Infoblatt Nr. 17 (November 2003)


In eigener Sache

Liebe Vereinsmitglieder,

die Weihnachtszeit naht schon langsam, aber mit diesem Info-Blatt möchten wir Sie noch einmal zurückversetzen in den schönen Sommer und Herbst und zu den Aktivitäten, die wir zusammen erlebt haben.
Ende Juni sind wir mit dem Henley-Club mit vollbesetztem Bus nach Maastricht gefahren. Die Besichtigung der Grotten im Sint Pietersberg war sehr eindrucksvoll. Hier entstand durch Abbau von Mergel ein weitläufiges System von Gängen, das mit alten Inschriften und Zeichnungen verziert ist. Nach einer typisch holländischen Brotzeit waren wir gut gerüstet für die Stadtführung, die uns Geschichte und Zauber der Stadt nahegebracht hat. Ein leckeres Abendessen am bekannten "Vrijthof" rundete den schönen Tag ab.
Vom 3. - 13. September führte die deutsch-französische Reise ins Elsass. Dr. Hermann Brandl hat die Reisenden von deutscher Seite betreut; die Reiseplanung und Organisation in Frankreich hatte Bruno Cronier aus Marly übernommen. Er konnte leider wegen verschiedener Krankheitsfälle in der Familie nicht mitfahren; aber Jaqueline Havard hat ihn sehr charmant und kompetent vertreten. Wir danken beiden sehr herzlich für die gute Organisation und Durchführung der gemeinsamen Reise.
Sie spüren aus den Beiträgen, wie viel Freude wir alle an der Reise und an dem Zusammensein mit unseren Freunden aus Marly hatten.
Unsere Feierstunde in Lamoura zur "30-jährigen Seniorenpartnerschaft" war sehr bewegend. Niemand könnte die Erfahrungen, Befürchtungen und Freuden dieser ersten Begegnung besser beschreiben als Ellen Laading aus Marly, deren Bericht sie in diesem Info-Blatt lesen können.
Auf dem Stadtfest waren wir wieder zusammen mit dem Henley- und Funchal-Club vertreten. Dieses Jahr wurden wir durch wunderschönes Wetter verwöhnt - was unseren Umsatz an Wein allerdings drastisch zurückgehen ließ. Aber unsere leckeren hausgemachten französischen Spezialitäten fanden wie immer reisenden Absatz! Allen Bäckerinnen einen ganz herzlichen Dank!
Liebe Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins, im nächsten Jahr werden wir das 40-jährige Jubiläum unserer Städtepartnerschaft mit Marly feiern. Die Vorbereitungen für ein schönes Programm laufen auf Hochtouren! Anfang des Jahres bekommen Sie die genauen Daten. Ich möchte Sie schon heute ganz herzlich bitten, sich die Tage vom 20. - 23. Mai 2004 freizuhalten. Wir erwarten dann den Besuch von ca. 130 Marlychois, die möglichst in Privatfamilien unterkommen möchten. Könnten Sie einen Gast/Gäste bei sich aufnehmen? Dann melden Sie sich bitte bei mir.
Auch zum Karneval erwarten wir schon einige französische Gäste mit dem Fotografen der "Chronique de Marly", die mal mit uns richtig "jeck" sein wollen.
Sybille Schmidt

Wichtige Termine 2004
Sonntag, 1. Februar 2004,
11:30 Uhr im Bürgerhaus Jubiläums-Neujahrsempfang mit französischen Gästen
20. - 23. Mai 2004 Besuch der Marlychois zu den Jubiläumsfeierlichkeiten
29. August 2004 - 3. September 2004 Deutsch-französische Reise in den Harz

Ankündigung der deutsch-französischen Reise in den Harz
Wie jedes Jahr ist auch für 2004, dem Jahr des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft ein gemeinsame Reise geplant. Ziel ist diesmal der Harz, genauer gesagt die alten Kaiserstädte Goslar und Quedlinburg und Wernigerode. Keine Gegend in Deutschland ist wohl besser geeignet, mit unseren französischen Freunden über unsere gemeinsame Vergangenheit nachzudenken. Sind es doch die Ottonen, die das Kaiserreich Karls des Großen im Osten abgelöst haben und von da her gesehen das Pendant zum französischen Königtum abgeben.Wie jedes Jahr werden sich in den gemeinsam zu verbringenden Tagen zahlreiche Gelegenheiten zu interessanten Diskussionen ergeben, die umso schöner sein werden, als sie sich oft bei guten Mahlzeiten abspielen werden.
KKK: Kultur, Kunst, Küche stehen im Vordergrund und alle freuen sich auf diese Zeit.

