännchen. Diese Story ist natürlich ein richtiges Märchen. Aber wer von uns wusste schon, dass es davon dreierlei oder sogar mehr Variationen gab? Natürlich mit Persiflagen gegen die Obrigkeit bzw. des kölschen Naturells. Dazu gehört auch Josef Kardinal Frings, der den frierenden Kölnern in der Nachkriegszeit das Plündern der Kohlezüge indirekt erlaubte. Dafür haben sie ihm auf dem Farina-Platz ein Denkmal gesetzt.

 

Sowohl das alte Rathaus als auch der Rathausturm ist gut für so manche Sage und Legende. Im Mittelalter, als die wenigsten lesen und schreiben konnten, bediente man sich der Bildersprache, wie u.a. ein Relief über dem Rathaus-Portal zeigt. Wer hat denn jemals auf den bärtigen Kopf unterhalb der Rathausturmuhr geachtet? Es ist der so genannte Platzjabbeck, der zu jeder vollen Stunde die Zunge herausstreckt.

Kommen wir zu den "kölschen Mädcher", besser gesagt, den (Jung)frauen. Denen ist ein Denkmal im schönen, gartenähnlichen Innenhof des Farina-Hauses gewidmet. Allen voran steht die Hl. Ursula. Sie und ihre elf Gefährtinnen sollen vor den Toren Kölns von Hunnen getötet worden sein. Sie alle wurden im Kölner Stadtwappen verewigt, und zwar mit den elf Zungen, die eigentlich Hermelinschwänze darstellen, unter den drei Kronen für die Hl. Drei Könige. Als man 1106 vor der nördlichen römischen Stadtmauer ein großes Gräberfeld fand, wuchs die Zahl auf 11000 Jungfrauen. Dass unter den Gebeinen auch männliche Spezies waren, spielte für den Reliquienhandel offenbar keine Rolle.

Es gab aber nicht nur Mord und Totschlag. Auf dem Alter Markt steht das Denkmal für den berühmten Reitergeneral Jan von Werth. Den hat es wirklich gegeben. Aber die Geschichte von Jan und Griet ist frei erfunden. Schaut man von hier die Häuserzeile im Osten entlang, entdeckt man an einem Haus direkt unterhalb der Dachrinne eine Figur mit herunter gelassenen Hosen, der "Kallendresser". Hierzu gibt es verschiedene Deutungen. Am besten gefällt wohl die Erklärung, dass hiermit dem gegenüberliegenden Stadtrat gezeigt wird, was der Kölner von der Obrigkeit hält.

Nun geht's zum Rhein hinunter. Mitten im Fluss soll der Kahn mit dem Leichnam von Maternus, Kölns erstem Bischof, vertäut gewesen sein, denn man stritt sich, wo er begraben werden sollte, weil er auch noch Bischof von Trier und Tongeren war. Blieb das Boot am Standort, wäre es Köln gewesen, triebe es flussabwärts, käme Tongeren in Frage. Eine Flutwelle muss den Kahn aber flussaufwärts getrieben haben, denn er hat vermutlich in Trier seine letzte Ruhestätte gefunden.

Jetzt wird es lustig! In einer Ecke des Platzes An Groß St. Martin stehen die lebensgroßen Figuren von Tünnes und Schäl. Jeder kennt deren Witze, aber wen sie eigentlich darstellen, weiß kaum jemand. Tünnes verkörpert mit seinem Outfit den einfachen, bäuerlichen Typen, der gerne einen trinkt, hat eine gewisse Bauernschläue. Schäl, vermutlich aus dem Rechtsrheinischen kommend, ist diesem Metier entflohen. Mit Melone, Anzug und Lederschuhen ist er städtisch, ja fast wie ein Mann von Welt ausstaffiert. Auf dieser Grundlage und durch die Gegensätze dieses ungleichen Paares entwickeln sich deren unzählige Witze. Wir haben herzlich gelacht!

Weiter ging es quer durch die Höfe, am Willi-Ostermann-Brunnen vorbei, zum Heumarkt. Hier steht auf der Ecke Seidmacherrinengässchen noch eins der wenigen vom Krieg verschonten Renaissancehäuser, heute das Gasthaus "Zum St. Peter". An der Hausseite, direkt über einem Kellerabgang, befindet sich ein hässlicher Drachenkopf mit Glubschaugen und zwei wuchtigen Eisenzähnen, die wie die Hauer eines Keilers aus dem Oberkiefer ragen. Von diesen so genannten "Grinköpfen" gibt es in Köln nur noch eine geringe Anzahl. Es ist nicht ganz klar, ob diese zur Gefahrenabwehr angebracht wurden oder nur "Kunst am Bau" darstellten. Auf jeden Fall hatten sie einen praktischen Nutzen, denn die Eisenzähne hielten früher einen Flaschenzug um schwere Lasten in den Keller zu schaffen oder hervorzuholen.

Hier endete die Führung. Wir hatten Köln mal von einer ganz anderen Seite kennen gelernt. Wetten, dass die Teilnehmer jetzt einiges mehr wissen als so mancher Kölner!
Es blieb noch ausreichend Zeit, im Biergarten vom Brauhaus Peters einen "Absacker" zu trinken, bevor uns der Zug programmgemäß zurück nach Leichlingen beförderte.

Basilisse Pflüger gilt ein großes Dankeschön für die Organisation dieses erlebnisreichen Tages.

Guido Ringel

 

 

Mitgliederversammlung 2007

Bei der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Marly gab es verschiedene Anträge des Vorstandes auf Satzungsänderungen. Die Wichtigste: Der Vorstand wurde um zwei Beisitzer für Kunst und Kultur erweitert. Die Vorsitzende Sybille Schmidt begründete dies mit der wachsenden Bedeutung, die Kunst und Kultur mittlerweile im Verein einnehmen.
Der bisherige Vorstand mit Heidrun Glage, Dr. Hermann Brandl, Sybille Schmidt, Maja Momm

Wicze Braun, die im Jahre 2000 den Kunstaustausch mit der Partnerstadt Marly (zusammen mit ihrem Partner Wolfgang Brudes) ins Leben gerufen hat und ihn seitdem mit großem Erfolg organisiert, wurde einstimmig zur Beisitzerin für Kunst gewählt.

