Infoblatt Nr. 23 - Juni 2006

Die beiden Bandleader Ernst Müller und Philippe Leroy mit ihren Gruppen (Bild: Hartmut Schmidt)


In eigener Sache

Liebe Mitglieder und Freunde des Freundeskreises Marly,

wir denken bereits an die Ferien mit viel Sonne und Erholung- lassen Sie mich trotzdem einen kurzen Rückblick auf den bisherigen Jahresverlauf geben. Nach unserem Neujahrsempfang fand am 7. Februar 2006 die Mitgliederversammlung statt. Es stand unter anderem die Neuwahl des Vorstandes an. Otto Hämmerle, der 10 Jahre die Finanzen des Freundeskreises vorbildlich verwaltet hatte, legte das Amt aus persönlichen Gründen nieder. Wir danken ihm sehr herzlich für seinen langjährigen Einsatz. Für das Amt der Kassiererin wurde Maja Momm gewählt. Sie ist seit einigen Jahren im Verein, engagiert sich und ist durch ihre Arbeit bei einem Steuerberater bestens für das Amt geeignet. Dr. Hermann Brandl und Sybille Schmidt wurden einstimmig wieder in ihre Ämter gewählt.
Renate Sander hat einen Antrag eingebracht, Wicze Braun auf Grund ihrer Verdienste um den Kunstaustausch als Beisitzerin in den erweiterten Vorstand aufzunehmen. Der Vorstand unterstützt diesen Vorschlag. Aus formalen Gründen konnte er dieses Jahr noch nicht umgesetzt werden. Der Vorstand wird rechtzeitig zur nächsten Mitgliederversammlung einen Antrag auf Änderung der Satzung einbringen. Es wird darin ebenfalls vorgeschlagen, Basilisse Pflüger als Beisitzerin für Kultur in den erweiterten Vorstand zu wählen.
Friederike Wohlfahrt wurde bereits im internen Kreis einstimmig zur Seniorenvertreterin wieder gewählt und ihre Wahl wurde von der Versammlung bestätigt.

Am 18. März 2006 fand in der Spinnerei Braun/Brudes ein Degustationsabend statt. Ellen und Joachim Klein, langjährige Freunde von Danièle und Philippe Leroy stellten erlesene Champagner und Weine aus verschiedenen Regionen Frankreichs vor. Ein leckeres Buffet, zusammengestellt von den Teilnehmer/innen, trug zur guten Laune an diesem Abend bei. Danièle und Philippe waren zu aller Freude zu diesem Abend aus Marly gekommen.

Liebe Freunde, die Höhepunkte unseres Vereinsjahres sind natürlich immer die
Begegnungen mit unseren Freunden aus Marly, im Frühjahr und im Herbst. Das Wetter während unserer Begegnung im Mai war absolut schlecht. Aber trotzdem hatten wir viel Freude am Zusammensein, an dem tollen Musikabend und der Vernissage.
Unserem Bürgermeister Ernst Müller und Philippe Leroy gilt unser aller Dank, dass sie ihre Bands motiviert haben zu einer gemeinsamen deutsch-französischen Rock-Pop-Aufführung, die alle von den Stühlen gerissen hat. Es war ein Erlebnis!

Mein herzlicher Dank gilt dem Marly-Team, das bei den Vorbereitungen und bei der Durchführung des Programms tüchtig geholfen hat.

Nun wünsche ich Ihnen schöne und sonnige Ferien und bin mit lieben Grüßen
Ihre Sybille Schmidt

Unsere Seite im Internet
Unser "Webmaster" Hartmut Schmidt hat auch diesmal die neuesten Informationen im Internet unter www.freundeskreis-marly-le-roi.de eingestellt. Wir danken ihm ganz herzlich.