Einzelheiten zur Harzreise:
Am 26.8. werden die Franzosen ankommen und bis zum 29.8. im Pilgerheim Weltersbach wohnen. Die deutsch-französische Harzreise beginnt am 29.8. 2004, Heimreise und Weiterfahrt der Franzosen nach Marly wird am 3. September 2004 sein.
Dr. Hermann Brandl

Persönliches

Unser Mitglied Georg Ludwig konnte am 18. Oktober in guter körperlicher Verfassung sein 90. Wiegenfest mit seiner Familie, Freunden und Nachbarn feiern.
Die Senioren des "Freundeskreis Marly-le-Roi" wünschen für die Zukunft Gesundheit und Zufriedenheit.
Matthias Carpentier

Nachruf für Heinrich Stiefken, Stadtdirektor i.R.
Am 15. August 2003 verstarb unser Mitglied Heinrich Stiefken im Alter von 95 Jahren. Mit ihm haben wir eine bedeutende Persönlichkeit verloren, die mit viel Engagement die städtebauliche Entwicklung von Leichlingen vorangetrieben hat. Als einem Mitbegründer der französischen Städtepartnerschaft wurde ihm 1971 die Ehrenmedaille der Stadt Marly-le-Roi verliehen.

Er hat dem "Freundeskreis Marly" immer die Treue gehalten und ist mit uns eingetreten für Aussöhnung und gut nachbarschaftliche Beziehungen mit unserem Partnerland. Mit seiner freundlichen und gewinnenden Art hat er alle unsere Herzen gewonnen. Wir verdanken ihm viel und werden ihn nicht vergessen.
Sybille Schmidt

Unsere Mitglieder berichten

Tagesausflug der Senioren nach Lieberhausen
Angeregt durch das anhaltend schöne Wetter im Juli hat es Stimmen in unserm Kreis gegeben, doch mal wieder etwas zu unternehmen um dem Alltag zu entfliehen. Gesagt, getan! Flugs machte man sich dran, eine unkomplizierte geruhsame Fahrt ins Bergische Land zu machen. Innerhalb kurzer Zeit stand fest , dass der Ort Lieberhausen mit seiner schönen Basilika aus dem elften Jahrhundert einen Besuch wert sei. Der Innenraum bietet eine Unzahl biblischer Motive, die eine große Aussagekraft in sich bergen. Ein großer Teil der Bilder stellt die Heilsgeschichte dar. Nach Besichtigung der Kirche ging es zum benachbarten Restaurant, wo der über die Landesgrenzen bekannte Eierkuchen probiert werden konnte. Nach einer kleinen Ortsbesichtigung kamen wir zur "Rengser Mühle", wo uns schon wieder ein gedeckter Tisch erwartete. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir Platz auf der sonnendurchflutenden Terrasse genommen und haben diesen Tag genossen, der uns sicherlich in guter Erinnerung bleiben wird.
Matthias Carpentier

Tagesausflug der Senioren nach Gut Hungenbach
Unweit von Kürten im schönen Sülztal gelegen war unser Reiseziel. Am Samstag, dem 11. September 2003 um 13°° Uhr ging es erst zur "Bergischen Kathedrale" nach Altenberg. Viele der Mitgereisten hatten nach langer Zeit noch einmal Gelegenheit, dieses schöne Gotische Bauwerk im herbstlichen Sonnenschein zu betrachten. Danach haben wir das Bergische Land mit seinen herrlich bunt gefärbten Wäldern durchfahren bis wir unser Ziel Gut Hungerbach erreicht hatten. Natürlich gab es auch dort etwas um den Hunger zu stillen. Bei Kaffee, Waffeln und heißen Kirschen mit Sahne sah man nur noch zufriedene Gesichter, und flugs ging es wieder zurück nach Leichlingen. Ein gelungener Nachmittag.
Matthias Carpentier

Deutsch-Französische Reise

Reise ins Elsass und nach Lamoura
Aufgekratzt wie bei einer Klassenfahrt stehen pünktlich am 3. September um 11:44 Uhr wir deutschen Teilnehmer am Leichlinger Bahnhof und sehen gespannt den Tagen entgegen, die wir mit unseren französischen Freunden verbringen werden. Die Bahnfahrt über Köln mit dem superschnellen ICE auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Frankfurt und weiter über Karlsruhe nach Straßburg ist kein Problem. Auch für die Älteren nicht, denn es sind genügend "jüngere" Hände da, die hilfreich zupacken.
Auf dem Straßburger Bahnhof gibt es dann das ersehnte Wiedersehen mit vielen langjährigen Freunden, die uns mit ihrem Bus aus Marly abholen. In 45 Minuten sind wir in Barr, etwa 20 km südlich von Straßburg. Barr ist ein bezaubernder Ort, von Weinbergen umgeben, und auch der Platz, wo wir ein paar Tage später den guten Wein dieser Region bei einer "Degustation" kennen lernen dürfen.
Im Haus "Les Hortensias" werden wir schon erwartet und wir sehen mit Freude, dass sich ein ganzes Team um uns kümmert. Ein Multitalent namens Fabien stellt sich vor und erzählt uns, was er uns während der kommenden Tage bieten wird. Schon hier sei erwähnt, dass wir diesem Fabien wirklich sehr schöne Abende zu verdanken haben. Er ist nämlich, wie sich schnell herausstellt, nicht nur ein guter Unterhalter, nein, er kann auch Sketche spielen, Chansons singen, Tanzabende gestalten und Folkloretänze aufführen . Das macht er natürlich nicht allein, aber er ist die Hauptfigur. Wir alle haben ihn während dieser Tage richtig liebgewonnen.
"Les Hortensias" ist wirklich ein Ort zum sich Wohlfühlen. Das Abendessen - mittags waren wir ja meistens unterwegs - ist immer ein Höhepunkt des Tages. Der Koch lässt sich die besten Gerichte einfallen und nach den ereignisreichen Tagen ist das gemeinsame Abendessen immer auch ein Höhepunkt, der dann, wie gesagt, von Fabiens Abenden gekrönt wird.