Basilisse Pflüger hat bereits einige kulturelle Veranstaltungen in Leichlingen organisiert und interessante Vorträge in der Partnerstadt angeregt. Auf dem Gebiet der Musik haben bereits drei Begegnungen mit moderner Musik stattgefunden, ein Austausch in klassischer Musik ist in Vorbereitung. Frau Pflüger wurde einstimmig als Beisitzerin für Kultur gewählt.

 

 

Neujahrsempfang am 20. Januar 2007

Der traditionelle Neujahrsempfang des Freundeskreises fand am Samstag, den 20 Januar 2007 wiederum im Weyermann-Saal des Bürgerhauses statt. Sybille Schmidt freute sich über den guten Zuspruch, denn über 60 Gäste wollten an diesem Ereignis teilnehmen, unter ihnen auch als Ehrengäste Bürgermeister Ernst Müller, Alt-Bürgermeister Karl Reul und der ehemalige Stadtdirektor Otto Birkendahl, denen sich der Freundeskreis Marly aufgrund der jahrelangen Unterstützung sehr zum Dank verpflichtet fühlt. Der gut gefüllte Saal hatte wie immer ein französisches Flair durch Dekorationen an den Wänden und Blumen auf den Tischen in den Farben der Trikolore.
Bei einem Umtrunk warteten alle gespannt auf den kulturellen Höhepunkt dieses Vormittags, denn es ist bekannt, dass bei dieser Veranstaltung immer wieder etwas Besonderes geboten wird.
Verbunden mit ihren eigenen guten Wünschen für das neue Jahr richtete Sybille Schmidt auch herzliche Neujahrgrüße aus der Partnerstadt Marly aus und stellte dann Victoria Wex als aktuell neuestes Mitglied vor.
Zum Austausch der guten Wünsche am Anfang eines Jahres, so meinte Sybille, passe gut ein Gedicht über die chronisch fehlende Zeit, das sie dann vortrug. Diese Verse animierten zum Nachdenken.
Das gab eine passende Überleitung zum musikalischen Beitrag von Sonja Erwied, Sopranistin und diplomierte Gesangslehrerin, die von Gaby Mühlbauer am Flügel gefühlvoll begleitet wurde. Wunderbar, mit welcher Stimmkraft und Präzision diese zierliche Dame ausgewählte Lieder und Arien von Brahms bis Lortzing zu Gehör brachte. Jedes Musikstück wurde von ihr fachkundig erläutert. Es war ein absoluter Hörgenuss und die Gäste freuten sich schon auf den zweiten Teil des Auftritts.

Bevor Sybille Schmidt einen kurzen Ausblick auf die geplanten Jahresaktivitäten gab, wurden noch die Grüße von Ellen Laading überbracht - geboren in Norwegen, aber in Marly lebend -, die sehr eng mit der Jumelage verwurzelt ist.
Zunächst gab Sybille einen kurzen Hinweis auf die französischen Filmwochen zu Beginn des Jahres im Programmkino Leverkusen mit dem Vorschlag, sich wieder zusammen zu tun und für gemeinsame Besuche Fahrgemeinschaften zu bilden.
Es folgte eine Information zu einer Veranstaltung am 10. März 2007, an der eine Rap-Band und eine Rock Pop-Gruppe aus Marly im Jugendhaus mit einer Gruppe der Musikschule Leichlingen musizieren wird.
Damit wird der musikalische Austausch wiederbelebt. Ein Gegenbesuch in Marly ist seitens Andreas Genschel auch bereits in der Planung.

Vom 17. bis 20. Mai findet wieder eine Bürgerreise mit einem sehr attraktiven Programm nach Marly-le-Roi statt. Auf der Hinfahrt ist eine Einkehr in eine Champagnerkellerei in der Nähe von Reims mit fachkundiger Führung, Verkostung und einem landestypischen Imbiss vorgesehen. Am nächsten Tag ist ein Ausflug zum Schloss Vaux-le-Vicomte, eines der schönsten Schlösser Frankreichs mit einem herrlichen Park, geplant. Am Samstag wird dann auf Initiative der Kulturbeauftragten Basilisse Pflüger ein interessanter Vortrag angeboten. Er behandelt die "Elitäre Tradition in Frankreich" am Beispiel der Grands Écoles, Elite-Fachhochschulen, an der viele bekannte Wirtschaftskapitäne studiert haben und die auch heute noch das Sprungbrett für höchste Positionen in Frankreich sind. Der Abend ist für eine Vernissage der Künstler Anni Losacker und Dr. Peter Berth mit einem geselligen Ausklang vorgesehen. Die Kunstbeauftragte Wicze Braun stellte die beiden Leichlinger Künstler anschließend kurz vor. Sonntagmittag wird dann wieder die Heimreise angetreten.
Grundsätzlich wird bei den Bürgerreisen in Gastfamilien gewohnt. Das hat selbstverständlich einen besonderen Reiz und bietet die ausgezeichnete Möglichkeit, die Franzosen, ihr Land und ihre Sprache intensiver kennen zu lernen, ein nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Völkerverständigung. Wer der französischen Sprache nicht mächtig ist, wird möglichst dahin vermittelt, wo jemand sich auf Deutsch oder auch Englisch verständigen kann.

Der "Reisemarschall" Dr. Hermann Brandl berichtete über die Vorbereitungen der vom 31. August bis zum 7. September 2007 geplanten Kulturreise nach Burgund (Dijon) mit dem Schwerpunkt "Kultur und Kulinarisches". Vom ursprünglichen Ziel Normandie wurde abgesehen, weil der Mont St. Michel als Hauptattraktion wegen der Versandung nur noch eingeschränkt besichtigt werden kann.

Es folgte der zweite Teil des musikalischen Beitrags, der mit lang anhaltendem Beifall belohnt wurde, so dass die beiden Künstlerinnen nicht um eine Zugabe herum kamen.

Das war ein gelungener Übergang zum abschließenden, kulinarischen Höhepunkt dieser Veranstaltung, nämlich zum von Beate Bin Yusof kreierten Buffet mit südostasiatischen Spezialitäten, ergänzt mit einer Dessert-Auswahl von verschiedenen Vereinmitgliedern.