Besondere Anmerkung

Liebe Vereinsmitglieder, bitte erlauben Sie mir noch eine kritische Anmerkung:
Zu unseren Veranstaltungen wie Neujahrsempfang oder "Geselliger Abend" mit den Franzosen werden Anmeldelisten vorbereitet und danach die Essen bestellt. Wir kalkulieren knapp, um die Kosten für Sie möglichst gering zu halten. Wenn Sie verhindert sind, kostet Sie eine telefonische Absage 2 Cent, der Verein bleibt aber auf den 15 € sitzen, weil das bestellte Essen natürlich bezahlt werden muss. Um diese unnötigen Kosten für den Verein zu vermeiden, werden wir bei künftigen Veranstaltungen den Eintrittspreis nachträglich einfordern, wenn nicht 3 Tage vorher abgesagt wurde. Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahme.

Persönliches

Am 16. Mai 2006 wurde Herta Pohle 85 Jahre alt. Alle unsere guten Wünsche begleiten sie. Herta pflegt mit ihrer Familie seit vielen Jahren sehr enge und freundschaftliche Verbindungen zu Franzosen, sie lebt eine Jumelage der Herzen.

 

 


31. August - 5. Sept. 200616./17. September 2006

Sonntag, 15. Oktober 2006

September 2006
Herbst 2006
17. - 20. Mai 2007


Termine

Deutsch-französische Kulturreise nach Franken (Nürnberg/Bamberg) (ausgebucht); Leitung Dr. H.Brandl
Stadtfest; wir werden wieder beim Gemeinschaftszelt "Städte-partnerschaften" vertreten sein und freuen uns über Ihre Hilfe.
Gemeinsamer Ausflug der Städtepartnerschaftsvereine (Dieses Jahr organisiert der Freundeskreis Marly), auf Grund der großen Nachfrage: Ausflug nach Wuppertal, u.a. Fahrt mit dem "Kaiserwagen" der Schwebebahn. Einladungen folgen später, bitte Termin vormerken.
Führung in Schloß Burg zu einer Sonderausstellung "Napoleon im Bergischen Land".
Französischer Film (mit Kinder- und Jugendkino Leichlingen/you.c.)
Bürgerreise nach Marly (Himmelfahrt)

 

Aus unserer Partnerstadt

Patricia Genève schrieb nach dem Besuch im Mai:

Un grand merci pour ce superbe séjour passé avec vous, chez vous. Les visites du vendredi ont été très intéressantes et l'expérience d'un repas dans une brasserie typique fût très appréciée de tous. La soirée avec les deux orchestres fut sensationnelle.
Ce séjour a particulièrement été bien organisé. Malgré la pluie tout le monde a apprécié le voyage en train suspendu avec la présentation en français, le repas au moulin et la visite au musée du textile.
Le vernissage a été une réussite et j'ai beaucoup apprécié les discours qui furent courts et entrecoupés de parties musicales. Le déjeuner préparé par vous tous était une très bonne formule pour se dire au-revoir. (Patricia Genève).

" Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Aufenthalt, den wir mit Euch und bei Euch verbringen durften. Die Besuche am Freitag waren sehr interessant und die Erfahrung einer Mahlzeit in einem typischen Lokal (Päffgen) wurden sehr von uns geschätzt. Der Abend mit den beiden Bands war sensationell! Dieser Aufenthalt war besonders gut geplant. Trotz des Regens hat uns allen der Ausflug in der Schwebebahn mit französischer Führung, das Essen in der Mühle und der Besuch des Museums gefallen. Die Vernissage war ein Erfolg, die Reden haben mir sehr gefallen, sie waren kurz und unterbrochen von musikalischen Einlagen. Das Mittagessen, das von Euch allen vorbereitet wurde, war eine sehr nette Geste des Abschieds.
(Übersetzung Sybille Schmidt)

 

La grande bouffe
oder
Deutsch-Französisches Synchronessen beim Haxenfest im Päffgen
(Bild: Claude Alexandre)


Wuppertal und die Schwebebahn
oder Auf der Suche nach dem verlorenen Elefanten


Wuppertal et le métro suspendu ou A la recherche de l'éléphant perdu

 

A Wuppertal, au dessus de la rivière
Roule un drôle de train
Suspendu dans les airs
Pas dans un souterrain
Comme à Paris le métro
Mais accroché par le dos
En hauteur mais pas trop
Boulot, métro, dodo
Schaffen, fahren, schlafen
Arbeit, Schwebebahn et gute Nacht