Für die Ausflüge steht uns der Bus aus Marly mit Patrick, dem Fahrkünstler, zur Verfügung.
Wir machen jeden Tag eine Tour in die verschiedenen Teile des Elsass und lernen dabei Land und Leute gut kennen. Obernai und Mont St. Odile stehen ebenso auf dem Programm wie natürlich Straßburg, Colmar, Ribbeauvillee, die Burg Haut-Koenigsbourg, Kaysersberg, dem Geburtsort Albert Schweitzers, und natürlich Riquewihr und die Weinstraße.
Auf all diese Fahrten werden wir von guten Führern in deutsch und französisch begleitet und, da das Elsass als Grenzgebiet sowohl eine französische als auch ein deutsche Vergangenheit hat, ergeben sich dabei oft lustige Berichte. Man fühlt, wie nahe sich doch Deutsche und Franzosen sind und wundert sich, wie es kommen konnte, dass in unserer Vergangenheit nicht immer alles so lieb und freundlich zugegangen ist, wie auf unserer Tour. Wir haben viel gelacht und waren - wie immer- mit unseren Freunden aus Marly, ein Herz und eine Seele.

 
Haut-Koenigsbourg

Nach einer Woche heißt es Abschied nehmen von "Les Hortensias" und seinen Menschen, die wir mittlerweile so richtig liebgewonnen haben. Sie stehen alle da und winken: Fabien, der Künstler, Aimé, der pfiffige Elsässer, der uns so manche Tage mit seinem Elsässer Deutsch die Zeit vertrieben hat und sich auch als Führer durch die Weinstrasse verdient gemacht hat und Veronique, die die organisatorischen Dinge schnell und geschickt erledigt hat.
Wir fahren mit Patrick ins französische Jura über Mühlhausen, Belfort, Besancon. Am Nachmittag geht es dann so langsam in die Höhe. Die Landschaft verändert sich und als Kontrastprogramm zum Elsass erleben wir nun, viele zum erstenmal, die bezaubernde Bergwelt von Lamoura. Claudie, die Mitarbeiterin des Hauses, empfängt uns und weist uns unsere gemütlichen Zimmer zu.Das erste Abendessen zeigt uns, wie es geht in diesem Haus. Selbstbedienung ist angesagt, aber es gibt ein so reichhaltiges Angebot, dass wir die Warteschlange an der Theke bald vergessen haben.
Einen Tag machen wir einen wunderschönen Ausflug nach Yvoire am Genfer See und nach Genf. Wir fahren mit dem Schiff von Nyon, auf der Schweizer Seite, nach Yvoire, diesmal in Frankreich und dann mit dem Bus, den Patrick in der Zwischenzeit um den See herumgefahren hat, nach Genf. Die höchste Wasserfontäne der Welt mit bis zu 110 m, die prächtige Uferpromenade und die UNO-Gebäude hinterlassen bei uns einen unvergesslichen Eindruck.
Am Abend sind wir wieder in Lamoura, wo sich in der Zwischenzeit der einzige Regen, der uns zuvor in der Nacht begegnet ist, schon wieder verzogen hat.
Den letzten Tag haben wir "frei" und den Vormittag verbringen viele mit einer kleinen Wanderung in die wundervolle Umgebung. Am Nachmittag hat man schon wieder einen neuen Programmpunkt eingeschoben. Patrick will uns nach "Les Rousses" fahren, wo wir unter anderem den köstlichen Käse dieser Region kaufen können.
Den letzten Abend verbringen wir gemeinsam bei einer Art Abschiedsfete in einem "Chambre Separée". Da sich just vor 30 Jahren die deutschen und französischen Senioren zum erstenmal in Lamoura getroffen haben, ist dies natürlich eine wunderbare Gelegenheit für Ellen Laading, als Zeitzeugin von damals, zu berichten. Sie tut dies in rührender Weise.
Dann heißt es Abschied nehmen. Elf schöne Tage gehen zu Ende und wie immer gibt es am Bahnhof von Nyon, am Genfer See, ein bewegendes "Au revoir". Die Schweizer Bahn bringt uns durch eine phantastische Gegend bis nach Basel, wo wir den Zug nach "Kölle" besteigen. Alle hängen ein bisschen den schönen Tagen nach, die wir gemeinsam verbracht haben und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Harz im nächsten Jahr.
Dr. Hermann Brandl