Guido Ringel

Die Sopranistin Sonja Erwied und
die Pianistin Gaby Mühlbauer beim Konzert im Bürgerhaus
Sybille Schmidt, die 1. Vorsitzende des Marly-Clubs, dankt den Künstlerinnen

Wicze Braun, die Kunstbeauftragte des Marly-Clubs,
stellt die Künstler Annie Losacker und Dr. Peter Berth
vor, die im Mai 2007 in Marly ihre Werke
ausstellen werden
 
Beate Bin Yusof vor ihrem
excellenten Vorspeisenbuffet

Es weihnachtete sehr ….

Kurz vor Weihnachten trafen sich 23 Senioren im wunderschön geschmückten DRK-Haus zu ihrer Weihnachtsfeier. Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken wurde kräftig gesungen und es wurden Gedichte und Geschichten vorgelesen.

Als Höhepunkt der Veranstaltung erschien dann der Weihnachtsmann höchstpersönlich! Er las für jeden ein passendes Gedicht vor, wobei alle erraten mussten, wer gemeint war. Dabei wurde viel gelacht und alle Personen wurden schließlich erraten - bis auf den temperamentvollen Weihnachtsmann! Er gab sich dann als Erika Wischmeyer-Elbert zu erkennen und erntete viel Applaus.

Kurzum: Es war eine rundum gelungene Weihnachtsfeier, die mit viel Liebe, guten Ideen und den Gedichten von der Seniorenvertreterin Friederike Wohlfahrt vorbereitet und geleitet wurde. Herzlichen Dank, liebe Friederike!
Sybille Schmidt


 

Deutsch-französische Reise ins Frankenland
Pressebericht von Hartmut Schmidt

Ende August kamen 29 Besucher aus der Partnerstadt Marly nach Leichlingen. Sie wohnten im Pilgerheim Weltersbach und machten Ausflüge zum Museum in Neanderthal sowie nach Köln. Dort erlebten sie eine sehr interessante Führung im Dach des Domes.

Anschließend führte die traditionelle gemeinsame Kulturreise der beiden Partnerstädte Marly-le-Roi und Leichlingen diesmal nach Nürnberg und Bamberg. Insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon zwei Drittel aus Marly, erlebten eine ereignisreiche sechstägige Fahrt, die von Dr. Hermann Brandl dem 2. Vorsitzenden des Marly-Clubs hervorragend organisiert war.

Bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt und einem Stadtrundgang wurde die Vergangenheit der alten Kaiserstadt lebendig. Dabei wurde deutlich, dass gemäß einer alten Tradition die neu gewählten Kaiser ihren ersten Reichstag in Nürnberg hielten. Hitler in seiner Verblendung meinte an diese Tradition anknüpfen zu müssen und hielt hier auf einem bombastisch hergerichteten Gelände seine Parteitage ab. In dem Dokumentationszentrum zur NS-Geschichte wurde deutlich, wie es zu der Katastrophe des Dritten Reiches kam. Auch die Franzosen waren sichtlich beeindruckt von dieser informativen Ausstellung.
Aber auch die vielen sonstigen Sehenswürdigkeiten der Stadt Nürnberg kamen nicht zu kurz: So z. B. das Spielzeugmuseum, in dem unter anderem historische Puppen ausgestellt waren. Besonders anrührend war die Geschichte eines Teddy-Bärs, den eine über 90jährige Dame aus Wien gestiftet hatte. Jedes Jahr schrieb sie eine Weihnachtskarte und legte einen Geldschein bei zum "Unterhalt" ihres geliebten Teddies.

Die Reisegruppe vor dem historischen Restaurant "Heilig-Geist-Spital"

Im germanischen Nationalmuseum erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die reichen Kunstschätze dieses Museums. Ein Höhepunkt war auch die Führung durch das Dürerhaus, wo Agnes, die "Witwe" Dürers, in historischer Tracht die Gäste durch "ihr" Haus führte. Dabei wurde das Leben Dürers besonders lebendig. Zum Mischen der Farben beschäftigte er fünfjährige Knaben, für jede Farbe einen. Um die Farben brillanter zu machen, wurde der Urin dieser Knaben verwendet. Dies sollte einem beim Betrachten eines Dürer-Gemäldes in Zukunft bewusst sein.

Am letzten Tag ging es zu einer ausführlichen Stadtführung nach Bamberg. Diese wurde erfreulicherweise durch eine Rauchbierprobe unterbrochen. Der ausgeprägte Geschmack nach geräucherten Schinken war etwa nach dem dritten Glas erträglich.

Überhaupt war es - insbesondere für die Franzosen - ein Erlebnis, die fränkischen Spezialitäten wie gebackenen Karpfen oder "Schäufele" zu genießen. Dank dem Frankenwein fielen auch bald die Sprachbarrieren und Franzosen und Deutsche kamen sich näher, wobei alte Freundschaften aufgefrischt wurden.

Im nächsten Jahr sind nun wieder die Marlychois an der Reihe, eine Reise in eine schöne Gegend Frankreichs zu organisieren.

 