A bord de la voiture impériale
Sektfrühstück
C'est royal
Avec des petits trucs
A grignoter.
Entre les stations
Un regard on peut tenter
Vers les maisons
Aux volets clos.
Dodo, métro, boulot
Schlafen, fahren, schaffen
Arbeit, Schwebebahn et gute Nacht

Dans la Wupper, un éléphant
De cirque, quel choc
Tomba la trompe en avant
Et l'éléphant fit floc.
Schwebebahn, le seul transport public
Avec de la publicité
C'est pratique
En dessous et sur les côtés
Ça fait chic mais pas rétro
Dodo, boulot, métro
Schlafen, schaffen, fahren
Arbeit, Schwebebahn et gute Nacht.

Comme on dit en Bavière
Un peu ivre, les yeux dans la bière
Schweb'i jetzt oder schwimm'i ?

Bruno Cronier

 

In Wuppertal über dem Fluß
Da rollt ein seltsamer Zug
Aufgehängt in der Luft
Nicht unter der Erde
wie in Paris die Metro,
Sondern aufgehängt am Rücken
In der Höhe - aber nicht zu hoch.
Arbeit, Metro, Schlaf
Schaffen . .


An Bord des Kaiserwagens
Ein Sektfrühstück
Das ist königlich
Mit kleinen
Knabbereien.
Zwischen den Stationen
Kann man einen Blick werfen
Auf die Häuser
Mit geschlossenen Blendläden.
Schlaf, Metro, Arbeit . . .

 

In die Wupper - ein Elefant
aus dem Zirkus, welch ein Schock,
fiel mit dem Rüssel voran
und der Elefant machte Plumps.
Die Schwebebahn, als einzige
Mit Reklame
- wie praktisch -
unten drunter und an den Seiten.
Sieht schick aus, nicht rückständig
Schlaf, Arbeit, Metro, . . .

 

Wie man in Bayern sagt
Ein wenig besäuselt, die Augen im Bierglas
Schweb' i jetzt oder schwimm' i?

Übersetzung (die Reime des Originals waren leider nicht zu erhalten) WP


Ausstellung von Sylvaine Leblond

Haben Sie schon einen rosa Elefanten getroffen oder einen blauen Mond gesehen?
Sylvaine Leblond schon, und sie zeigt es uns in fantasievollen Bildern, die sich uns, dank der klaren Gedichte ihrer Tochter Camille, zum Teil öffnen.
Die besonderen Pastellfarben der Brücke in Venedig lassen die alten Geheimnisse der Stadt fühlbar werden. Die Marlychois entdecken ihren Park in verschiedenen zarten Tönen und erinnern sich an die Impressionisten, die in Marly und Umgebung schon diese besonderen Lichtverhältnisse bewunderten.
Bei der Ausstellung von Sylvaine konnte jeder vor einem oder anderem Gemälde träumen.
Danièle Leroy