Straßburg - die Hauptstadt Europas
Straßburg hat eine sehr lange und interessante Geschichte, so dass es sich lohnt, hier etwas Näheres zu erfahren. Die Gegend wurde bereits vor 4000 Jahren erstmals besiedelt, im 4. Jh. v. Chr. wurde hier ein gallisches Heiligtum errichtet, an dessen Stelle später christliche Bauten und das Straßburger Münster entstanden.
Die Römer, die die Stadt Argentoratum nannten, errichteten in Straßburg ein blühendes Handelszentrum. Dann fielen die Germanen (170 n. Chr.), die Alemannen (377) und schließlich die Hunnen ein bis 496 das gesamte Gebiet in das Reich des Frankenkönigs Chlodwig gelangte. 870 gelangte das Elsass in das ostfränkische Reich; 1201 erhielt die Stadt die Rechte einer freien Reichsstadt. Im Westfälischen Frieden (1648) wurde das Elsas dem französischen Königreich zugeschlagen. 1871 wurde sie Hauptstadt des unter deutscher Herrschaft stehenden Elsass-Lothringen. Der Vertrag von Versailles sprach 1918 das Elsass schließlich wieder Frankreich zu. Wer mag es den Elsässern nach dieser bewegten Geschichte verdenken, dass sie sich in erster Linie als Elsässer fühlen, denen die Zugehörigkeit zu einer Nation nachrangig ist?
Straßburg ist von sehr fruchtbarem Land umgeben; ein Grund mehr für die vielen Kriege, die um dieses Land geführt wurden. "Wegen Sandboden hätte man all diese Kriege wohl nicht geführt", wie unser wortreicher Führer Michael verkündete. Dieser Michael war ein Glücksfall für die Gruppe: in atemberaubendem Tempo erzählte er die tollsten Geschichten über Straßburg in deutsch und französisch. Dabei war er immer interessant und witzig. Die Witze, die er erzählte, sind jedoch nicht unbedingt geeignet, hier schriftlich wiedergegeben zu werden.
Auffallend sind heute im Stadtbild die französischen Soldaten, von denen jeweils zwei Soldaten ein öffentliches Gebäude bewachen. Da dies aber eigentlich Aufgabe der Polizei ist, werden die Soldaten von einem Polizeioffizier begleitet, der ihnen wohl im Ernstfall sagen soll, was zu tun ist.
Die Straßburger sind stolz auf ihre Bauernschläue und Hartnäckigkeit. So haben sie z. B. den Franzosen zahlreiche Sonderrechte abgetrotzt wie eine der deutschen Regelung angelehnte Kranken- und Rentenversicherung. Später verteidigten sie ihr Recht als Europäische Hauptstadt und bestanden darauf, dass die Sitzungen des Europaparlaments zwölfmal im Jahr in Straßburg abgehalten werden, obwohl sich die Hauptaktivitäten nach Brüssel verlagert hatten. Also pendeln Hunderte von Brüsseler EU-Beamten zwölfmal im Jahr zwischen Brüssel und Straßburg; nicht zum Schaden der Straßburger Wirtschaft. Selbst Michel, unser Führer, musste zugeben, dass die Grenze zwischen "Schlitzohrigkeit" und Sturheit fließend ist.
Außerdem ist Straßburg noch Sitz des Europäischen Rates, der europäischen Menschenrechtskommission und des Europäischen Gerichtshofs.
Aber auch im praktischen Leben sind die Straßburger stolz auf ihre Leistungen. So hat ein gewisser Gutenberg sein Handwerk in Straßburg gelernt bzw. entwickelt bevor er die Stadt im Jahre 1444 verließ und vier Jahre später die erste Bibel in Mainz druckte. Auch kommen die Silbermann-Orgeln ursprünglich nicht aus Sachsen sondern vom Silbermann-Bruder aus Straßburg. Schließlich sind die heutigen Straßburger Straßenbahnen ein Muster an Kundenfreundlichkeit: sie senken sich an jeder Haltestelle bis auf Gehsteigniveau, so dass jeder bequem ein- und aussteigen kann.

Nach der Besichtigung des alten Gerberviertels und des romantischen "Petite France" ging es in ein Altstadtrestaurant im Fachwerkstil, in dem wir es uns beim typischen Choucroute gut gehen ließen. Nach einigen Marc de Gewürztraminer sah die Welt noch besser aus.
 