Besuch aus der Partnerstadt Marly vom 25. - 28. Mai 2006

Es war wieder einmal so weit. 50 Französinnen und Franzosen waren am Himmelfahrtstag aus der Partnerstadt Marly-le-Roi nach Leichlingen gekommen und wurden von ihren Gastgebern herzlich in Empfang genommen. Der Freitag war der Familientag, den Gäste und Gastgeber gemeinsam planen. Einige Gäste besuchten in Köln mit ihren Gastgebern das Haus Farina und anschließend das Kölnische Stadtmuseum. Dort wurde den französischen Gästen bewusst, dass Kölns Entwicklung entscheidend während der kurzen Besetzung der Stadt durch die Franzosen geprägt wurde (1794…1815). Wie hat den Franzosen die gegrillte Schweinshaxe im Brauhaus so gut geschmeckt. Da wurde die feine französische Küche mal kurz vergessen.
Am Abend fand die offizielle Begrüßung der Gäste im evangelischen Gemeindehaus durch Bürgermeister Ernst Müller vor 140 Gästen statt. In einer launigen Rede erinnerte er an die über 42jährigen Beziehungen zwischen den Partnerstädten und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Sybille Schmidt stellte als Vorsitzende des Marly-Clubs das Programm vor und dankte dem Marly-Team für die engagierte Mitarbeit. Dann begann das deutsch-französische Rock-Pop-Konzert mit den "Blue Suede Boys" aus Marly und der Band "Take off" aus Leichlingen. Der Leichlinger Bürgermeister Ernst Müller überraschte die Gäste, begleitet von der Band "Take off" mit einem französisch vorgetragenen Song. Das gemeinsame Konzert machte den deutschen und französischen Musikern sichtlich Spaß und der Funke sprang sofort auf die Zuhörer über. Es wurde ausgelassen getanzt und die gelungene musikalische Jumelage gefeiert.
Am Samstag stand eine Fahrt mit dem Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn auf dem Programm, die bei allen Beteiligten auf große Begeisterung stieß. Im Museum für Frühindustriealisierung wurden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen im 19. Jahrhundert anschaulich vorgeführt und auch in französischer Sprache erläutert.
Am Sonntag fand die Vernissage der französischen Künstlerin Sylvaine Leblond im Bürgerhaus statt. Bürgermeister Ernst Müller lobte den Kunstaustausch, der nunmehr seit sieben Jahren regelmäßig stattfindet. "Er stärkt die Bande, die zwischen den Menschen entstanden sind." 1999 besiegelten Wicze Braun + Wolfgang Brudes mit der damaligen Kulturdezernentin Marie-Jacqueline Tafani aus Marly-Le-Roi diese Kunstinitiative.
Die Künstlerin Sylvaine Leblond ist Professorin für Malerei in Marly-Le-Roi. Ihre Ausstellung im Bürgerhaus beinhaltet 60 Bilder und umkreist vier Themen : eine Reihe von Pastellen, gemalt im Park von Marly; 15 Fantasie-Bilder; eine Serie von Pastellen aus den Straßen von Venedig; vier Ölgemälde zu den Jahreszeiten. Von ihren interessanten Werken haben eine größere Zahl bereits Liebhaber gefunden.
Die Eröffnungsfeier wurde umrahmt durch die wunderschöne musikalische Gestaltung der beiden hervorragenden Cellisten Valentin Priebus und Alexander Scherf.
Die Ausstellung um Bürgerhaus Am Hammer ist bis zum 11. Juni zu besichtigen, und zwar samstags von 15-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr; Pfingstsonntag geschlossen, Pfingstmontag von 11-17 Uhr.

Nachdem es drei Tage ziemlich ausgiebig geregnet hatte, kam bei der Abfahrt der Französinnen und Franzosen die Sonne heraus. Dies veranlaßte eine französische Teilnehmerin zu einer Abwandlung des deutschen Sprichwortes. "Wenn Engel abreisen, scheint die Sonne".

Bürgermeister Ernst Müller inmitten der Bands "Blue Suede Boys" aus Marly und "Take off" aus Leichlingen

Sybille Schmidt dankt dem "Marly-Team" für die tatkräftige Unterstützung
(von links: Basilisse Pflüger, Maja Momm,Wolfgang Brudes, Wicze Braun, Sybille Schmidt, Heidrun Glage)

 

Evi Pohle, Gaby Vesper, Sabine Eigen, Basilisse Pflüger)
Alexander Scherf, Wicze Braun,Wolfgang Brudes, Sylvaine Leblond, Valentin Priebus
Wicze Braun, Wolfgang Brudes, Sylvaine Leblond

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Bei der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Marly-le-Roi am 7. Februar 2006 wurden Sybille Schmidt als 1. Vorsitzende und Dr. Hermann Brandl als 2. Vorsitzender wieder gewählt. Otto Hämmerle, der 13 Jahre lang Kassierer war, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde als neue Kassiererin Maja Momm gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Heidrun Glage bleibt als Vorsitzende des Arbeitskreises Städtepartnerschaften weiter im Vorstand als geborenes Mitglied.

Vom 25. - 29. Mai werden die Marlychois nach Leichlingen kommen. Am 26. Mai wird es ein deutsch französisches Konzert mit den Bands "Blue Suede Boys" aus Marly und "Take off" aus Leichlingen geben. Für den 27. Mai ist ein Ausflug nach Wuppertal geplant mit einer Stadttour im berühmten "Kaiserwagen". Am 28. Mai findet um 11:15 Uhr im Bürgerhaus die Vernissage der französischen Künstlerin Sylvaine Leblond statt, organisiert von den Kunstbeauftragten Wicze Braun und Wolfgang Brudes.

Am 25. 8. kommen dann wieder Gäste aus Marly und vom 31. 8. - 5. 9. führt die deutsch-französische Gemeinschaftsreise mit anspruchsvollem kulturellem Programm nach Nürnberg/Bamberg. Informationen hierzu: Dr. Hermann Brandl, Tel. 02175/4362.

Der gemeinnützige Verein, der zur Zeit 109 Mitglieder hat, fördert die partnerschaftlichen Verbindungen mit der Partnerstadt Marly-le-Roi. Interessenten können sich melden bei Sybille Schmidt Tel.: 02175/73172.

 

von links: Beisitzerin Heidrun Glage, 1. Vorsitzende Sybille Schmidt, 2. Vorsitzender Dr. Hermann Brandl, Kassiererin Maja Momm

 

 

Neujahrsempfang des Freundeskreises Marly

am 14. 1. 2006
Chorleiterin Gaby Mühlbauer dirigiert...
...den Chor Color beim Neujahrsempfang
Andächtige Zuhörer beim Chorkonzert
Dr. Hermann Brandl dankt Sybille Schmidt
Das Vorspeisenbuffet von Beate Binyusof....
...war wieder einsame Spitze

 

Leben wie Gott in Frankreich -
Freundeskreis Marly entdeckte die Atlantikküste

von Hartmut Schmidt

Eine Gruppe von 14 Mitgliedern des Freundeskreises Marly machte sich im September mit dem Bus auf den Weg von Leichlingen in unsere Partnerstadt Marly-le-Roi. Dort gesellten sich 22 Mitglieder der französischen Vereinigung "Nous sommes amis" (Wir sind Freunde) dazu. Am ersten Tag wurde das Schloss von Monte Christo sowie das dazugehörige Chateau d'If besichtigt. Hier hat Alexandre Dumas seine berühmten Werke geschrieben hat. Unter anderem entstanden hier "Die drei Musketiere", die zunächst als Fortsetzungsroman in französischen Zeitungen erschien. Täglich wurde ihm das Manuskript aus der Hand gerissen und per reitendem Boten nach Paris gebracht.
Am Nachmittag ging es mit dem Schiff auf der Seine entlang und zu Orten, an denen berühmten Impressionisten wie Renoir und Monet ihre Werke geschaffen haben.