Unsere Mitglieder berichten



Neujahrstreffen 2006 des Freundes-kreises Marly

1- Der Freundeskreis Marly lud am Samstag, dem 14. Januar 2006 seine Mitglieder zum traditionellen Neujahrs-treffen ins Bürgerhaus ein. Der festlich geschmückte Weyermannsaal - en couleurs bleu, blanc, rouge - bot die vertraute Atmosphäre, in der die Gäste bei einem Umtrunk sehr schnell mit Freunden und Bekannten ins Gespräch kamen.
2- In ihrer Begrüßung berichtet Sybille Schmidt, 1. Vorsitzende des Freundes-kreises Marly-le-Roi über Aktivitäten des Freundeskreises, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Gleichzeitig machte sie auf Vorhaben aufmerksam, die für die Planung und Gestaltung des neuen Jahres 2006 vorgesehen sind. Auftakt wird der Besuch der Marlychois in der Zeit vom 25.-29. Mai 2006 sein. Da in vielen Familien des Freundeskreises Marly-Leichlingen seit etlichen Jahren freundschaftliche Kontakte zu einer langjährig befreundeten Familie bestehen, wurde von französischer Seite angeregt, auf Wunsch auch Kontakte zu neuen Familien zu knüpfen. - Für den Ausflugstag ist eine Fahrt mit dem Kaiserwagen der Schwebebahn geplant, verbunden mit einer Führung im "Historischen Zentrum" Wuppertal. - Beim geselligen Abend im ev. Gemeindehaus laden die Bands "Blue Suede Boys" aus Marly und "Take off" aus Leichlingen zum Rock-Pop-Konzert ein.
3- Dr. Hermann Brandl, 2. Vorsitzender, stellte anschließend die deutsch-französische Kulturreise vor, die die Gäste nach Nürnberg und Bamberg führt. Dr. Brandl wendet sich an Interessenten, die das Frankenland und ihre historisch bedeutenden Städte kennen lernen möchten: Nürnberg, einst Reichsstadt, Bamberg, mit einst glanzvoller Vergangenheit der alten Kaiser- und Bischofsresidenz. Die Reise findet vom 31.8. - 5.9.2006 statt.
4- Wicze Braun, Kunstbeauftragte des Freundeskreises, stellte die französische Künstlerin Sylvaine Leblond aus Marly vor, die am Sonntag, 28.5.2006 um 11.15 Uhr im Bürgerhaus zu ihrer Vernissage einlädt. Bis zum 28.5.06 haben Interessenten die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Kunstwerken aus unserer Partnerstadt zu verschaffen. In Verbindung mit dem Besuch der Marlychois wies Wicze Braun auf die Skulpturen-Ausstellung zum Thema "Spinnen" hin.
5- Der kulturelle Höhepunkt des Neujahrsempfangs war der musikalische Beitrag des jungen Chores "Chor Color" unter der Leitung von Frau Gaby Mühlbauer. Am Klavier: Philipp Edimiris. Das Liedprogramm enthielt eine Auswahl schmissiger Chansons aus dem Genre der Filmmusik, der Beatles sowie faszinierende fremdartige Rhythmen aus Afrika, deren unglaubliche rhythmisch dynamische und harmonische Klangwelt das Publikum in eine andere musikalische Hör- und Erlebniswelt führte. Auch diese Leistung hat hohes Lob verdient!
6- Der zweite Höhepunkt war - wie in jedem Jahr - das exzellente Buffet. Beate Binyusof kreierte wieder meisterliche Kochkunst und lud zu ausgefallenen kulinarischen Genüssen ein, unterstützt von einem begabten Nachtischteam - einzigartig! Ein "Augen- und Gaumen-erlebnis" par excellence! DANKE!

Renate Sanders

Wenn Engel reisen...
scheint normalerweise die Sonne. Unsere lieben fünfzig Gäste aus Marly-le-Roi brachten zwar Regen mit, waren aber, wie Danièle Leroy sagte, trotzdem putz und munter.
Ungefähr 150 Gäste hatten sich zum gemeinsamen Treffen im evangelischen Gemeindehaus zusammengefunden.
Sicherlich waren alle froh, im Trockenen und Warmen zu sein; das hervorragende Büffet und die guten französischen Weine mundeten sichtlich. Der lautstarke Unter-haltungspegel ließ auf keine Verständi-gungsprobleme schliessen.
Bürgermeister Müller richtete herzliche Begrüßungsworte an alle Anwesenden und
bedankte sich mit Blumen bei Danièle Leroy und Sybille Schmidt und bei allen, die zum Gelingen des Festes beitrugen.
Sein Outfit entsprach seiner Funktion als Bandleader, und man hatte den bestimmten Eindruck, dass er hocherfreut war, seine durchnässte Krawatte nicht nur deswegen nicht tragen zu müssen.

Sybille Schmidt hielt ihre Begrüßungsrede in deutscher und französischer Sprache, besonders freute sie sich über die Teil-nahme der französischen Musikgruppe Blue Suede Boys. Sie stellte gleichzeitig die Mitarbeiter des deutschen Freundes-kreises vor.