Petite France: maison des tanneurs

 

Es folgte die Besichtigung des Straßburger Münsters "Unserer lieben Frau", das vom 12. bis 15. Jahrhundert errichtet wurde, ein beeindruckender gotischer Bau auf frühromanischem Grundriss und einer Höhe von 142 m, die erst im 19. Jahrhundert vom Kölner Dom und Ulmer Münster übertroffen wurde. Die Rose mit 15 m Durchmesser ist eines der hervorstechendsten Merkmale. Beeindruckend ist auch die 18 m hohe astronomische Uhr, die, 1352 begonnen, um 1840 das heutige Uhrwerk erhielt u. a. mit der Anzeige von Sonnenauf und -untergang, Sonnen- und Mondfinsternissen, der Planetenbahnen und der Mondphasen und die bis zum Jahre 9999 "programmiert" ist.
Anschließend ging es auf ein "Bateau mouche", ein flaches Kanalboot, von dem aus wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt noch einmal vom Wasser erleben konnten. Um viele Eindrücke bereichert, ging die Busfahrt zurück ins heimatliche Barr, wo uns unser Animateur Fabien bereits mit seinen Späßen erwartete.

Hartmut Schmidt

Westflügel des Straßburger Münsters
 


Colmar - Du kleine Feine...
Michael Schirck, Dipl.-Fremdenführer für Strasbourg und das Elsass, hatte uns am Vortag bereits äußerst kenntnisreich und mit viel Humor durch Strasbourg geleitet.
Somit war die Vorfreude groß, als uns Michael auch zum Besuch von Colmar zur Verfügung stand. Dabei wurde uns aufgezeigt, dass das Herz und die Seele des Elsass in den Rebgärten an der sonnenwarmen Ostflanke der Vogesen liegen.
Auf der Elsässischen Weinstraße (Route du Vin) fuhren wir durch sattgrüne Hügellandschaften und malerische Dörfer mit berühmten Kirchen und Klöstern, wunderschönen Winzerhäusern, urigen Probierstuben und gemütlichen Restaurants. Bereits 1953 wurde die Weinstraße vom elsässischen Fremdenverkehrsverband geschaffen. Im großen und ganzen folgt sie der Trasse einer Römerstraße, die sich schon vor 2000 Jahren an der Ostflanke entlang schlängelte. Wein und Kultur sind hier eine herrliche Symbiose eingegangen. Im Schatten der Schlösser und Burgen (z.B. Château du Haut-Andlau, Haut-Koenigsbourg etc.) wurde dies besonders deutlich.
Michael wusste zu jedem der malerischen Orte, die wir durchfuhren, sehr sachkundige Anmerkungen zu machen. Es würde den Rahmen dieses kleinen Beitrages sprengen, wollte man sie hier wiedergeben. Unsere Lachmuskeln wurden zugleich intensiv angeregt. Dann lag sie plötzlich vor uns, die nach Strasbourg und Mulhouse drittgrößte Stadt des Elsass. Schnell wurde uns bewusst, dass Colmar neben ihrer Funktion als Stadt des Weines und der Verwaltung vor allem eine Stadt der Kultur ist. Seit dem ausgehenden Mittelalter bildete Colmar neben Strasbourg ein Zentrum der geistigen Bewegungen des Humanismus und der Reformation. Viele Bauten und Kunstwerke zeugen davon. Auch das Handwerk spielte, wie das Gerberviertel (Quartier des Tanneurs) beweist, eine große Bedeutung. Nach aufwändiger Restaurierung ist das Gerberviertel wieder eine Augenweide.
Das gilt für das alte Stadtviertel, Petite Venise (Klein Venedig) in gleichem Maße. Erwähnt werden muss noch die Kirche St. Martin, die immer "Münster" oder "Kathedrale" genannt wird, ohne Bischofssitz zu sein. Staunend standen wir auch vor dem "Maison Pfister" mit seinen wundervollen Erkerdetails. Gebaut wurde es von dem Hutmacher Ludwig Scherer im Jahr 1537. Wer von uns wusste schon, dass der Schöpfer der Freiheitsstatue in den USA, Frédéric Auguste Bartholdi, in Colmar geboren wurde, bevor er später von Paris aus Weltgeltung erlangte?
Vieles wäre noch zu erwähnen, aber irgendwann plagten dann doch Durst und Hunger die Teilnehmer an dem Tagesausflug. Im "Maison Rouge" wurde dann das physische und psychische Gleichgewicht wieder-hergestellt gemäß dem Motto von Juvenal (60-140 n. Chr.) "Mens sana in corpore sano (In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, eine gesunde Seele).
Der Nachmittag war dann ganz dem "Musée d'Unterlinden" gewidmet. Das säkularisierte Dominikanerinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert zählt in der Tat zu den meistbesuchten Museen Frankreichs. Weltruhm erlangte es vor allem durch ausgezeichnete Exponate wie z.B. den Isenheimer Altar von Mathias Grünewald, den Passionsaltar von Martin Schongauer und weitere seiner Werke. Aber auch Gemälde, Skulpturen, erlesene Exponate der Kirchenkunst sowie Mobiliar, Waffen und Rüstungen, Fayencen und Porzellanarbeiten sind sehenswert.
Gesamteindruck: Der Tagesausflug nach Colmar war eine echte Bereicherung. Auf mich machte Colmar einen intimeren Eindruck als die große Stadt Strasbourg. Für beide Städte hätte man im Grunde mehr Zeit gebraucht, um alle die Infomaitonen richtig speichern zu können. Aber wer hat nicht schon vom Rentner- und Pensionärsstress gehört... ? Wiederkommen ist die Devise! Unseren französischen Freunden sowie Michael sei herzlich gedankt für die schönen Stunden.
Jörg Allkämper