Die Gegend um Rochefort diente den Franzosen Jahrhunderte lang als Standort der Kriegsmarine. Hier wurden die Kriegsschiffe gebaut sowie Taue und Ausrüstung für die Schiffe hergestellt. Um das Ganze vor den Angriffen der feindlichen Engländer zu schützen, wurden die Küste und die vor gelagerten Inseln zu Festungen ausgebaut. Dies alles war in wunderschönen Museen zu bewundern. Selbst ein altes Kriegsschiff, die "Hermione", die die Franzosen einst zur Befreiung Amerikas geschickt hatten, wird wieder originalgetreu restauriert. Ein besonderes Erlebnis war eine Fahrt auf dem Fluss Charente von Rochefort zur Île d'Aix, bei der noch einmal das gesamte Verteidigungsarsenal sichtbar wurde.

Die Stadt La Rochelle, einst durch den Handel mit Salz und Wein groß geworden, bot eine schöne Hafenatmosphäre.

Eindrucksvoll waren auch die weitläufigen Anlagen zur Meersalzgewinnung sowie die ländliche Idylle der L'Île de Ré.

Ein Höhepunkt war die Fahrt auf den labyrinthartigen Kanälen des "grünen Venedigs" im Marais, eine Art Spreewald an der Atlantikküste. Hier wurde die Gruppe in kleinen Booten durch die romantisch-verträumten Kanäle gestakt.

Doch plötzlich stand ein Boot in Flammen. Was war geschehen? Der Schiffer hatte mit seiner Stange auf dem Grund des Kanals gerührt, Methangas stieg auf und wurde angezündet. Ob diese biologische Energieerzeugung großtechnisch zu nutzen ist, um künftige Energieprobleme zu lösen, bleibt dahingestellt.

Inzwischen hatte sich die deutsch-französische Reisegruppe gut angefreundet. Dazu trugen auch die zahlreichen opulenten Menüs mittags und abends bei, die dann noch von einem sechsgängigen Galamenü übertroffen wurden. Der reichlich fließende Wein lockerte die Zunge und nach einigen Gläsern hatte man auch keine Schwierigkeiten mehr mit der französischen Grammatik.

 

Bürgerreise nach Marly-le-Roi

Vom 26.-29. Mai 2005 fuhren 45 Leichlingerinnen und Leichlinger mit dem Bus zur traditionellen Bürgerreise nach Marly. Nach dem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2004 war das Interesse diesmal besonders groß. Bei der Hinfahrt wurde die obligatorische Pause für den Fahrer zu einem mitbrachten Gourmet-Buffet genutzt. Zusammen mit dem Rotwein gab dies die richtige Einstimmung auf Frankreich.

In Paris stand ein Besuch im Palais Beauharnais auf dem Programm. Dieses im Jahre 1713 gebaute Hôtel particulier wurde im Empirestil ausgestattet. Bereits 1818 verkaufte der damalige Besitzer, Prinz Eugène, das Gebäude samt Mobliar an den preußischen König Friedrich-Wilhelm III.

 

Seit dieser Zeit war das Palais zunächst preußische, dann kaiserliche Gesandschaft. Seit 1962 beherbergt das Palais Beauharnais die Residenz des deutschen Botschafters in Paris.

Die Leichlinger Reisegruppe vor dem Palais Beauharnais

 

Am nächsten Tag fand bei herrlichem Wetter eine wunderbare, dreistündige Schifffahrt vom Gare d'Orsay zum Parc de la Vilette statt. Die Fahrt ging durch fünf Schleusen. Auch musste ein 2,1 km langes unterirdisches Gewölbe durchquert werden. Der klagende Ton einer Klarinette zusammen mit dem durch die Lüftungsschächte fallenden Licht verstärkte die mystische Stimmung.

 

 

 

 

 

In La Villette besuchte ein Teil der Gruppe das faszinierende Musikmuseum mit alten Musikinstrumenten. Anhand von Klangbeispielen wurden die jeweiligen Musikepochen erläutert. Das Naturwissenschaftliche Museum mit zahlreichen physikalischen Experimenten sowie Flugzeugen und Raumkapseln begeisterte den anderen Teil der Gruppe.

 


Schleuse

 

Filmtheatersaal Géode in La Villette

Am Abend fand die Vernissage der Leichlinger Künstlerin Ilse Alshut-Goffart unter Beteiligung des Bürgermeisters von Marly, Jean-Yves Perrot, statt.

Ilse Alshut-Goffart vor einem Teil ihrer Gemälde

.

 

 

Am Samstag hielt die Erste Vizebürgermeisterin von Marly, Madame Michèle Tosi, einen eindrucksvollen Vortrag über die französische Familienpolitik. Die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit der Frauen wurde an Hand des Systems der Krippen für Kinder von 10 Monaten bis drei Jahren erläutert. Da nahezu alle französischen Frauen bald nach der Geburt wieder arbeiten, sind die Plätze sehr begehrt. Wer keinen Platz bekommt, nimmt sich eine Tagesmutter. Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
 

Bruno Cronier, Basilisse Plüger und Michèle Tosi


Anschließend hatte der Bürgermeister von Marly zu einem Begrüßungstrunk in der Rue de Leichlingen geladen. Dort wurde den Bewohnern dieser Straße Informationsmaterial von Leichlingen überreicht und Sybille Schmidt, die Vorsitzende des Marly-Clubs, lud die Bewohner ein, sich selbst vor Ort einen Eindruck von Leichlingen zu machen.


Inzwischen war auch der Leichlinger Bürgermeister Ernst Müller mit Mitgliedern seiner Band "Take Off" eingetroffen, um zusammen mit den "Blue Suede Boys" aus Marly am Abend ein Konzert mit Titeln aus den 60er und 70er Jahren zu geben. Ernst Müller ließ es sich nicht nehmen, die verhinderte Bandsängerin durch seine eigenen Stimme zu ersetzen. Nachdem die Gruppen zunächst getrennt gespielt hatten, begeisterten sie schließlich auch als 11köpfige deutsch-französische Band mit fetzigen Rhythmen die Zuschauer.

Bürgermeister Ernst Müller (Mitte links) und der französische Bandleader Philippe Leroy (Mitte rechts) beim Gitarrenduo

Danièle Leroy, Sybille Schmidt, Ernst Müller, Bruno Cronier, Patrick Gautier
bei der abendlichen Begrüßung.