Danièle Leroy ließ in ihrer deutschen Ansprache ihren französischen Charme spielen und überbrachte die Grüße von Patrick Gautier.

Mit viel Temperament traten dann die Blue Suede Boys auf und erfreuten das gesamte Publikum. Vor der Bühne wurde heftig das Tanzbein geschwungen.
Später übernahm die Leichlinger Band Take off mit unserem Bürgermeister, der nicht nur E-Gitarre spielte, sondern auch mit sonorer Stimme in französischer Sprache sang.
Das gemeinsame Auftreten der Bands stellte ein Wiederaufleben der musikali-schen Jumelage zwischen den beiden Partnerstädten dar.

Es war sicherlich für alle Teilnehmer ein sehr vergnüglicher und unterhaltsamer Abend.

Charlotte Platthaus


Das eindrucksvolle Musikprogramm inspirierte einen weiteren Bericht:
Das Unterhaltungsprogramm bestritten die beiden Rock Pop-Bands aus Marly und Leichlingen. Zuerst traten die 6 "Blue Suede Boys" aus Marly auf . Sie servierten vor allem fetzige Rockmusik mit Gesang aus kräftigen Männerkehlen, die die meist Älteren stark an die Sechziger Jahre erinnerten und sofort in die Tanzbeine fuhr. Flotte Tänzer und Tänzerinnen zeigten, dass sie seit damals nichts verlernt hatten und setzten gekonnt die rockige Musik in Bewegung um, besonders beliebt dabei die etwas langsameren, an Disco-Fox erinnernden Klänge.
Im zweiten Teil trat "Take off" mit 7 Bandmitgliedern aus Leichlingen auf. Ebenfalls rockig-rhythmisch, aber auch mit ruhigeren Stücken, ergänzt durch Gesang, diesmal von Ernst Müller und der gefühlvollen Stimme von Inka.
Selbst an den Tischen sah man Gäste interessiert zuhören, im Takt sich bewegen und mit den Füßen wippen.

Der Vollständigkeit halber sei aber auch erwähnt, dass die Lautstärke der präsentierten Musik für manche Ohren nur schwer erträglich war. So sah man im Foyer doch einzelne von dort aus der Musik lauschend oder in Gruppen plaudernd, streng darauf achtend, dass die Türen geschlossen blieben.

Erika Horsthemke


Eine Reise im Regen oder Wer im Bergischen Land unterwegs ist, sollte immer einen Regenschirm dabei haben


Es gibt nicht immer einen Grund, auf die Bahn zu schimpfen. Auf unserer Anreise am Samstag, den 27.Mai 2006, nach Wuppertal - Vohwinkel waren wir doch tatsächlich noch vor unseren mit dem Bus angereisten Gästen aus Marly an der Schwebebahn eingetroffen, obwohl wir noch vom Eisenbahnhof zum Schwebebahnhof laufen mussten und für den Dauerregen kann Herr Mehdorn nun wirklich nichts. Sicher lag es aber auch an der humorvollen Betreuung durch Evi Pohle, die die kleine Gruppe zusammen-hielt und für das gewünschte Tempo sorgte.
Der Schwebebahnhof in Vohwinkel wird zur Zeit umgebaut, also erst Mal die Treppe rauf und endlich wieder im Trockenen. Während wir auf "unseren" Kaiserwagen warteten, konnten wir das samstägliche Geschäft in einem Schwebebahnhof beobachten. Der preußische Kaiser Wilhelm II. und seine Gemahlin sollen tatsächlich am 24.Oktober 1900 in genau diesem Wagen Nr. 5 von der Station Döppersberg (heute Wuppertal- Hauptbahnhof) bis nach Vohwinkel gefahren sein. Für die Städte Elberfeld und Barmen ein einmaliges Ereignis, bei dem unter anderem auch der damals mit 2,07 m längste Soldat der Armee dem Kaiser vorgestellt wurde. Die Kaiserfahrt fand damit vor der offiziellen behördlichen Freigabe am 01.März 1901 statt - wenn der preußische Kaiser das gewusst hätte.
Der Kaiserwagen zeigte die erwartete gediegene bis "plüschige" Ausstattung und befindet sich bis auf eine wenige modifizierte Sicherheits- und Funktionsausrüstungen noch im Originalzustand. Der Zugführer und sein Co. waren sichtlich stolz, besonders mit unseren französischen Gästen die Fahrt zu unternehmen.
Die Fahrt ging dann endlich los. Für die ganz Ausgehungerten und die beinahe Verdursteten gab es Sekt und Knabberstangen und für die Marlychois auf der Hinfahrt nach Oberbarmen Erläuterungen durch eine Hostess in französischer Sprache. Zur Übung der deutschen Sprache gab uns die im Stil der Kaiserzeit gekleidete Hostess auf dem Rückweg die Erklärungen zu Stadt und Schwebebahn auf Deutsch.