Die Störche des Elsass
Der Storch, la cigogne, ist der Wappenvogel des Elsass. Und so baumeln seine Stoffattrappen in jedem Andenkenladen. Aber auf unseren Fahrten hielten wir fast immer vergeblich nach ihm Ausschau.
So war unsere Erwartung groß, als wir schließlich in das "Zentrum zur Wiedereinführung der Störche" bei Hunawihr fuhren. Dieses Zentrum, eine weitläufige Parkanlage, wurde eingerichtet, weil die Storchenpopulation des Elsass seit drei Jahrzehnten durch die Rheinkanalisation, den Chemikalieneinsatz in der Landwirtschaft und die rückläufige Zahl der aus Afrika heimkehrenden Störche rapide zurückgegangen war.
Wir wurden nicht enttäuscht. Störche, wohin wir auch blickten: auf den Bäumen, auf Nestern, in riesigen, nach oben geschlossenen Drahtkäfigen und auf den Wiesen. Es waren etwa zweihundert Tiere. Die Störche werden hier in ihren ersten drei Lebensjahren in geschlossenen Volieren gehalten, um ihnen den Zugtrieb abzugewöhnen. Dann werden sie freigelassen und bevölkern das Elsass, wo sie sich auch vermehren. Im Herbst kehren sie freiwillig in das Zentrum zur Winterfütterung zurück, wo wir sie jetzt sahen. So sind die Störche im Elsass wieder heimisch geworden.
Die Storchenstation dient gleichzeitig auch noch als Zentrum zur Wiedereinführung des Fischotters, der vom Aussterben bedroht ist. Wir beobachteten die wendigen Tiere in ihrem Schaugehege unter Wasser und an Land.
Zum Abschluss trafen wir uns rund um ein großes durchsichtiges Wasserbecken. Dort wurde uns demonstriert, wie unterschiedlich Kormoran, Fischotter, Pinguin und Seelöwe unter Wasser ihre Beute jagen. Außer uns und einigen hungrigen Störchen verfolgten Kuhreiher vom Beckenrand aus interessiert die Vorführung.
Mit dem Geklapper der Störche im Ohr fuhren wir zufrieden ins Hotel zurück.
Friederike Wohlfahrt

Eindrücke von Lamoura und Umgebung
"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen"...Und so möchte ich über unsere Weiterfahrt nach Lamoura erzählen. Sicher und gut fuhr uns Patrick zum Jura und gegen 17 Uhr erreichten wir unser Ziel. - Ich will kurz die Fahrt dorthin schildern: Wir fuhren erst noch an Weinbergen und Obstbäumen vorbei, doch dann ging es bald immer höher und so mancher musste mal schlucken. Die Natur, gezeichnet durch viel Schnee und raue Winde im Winter, bekam einen ganz anderen Charakter. Weidende Kühe auf satten Wiesen waren ein schöner Anblick.
Am Ziel angekommen, brachten unsere kräftigen Männer die Koffer in die Zimmer. Ich will nicht näher das Haus beschreiben, es ist kein Hotel, eher eine Herberge für jung und alt.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Nion und weiter mit dem Schiff auf dem Genfer See nach Yvoire. Der See ist von herrlichen hohen Bergen umrahmt. Die Rhone fließt durch den See und er ist sehr fischreich. Besonders die Sandfelchen erfreuen die Angler, da sie sehr gut schmecken. Wieder ausgestiegen, besichtigen wir das Städtchen Yvoire, das sehr alt und durch üppigen Blumenschmuck besonders schön ist.
Weiter führte uns der Weg nach Genf zu einer Stadtrundfahrt. Man hat gleich den Eindruck, dass dort viele reiche Leute wohnen, Verwaltungsgebäude, Bankhäuser und teure Hotels. Hier werden Kurse und viele politische Konferenzen abgehalten.
Schon etwas ermüdet fuhren wir zurück nach Lamoura. Die Zeit verging schnell. Freitag sollte eigentlich ein Ruhetag sein, aber dann wurde doch für den Nachmittag ein Ausflug nach Rousses geplant. Wir sahen Käsereien, Schokoladen-Museen und die Weinberge des Revermont. Der Jura ist wunderschön, wir müssen einfach wiederkommen!
Am Abend wird groß "30 Jahre Seniorenpartnerschaft" gefeiert! Mit Käsefondue, viel Sekt und Wein und Dankesworten. Ellen erzählt vom Werdegang der Seniorenfreundschaft. Bald kam auch der Gesang nicht zu kurz und unsere liebe Erika sang zusammen mit kräftigen Männerstimmen das "Heideröslein", was besonders unsere französischen Freunde erfreute. Dann aber, so gegen 23 Uhr gingen alle den langen Weg durch das Haus in ihre Betten.
Ja, dann kam der Tag zum Abschiednehmen! Es waren unvergessliche Tage!! Dank allen, die sicher mit viel Mühe dazu beigetragen haben.
Helga Neubert