Das anschließende Buffet im "Centre Fontanelle" war vom Feinsten. Die Teilnehmer tanzten zu Akkordeonmusik von Thierry Carpentier - dem Chef der Künstlertruppe "Le Toucan" aus Marly -
und unterhielten sich lebhaft bis Mitternacht.

Zwischen den offiziellen Veranstaltungen war reichlich Gelegenheit, sich mit den französischen Freunden in den Familien zu unterhalten und insbesondere die am gleichen Wochenende stattfindende Abstimmung über die Europäische Verfassung zu diskutieren. Vielleicht hat dies dazu beigetragen, dass Marly mit 70% für die Verfassung stimmte, während diese in ganz Frankreich mit 55% Gegenstimmen abgelehnt wurde.
Erfüllt mit schönen Erlebnissen und vielfältigen Eindrücken trat die Leichlinger Gruppe gutgelaunt die Heimreise an.

Fotos vom traditionellen Neujahrstreff

des Freundeskreises Marly
am Sonntag, dem 30. Januar 2005
um 11.30 Uhr im Bürgerhaus

 

Verleihung der Ehrenmedaillen der Stadt Leichlingen

oder Bekenntnisse eines Marlychois

von Basilisse Pflüger

Anläßlich des Neujahrsempfangs im Ratssaal des Leichlinger Rathaus am Sonntag, den 9. Januar 2005 begrüßte Bürgermeister Ernst Müller die zahlreichen Bürger, die sich zur traditionellen Neujahrsbegegnung im Ratssaal zusammengefunden hatten. Er hieß die Ehrengäste aus der französischen Partnerstadt Marly-le-Roi willkommen, und in besonderer Weise eine Abordnung der Leichlinger Sternsinger, die für die Kinder in den Entwicklungsländern und für die Flutopfer in Südostasien sammeln.
Am Anfang seiner Ansprache gedachte der Bürgermeister der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien und ihrer Familienangehörigen. Dabei hob er die große Spendenbereitschaft und das Solidaritätsgefühl der Leichlinger Bevölkerung hervor.
Sein Hauptaugenmerk widmete er dann den Geschicken der Stadt, sprach ausführlich über das im vergangenen Jahr erfreulicherweise Erreichte und über die für 2005 angestrebten Investitionen.

Zum Schluß kam er zu dem von uns mit Spannung erwarteten Teil der Veranstaltung. Bereits einige Tage vorher wurde in den lokalen Zeitungen angekündigt, daß 4 Männer und Frauen aus Leichlingen und Marly, die sich ehrenamtlich durch ihr herausragendes Eintreten für die Städtepartnerschaft mit Marly-le-Roi und Henley-on-Thames verdient gemacht haben, mit der Ehrenplakette, der höchsten Auszeichnung der Stadt Leichlingen, geehrt werden sollten.


Bürgermeister Müller verlieh dann die Auszeichnungen an Sybille Schmidt, seit fast 10 Jahren ehrenamtliche Vorsitzende des "Freundeskreises Marly", die mit "Charme und Organisationstalent die Städtepartnerschaft mit Marly" unterstützt und fördert, an Winfried Reichwald, Vorsitzender des "Henley-Clubs", seit fast 30 Jahren der ehrenamtliche "Motor" der Städtepartnerschaft zwischen Henley und Leichlingen, und an Patrick Gautier und Danièle Leroy aus Marly-le-Roi, die sich über mehr als ein Jahrzehnt ehrenamtlich im Freundeskreis "Les Amis du Jumelage" und im Arbeitskreis für die Städtepartnerschaften engagierten.
Ernst Müller unterstrich, daß mit der öffentlichen Auszeichnung der gebührende Dank der Gemeinschaft kundgetan wird. Er betonte " das unbändige Engagement, die Kreativität, die Ideenvielfalt und die Fähigkeit (der Geehrten) andere zu begeistern, mitzutun".
Zur Ehrenplakette gab es übrigens zum ersten Mal eine Miniatur, die als Anstecknadel getragen werden kann.

In ihren kurzen Dankesworten schloß Sybille Schmidt ihren Vorstand und ihr Team sowie alle Mitglieder des Vereins ein, die sich seit vielen Jahren für die Städtepartnerschaft einsetzten. Ferner dankte sie den Einzelhändlern für die schönen Dekorationen und die Spenden sowie der ganzen Bevölkerung für ihre großartige Teilnahme an den Jubiläumsfeiern.

Patrick Gautier vom Arbeitskreis für die Städtepartnerschaften in Marly löste die feierliche Stimmung, indem er im Jahr der europäischen Verfassung und in Anlehnung an das Wort Kennedys in Berlin sich als Einwohner von Leichlingen zu erkennen gab: "Ich bin ein Leichlinger"

Feiern zum 40jährigen Jubiläum der
Städtepartnerschaft Marly-le-Roi - Leichlingen
Marly-le-Roi (November 2004)

Die Bürgermeister Yean-Yves Perrot und Ernst Müller beim Unterzeichnen der Verbrüderungsurkunde
(im Vordergrund Marianne und Michel, das Leichlinger Gastgeschenk)

Die stolzen Träger der Ehrenmedaille von Marly: (von lks.)Wolfgang Brudes, Wicze Braun sowie Sybille Schmidt (umrahmt von den Bürgermeistern)

Sybille Schmidt schneidet den Jubiläumskuchen beim Festabend an.
Bürgermeister Ernst Müller (Leichlingen) und M. le Maire Jean-Yves Perrrot (Marly-le-Roi) helfen ihr dabei.

 

 

 

Jubiläumsfeiern in Leichlingen vom 20 - 23 . Mai 2004

 

Anbringen des Meilensteins Leichlingen - Marly durch Danièle Leroy und Sybille Schmidt unter "Assistenz" der Bürgermeister Ernst Müller (Leichlingen) und Jean-Yves Perrot (Marly-le-Roi)

 

Einweihung des Denkmals "L'amitié - Freundschaft"
(Von links: Wicze Braun, Joseph Visy, Berthold Welter, Wolfgang Brudes)

Rede von Wicze Braun und Wolfgang Brudes
zur Denkmalübergabe
am 21.5.2004 beim Festabend

 

Die Truppe "Le Toucan" bei der Bühnen-Show am Festabend

Weitere Fotos vom Bürgerfest

40jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft
Marly-le-Roi mit Leichlingen


Im Jahr 2004 wird unsere Städtepartnerschaft mit Marly-le-Roi 40 Jahre alt! Leichlingen gehörte 1964 mit zu den ersten Städten, die Partnerschaften gründeten in dem Gedanken, die tiefen Gräben der Vergangenheit zu überwinden und gemeinsam für das friedliche Zusammenleben der europäischen Völker einzutreten.

Zahllose Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger und Reisen in das Partnerland haben dazu beigetragen, das Verständnis für einander zu fördern, aufgeschlossen zu sein für die Kultur und das Wesen des Partnerlandes und die Verschiedenartigkeit zu tolerieren. In den langen Jahren der Partnerschaft und während vieler Begegnungen von Offiziellen der Stadt Leichlingen, verschiedenen Sportgruppen, Jugendlichen, Senioren, kulturellen Gruppen und vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern haben sich echte langjährige Freundschaften entwickelt.

Es gibt wahrlich einen Grund, diese 40jährige Partnerschaft zu feiern und zu würdigen und der "Freundeskreis Marly" ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Leichlingen schon eifrig bei der Planung für die Feierlichkeiten.

Im folgenden lesen Sie unsere vorläufige Planung, wobei Änderungen aus terminlichen oder finanziellen Gründen noch möglich sind. Vielleicht haben Sie noch Ideen oder Anregungen? Vielleicht möchten Sie bei uns mitmachen? Bitte melden Sie sich.

Veranstaltungsplan Marly-Jubiläum 2004

1. Februar 2004: Traditionelles Neujahrstreffen des Freundeskreises Marly mit Repräsentanten der Partnerstadt Marly und der "Amis du Jumelage" von Marly,
11.30 Uhr im Bürgerhaus

  • Festvortrag von Ministerialrat a.D. Jörg Allkämper "Kultur als Bindeglied der Städtepartnerschaften"
  • Französische Chansons mit der Sopranistin Irmelin Sloman und dem Pianisten Thomas Palm

28. März: Kulturelle Veranstaltung: Filmabend
Im ev. Gemeindehaus wird der Film "Être et Avoir" in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Kommen Sie und sehen Sie selbst! Frankreich ist das Land, das das Kino als "siebte Kunst" (le 7ème Art) verehrt.

7. März, 11.30 h: Matinee zur einer Medienausstellung in der Bücherei unter dem Motto "Frankreich zum Erhören und Erlesen". Mit dieser Ausstellung, deren Schwerpunkt audio-visuelle Mittel und bebildertes Material ist, möchten wir nicht nur den Mitgliedern des Freundeskreises sondern auch der Leichlinger Bevölkerung die Gelegenheit geben, zwei Wochen lang herumzustöbern in:
· franz. Zeitungen und Zeitschriften
· Bandes dessinées (Comics): Astérix, Tintin et Milou, Titeuf etc.
· einigen Klassikern der franz. Literatur, aber auch Werken von zeitgenössischen und in den letzten Jahren auch in Deutschland erfolgreichen Schriftstellern, in franz. Sprache und nach Möglichkeit in der deutschen Übersetzung
· Kriminalromanen (z.B. von Simenon, dessen 100. Geburtstag am 8.11.2003 in Köln gefeiert wurde)
· Wörterbüchern und CD-Roms für die Spracherlernung
· Rezeptbüchern
· Reiseführern und Reisekassetten mit allen Genres der franz. Musik: Klassik, Chansons, Variétés, Rap (man sagt, dass Frankreich die kreativste Rapperszene außerhalb der anglo-amerikanischen Welt habe !), Volks- und Kinderlieder
· Video-Cassetten mit bekannten franz. Filmen

April: Fotoausstellung in der Kreissparkasse: "40 Jahre Städtepartnerschaft Marly-Leichlingen"; Motive der Partnerstadt sowie Ereignisse und Persönlichkeiten der deutsch-französischen Begegnungen (Dokumentation des Fotokurses der Volkshochschule Leichlingen unter der Leitung von Peter Thönes).

20-23. Mai 2004 (siehe gesondertes Programm unter Aktuelles)

7. Juli: Chansonabend mit dem bekannten Chansonnier Ms. Jean-Claude Séférian,
19 Uhr im Bürgerhaus
Der Chansonabend steht in der künstlerischen Linie des Filmabends und der Medienausstellung (Anfang März) und rundet diese Reihe ab.
Wer kennt nicht das französische Chanson?
"ein Chanson, das ist ein bißchen Luxus in unserem arbeitsamen und farblosen Leben, ein bißchen Champagner, ein Schauder". Es ist ein Stück Volksliteratur. "Es vermittelt unsere Mythen und unsere Sorgen..". Es kann eine intellektuelle Übung sein oder kann bewegen, trösten und beruhigen, oder im Gegenteil zur Revolte anstiften. Auf jeden Fall überdauert das (gute) Chanson die Zeit: Jaques Brel und Brassens z.B. gehören zum nationalen Kulturgut Frankreichs gleichwertig mit Victor Hugo und Jean Paul Sartre. Lassen Sie sich in ein Jahrhundert Chansons (Avec le temps: 1900 - 2000) durch Jean-Claude Séférian entführen, einen in Deutschland bekannten und erfolgreichen französischen Sänger. Er wird am Klavier von seiner Frau, C.Séférian-Rieger und am Akkordeon von Piotr Rango begleitet.

16. Juli, 18:30: "Lesezeichen im SinnesWald"
Bürger aus Leichlingen und Marly lesen für Bürger französische Literatur zum Thema "Freundschaften in einer erweiterten Welt"; eine Veranstaltung der Spinnerei Braun Brudes, des Fördervereins und der Stadtbücherei Leichlingen.

19. September: Auftritt einer Tanz- oder Jazzgruppe aus Marly beim traditionellen Stadtfest von Leichlingen


28. Aug. - 3. Sept. : Deutsch-französische Gemeinschaftsreise in den Harz
Wie jedes Jahr ist auch für 2004, dem Jahr des 40jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft eine gemeinsame Reise geplant. Ziel ist diesmal der Harz, genauer gesagt die alten Kaiserstädte Goslar und Quedlinburg und Wernigerode. Keine Gegend in Deutschland ist wohl besser geeignet, mit unseren französischen Freunden über unsere gemeinsame Vergangenheit nachzudenken. Sind es doch die Ottonen, die das Kaiserreich Karls des Großen im Osten abgelöst haben und von da her gesehen das Pendant zum französischen Königtum abgeben.
Wie jedes Jahr werden sich in den gemeinsam zu verbringenden Tagen zahlreiche Gelegenheiten zu interessanten Diskussionen ergeben, die um so schöner sein werden, als sie sich oft bei guten Mahlzeiten abspielen werden.
KKK: Kultur, Kunst, Küche stehen im Vordergrund und alle freuen sich auf diese Zeit.