30 Jahre Seniorenpartnerschaft
Wenn ich daran denke, dass schon 30 Jahre vergangen sind, seit sich die Senioren von Marly und Leichlingen zum erstenmal in Lamoura getroffen haben!
Unser erstes Treffen war im Mai 1973: 40 Deutsche und 30 Franzosen, also 70 Personen sollten 15 Tage zusammen verbringen. Da ich die Einzige war, die Deutsch sprach, erwartete mich viel Arbeit. Die Familie Picardel aus Marly hatte mit der Familie Balschuweit aus Leichlingen die Initiative zu einer Städtepartnerschaft ergriffen. Madame Picardel und ihre Kollegin Mme Flandrin von der Stadtverwaltung hatte mir diese Jumelage anvertraut in Lamoura, dem Ferienort von Marly im Jura. Mit dem Segen und der Ermutigung meines Mannes bin ich mit 30 Personen abgereist. Marie-Marthe, unsere Begleitung, ist einen Tag vorausgefahren um die Zimmer mit Blumen zu schmücken und mit Schildern: "Herzlich Willkommen".
Die Stimmung im Bus war gut und wir haben sogar einige nützliche deutsche Worte gelernt wie: "Guten Tag, Gute Nacht, Danke, Bitte schön, Wie geht es Ihnen.." etc. Nun stellte sich die Frage: wird unsere Partnerschaft ein Erfolg werden?
Da wir den kürzeren Weg nach Lamoura hatten, war es für uns selbstverständlich, dass wir als erste am Ziel sein würden. Welche große Enttäuschung für uns, als wir den Bus aus Leichlingen vor dem Pavillon von Marly in Lamoura stehen sahen! Wir wollten so gerne die ersten sein, um unsere künftigen Freunde mit einem warmherzigen "Bienvenus!" begrüßen zu können. Was war der Grund für diese frühe Ankunft? Die Deutschen waren einen Tag vorher von Leichlingen losgefahren! Was tun? Unsere künftigen Freunde waren überrascht durch die Situation: keiner konnte ihnen eine Erklärung in deutsch geben! Die arme Marie-Marthe war in Tränen. Hätte sie nur deutsch sprechen können! Sie musste ohne ein Wort auf unsere Ankunft warten.
Als ich endlich ankam, eine ältere Dame am Arm und meinen Koffer in der Hand, hörte ich oben von der Treppe rufen: "Sind Sie die Frau, die deutsch spricht?" "Ja, ich bin es, aber darf ich bitte zuerst hinaufkommen, dann werden wir uns besser verstehen!". Es war Fritz Enskat, der Verantwortliche der deutschen Gruppe, mit dem ich dann guten Kontakt hatte. Da wir zahlreich waren, hatte man im Speisesaal eine Abteilung für uns reserviert. Ein gutes Essen bringt die gute Laune wieder zurück. Es war auch ein guter Zeitpunkt für mich, mich überall vorzustellen. Es war wunderbar, die Freundlichkeit von allen zu spüren. Die Jumelage musste ein Erfolg werden!
Nachdem wir uns in den Zimmern eingerichtet hatten, haben wir uns noch vor dem Schlafengehen im Salon getroffen. Man stelle sich vor: im Salon habe ich die Deutschen und Franzosen in getrennten Gruppen vorgefunden; es war meine Aufgabe, sie zusammenzuführen. Ein Engel ist mir zu Hilfe gekommen. Ich habe die Deutschen gebeten, mir mein Lieblingslied: "Röslein rot" zu singen. Ich wusste, dass sie gerne singen. Welche eine Freude! Eine Gruppe von 40 Leuten hat zweistimmig "Röslein rot" gesungen. Andere Lieder folgten. Wir waren glücklich. Wir sind eine Gruppe geworden, die 15 wunderschöne Tage zusammen verbracht hat.
Wir haben sehr amüsante Momente zusammen verbracht. Wir haben uns erzählt von unserem Leben in Frankreich und in Deutschland. Man darf nicht vergessen, dass es die alte Generation war, die zwei Kriege erlebt hatte. Es waren bewegende Momente auf beiden Seiten, aber es hat uns gut getan, darüber zu sprechen. Eines war sicher: wir wollten alle in Frieden mit den Völkern leben. Da einige Männer auf der einen oder anderen Seite in Gefangenschaft waren, hatten sie ein wenig französisch oder deutsch gelernt, kleine Sätze, an die sie sich erinnerten.
Unsere Tage waren ausgefüllt mit Sport, Schwimmbad und Spaziergängen. Der deutsche Betreuer Fritz Enskat organisierte alles für uns, wie er das auch in Leichlingen tat. Er war ein Glücksfall für uns. Herr Blasberg, 80 Jahre und Madame Lemoine, 70 Jahre, haben beide in Lamoura bei ihm das Schwimmen gelernt.
Ob wir viel herumgereist sind? Aber ja: Wir haben den Jura besichtigt, Annecy, Chamonix-Mont-Blanc; wir haben eine Schifffahrt auf dem Genfer See gemacht, das Berner Oberland in der Schweiz aufgesucht und anderes mehr. Den Mont Blanc in der Frühe des Morgens oder bei Sonnenuntergang zu erleben ist beeindruckend. Wir waren so glücklich, all das zu erleben. In jener Zeit (vor 30 Jahren) waren Reisen nicht so üblich wie sie das heute sind.
Jedes Mal haben wir auf der Rückreise im Bus gesungen: "So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürfte nie vergehn!" Die Franzosen haben gelernt, mitzusingen. Nie kann ich so ein Erlebnis vergessen.
Es gab auch Nachmittage und Abende ohne Programm wo man sich traf für ein Kartenspiel, einige Frauen holten ihr Strickzeug heraus oder machten Tee in der Küche oder man legte Schallplatten zum Tanzen auf. Und man erzählte sich lustige Geschichten.
Man muss sagen, die Welt ist klein. Da ich Norwegerin bin, erzählte mir ein deutsches Paar von seiner Reise nach Norwegen. In Oslo hatten sie ein Foto gemacht von einem kleinen blonden Baby, das einen blauen Anzug trug mit der Aufschrift: "Playboy". "Welche ein Zufall", sagte ich, "mein Enkel hat einen Anzug wie diesen!" Frau Werdelmann zeigte mir das Foto: es war sehr wohl mein kleiner Sebastian, der an diesem Tag ebenfalls zu Besuch in Oslo war!
Ein anderes Mal war ich mit einer Gruppe französischer Senioren in Norwegen. Wir wollten ein Stabkirche besuchen. Auf dem Parkplatz stand ein Bus der Firma Hüttebräucker. Ich wollte den Chauffeur fragen, ob er von Leichlingen käme. In dem Moment ruft eine Stimme aus dem Bus:" Ellen, aber das ist ja Ellen"! Es waren drei Personen im Bus, die an unserer Reise nach Lamoura teilgenommen hatten.
Ich gebe zu, dass ich nach 15 Tagen müde war. Ich musste bei allen Problemen helfen: Telefon, Briefmarken, Geld, an der Rezeption, Apotheke, Medizin etc. Und zu jener Zeit waren die Busse noch nicht mit Mikrofon ausgestattet. Glücklicherweise war Marie Marthe für die französische Gruppe zuständig. Ich brauchte sie dringend.
Als der Aufenthalt in Lamoura dem Ende zuging, hatten wir die Freude, Madame Picardel bei uns zu haben. Sie hat das gute Einvernehmen in den Gruppen gespürt. Vor dem Bus von Leichlingen standen unsere beiden Gruppen Hand in Hand und sangen: "Ce n'est qu'un au revoir" und "Auf Wiedersehen". Die Tränen kullerten. Unsere Jumelage war ein Erfolg geworden!
Ich möchte hinzufügen, dass wir immer sehr gerne nach Leichlingen gekommen sind, zum Hasensprung und zu Erika Wischmeyer-Elbert, bei der wir uns ganz zu Hause gefühlt haben. In all diesen Jahren hat uns eine enge Freundschaft mit den Freunden aus Leichlingen verbunden.
Ich werde niemals die Freunde vergessen, die uns verlassen haben: Fritz Enskat, Eugen Engelhardt, Leni Schumacher. Mit Herzlichkeit und Sachverstand haben sie so viel für die Jumelage getan.
Nach 18 Jahren haben ich das Amt an Roberte Aiglehoux weitergegeben. Mit Sachverstand hat sie die "Partnerschaft der Senioren" weiterverwaltet. Ich wünsche allen, dass sie in Frieden und Freundschaft miteinander leben können.
Ellen Laading
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Wir hoffen, dass Ihnen unser kleiner literarischer Herbstausflug gefallen hat. Herzlichen Dank allen, die mit Ihren Berichten zur Gestaltung dieses Info-Blattes beigetragen haben.

Ihnen allen wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit und freuen uns mit Ihnen zusammen auf unser Jubiläumsjahr 2004.

Sybille und Hartmut Schmidt
Hüschelrath 1
42799 Leichlingen
Tel.: 02175 / 73 1 72
Fax: 02175 / 88 45 00
HartmutSchmidt@t-online.de