 

Programm der Festtage zum 40 jährigen Jubiläum
der Städtepartnerschaft Marly-le-Roi - Leichlingen

Donnerstag, 20. Mai 2004

17.30 Uhr Offizieller Empfang der Gäste aus der Partnerstadt Marly-le-Roi im Ratsaal
-Begrüßung durch Ernst Müller, Bürgermeister von Leichlingen
-Grußwort von M. Jacques Moreau, französischer Generalkonsul
-Begrüßung durch M. Jean Yves Perrot, Bürgermeister von Marly-le-Roi

Freitag, 21. Mai 2004:

9.15 Uhr Einweihung des Meilensteins (Geschenk der Amis de Jumelag vonMarly) am Kreisel Kirchstr/Brückenstr.
9.3O Uhr Treffpunkt am Blumenhaus Pesch. Uwe Boelken, Stadtarchivar von Leichlingen, erläutert den Gästen während einer Busfahrt die Sehenswürdigkeiten von Leichlingen und Umgebung. Halt am Germaniakreisel.
11.00 Uhr Einweihung eines Denkmals zur deutsch-französischen Freundschaft am Germaniakreisel
vom Bildhauerteam Josef Visy und Berthold Welter. Weiterfahrt zum "SinnesWald".
11.30 Uhr Besuch der Skulpturen-Ausstellung im "SinnesWald" zum Thema "Internationale Freundschaft" mit ca. 60 Exponaten.
Vortrag von Wicze Braun: "Die Bedeutung der Kunst in der Städtepartnerschaft"
Mittagessen im "SinnesWald"
17.30 Uhr Festakt in der Aula (detailliertes Programm siehe weiter unten)

Samstag , 22. Mai 2004

Das Programm des Bürgerfestes der Stadt Leichlingen wird durch folgende Aktivitäten des Freundeskreises Marly bereichert:
-Angebot von französischen Spezialitäten
14.00 Uhr: Auftritt von Grundschulkindern mit französischen und deutschen Liedern und Tänzen
-"Le Toucan" - Straßenkünstler aus Marly mit ihren Darbietungen
15.00 bis 16.00 Uhr Besichtigung und Führung durch das "Blütencenter Leichlingen" mit den Gästen aus Marly
14.25 bis 15.10 Uhr: Europa- Quiz für deutsche und französische Jugendliche mit Auszeichnung der besten Teilnehmer
-Die sportlichen Wettkämpfe der Jugendlichen an verschiedenen Sportstätten und allen Besuchstagen werden vom Stadtsportverband organisiert.

Sonntag, 23. Mai 2004

10.00 Uhr (eine Stunde vorverlegt!) Vernissage der französischen Künstlerinnen Judy Biron und Danielle Decollange im Rahmen des jährlichen Kulturaustausches (Bürgerhaus)
13.00 Uhr Mittagessen im Gemeindehaus
ca. 15.00 Uhr Abreise der Gäste nach Marly-le-Roi

Programm des Festabends am 21.4.2004
in der Aula des Städtischen Gymnasiums Leichlingen

18:00 Uhr Beginn der Veranstaltung in der Aula (Einlass 17.30 Uhr)
-Einleitung durch Heidrun Glage, Vorsitzende des Arbeitskreises Städtepartnerschaften und Elisabeth Mies, Conférencier
-Begrüßung durch Sybille Schmidt, Vorsitzende des Freundeskreises Marly
-Aufführung der Tanzgruppe Vischer aus Köln
-Ansprache von Ernst Müller, Bürgermeister von Leichlingen
-Ansprache von Jean-Yves Perrot, Bürgermeister von Marly-le-Roi
-Musikalische Darbietungen der Sopranistin Sonja Gellert
-Ansprache von Patrick Gautier, Präsident der Amis de Jumelage
-Festvortrag von Frau Dr. Beate Gödde-Baumanns , Ehrenpräsidentin der Vereinigung Deutsch-französischer Gesellschaften: "Entwicklung von Städtepartnerschaften in der Europäischen Union"
-Musikalische Darbietungen der Sopranistin Sonja Gellert
-Erneuerung des Verbrüderungseides von 1964
-Eintragung ins Goldene Buch der Stadt
-Die Künstler Joseph Visy & Berthold Welter und die Stifter Wicze Braun & Wolfgang Brudes überreichen dem Bürgermeister Ernst Müller die Urkunden, die das Eigentum der Stadt Leichlingen an dem Denkmal "Freundschaft - l'amitié" begründen.
-Abendessen (ca. 20:00 Uhr)
-Auftritt der Künstlergruppe "Le Toucan" aus Marly
-Tanz und gemütliches Zusammensein

Karten zu Euro 15.- (einschl. Abendessen) können bezogen werden bei Heidrun Glage Tel.02175-992-105 oder bei Sybille Schmidt Tel.- 02175-73172

Als Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr 2004 fand im Beisein französischer Gäste das
Traditionelle Neujahrstreffen am Sonntag, dem 1. 2. 2004
mit folgendem Programm statt:
- Musikalische Darbietungen der Sopranistin Irmelin Sloman und des Pianisten Thomas Palm sowie von Katja Tobies
- Vortrag von Herrn Ministerialrat a. D. Jörg Allkämper zum Thema: "Die aktuelle Situation der deutsch-französischen Beziehungen"
- ein leckeres Mittagessen, teilweise von Vereinsmitgliedern kreiert
- Informationen über das Programm des Jubiläumsjahres
- Überreichung ein besonderes Jubiläumspräsent

Fotos

 

 

 

 

 

Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Büscherhof

 

 

 

 

   
Danielle Decollange und Judy Biron
Rede von Wicze Braun und Wolfgang Brudes zur Vernissage der Ausstellung von Judy Biron und Danielle Decollange am 23.5.2004 im Bürgerhaus Leichlingen

 

 

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