Nicht zu übertreffen war jedoch der Zugführer. Einmal richtig in Fahrt erzählte er eine Reihe von "Dönekes": Ist der berühmte Elefant Tuffi denn tatsächlich aus der Schwebebahn gehüpft, denn er soll bei der Fahrt durch das Blitzlichtgewitter erschreckt worden sein. Komischerweise existieren von Tuffi im Schwebe-bahnwagen keine Photos. Sehr wahrschein-lich habe man den kleinen Elefanten in den Bach gestellt und fotografiert zur Freude des Zirkus Althoff (das ganze bitte nicht weitererzählen). Zur ständigen Fehde zwischen Elberfeld und Barmen gibt es eine Anekdote vom Kaiser. Als man sich der Stadtgrenze von Barmen Richtung Elberfeld näherte, sagte Wilhelm zur seiner Gemahlin: Auguste, zieh den Hut auf, wir kommen in die Stadt.
Eine Französin, gerade eingestiegen, fragte höflich den Schaffner, wie lange man " à Berlin" fahre!
Und zuletzt: Zwei Jungen hatten im fahrenden Wagen an der Druckluftbremse gezogen, so dass der Zug stehen blieb. Darauf der Schaffner verägert: "Wer hätt ane Luft getrocken ?" Jemand anwortete: " Dat do vi doch all !" So verging die Fahrt kurzweilig und war viel zu schnell vorbei.

 

In Vohwinkel wieder die Treppe runter und schnell, na was wohl, den Regenschirm aufgespannt. Nächste Station war das Mittagessen in der historischen Kornmühle in Unterbarmen. Die Gäste mit dem Bus, wir Wetterfesten mit der Schwebebahn zur Station Völkingerstraße und die paar Schritte zur Kornmühle. Dort wurden wir nicht nur von einem leckeren Dreigangmenü sondern auch von den Dimensionen eines unterschlächtigen Mühlrads nebst Kraftübertragung auf das Mahlwerk mittels Kegel- und Stirnrad-getriebe überrascht, eine äußerst gelungene Mittagspause.

Auf dem Weg mit Schwebebahn und Bus zur nächsten Station, dem Museum für Frühindustrialisierung, regnete es schon weniger. Das Museum befindet sich in Barmen direkt neben dem Engelshaus und es geht, wie im Tal der Wupper nicht anders zu erwarten, um die Textilindustrie. Nachdem die wagemutigen "Schwe-bebahnfahrer" auch noch todesmutig die stark befahrene Friedrich Engels Allee überquert hatten - die "Busfahrer" warteten schon da - wurden wir von unserer Führerin begrüßt, als wären wir eigentlich alles alte Freunde von ihr.
Die Führung durch das Museum erfolgte auf Deutsch. An dieser Stelle ein großes Kompliment an alle, die die Erläuterungen ins Französische übersetzten, eine schwierige Aufgabe zu einer anspruchs-vollen Thematik.
Das Museum, sehr anschaulich gestaltet, hat die sozialen und technischen Veränderungen der Zeit von 1780 bis 1850 im Wuppertaler Raum zum Thema, als sich durch starke Zuwanderung aus den ländlichen Regionen die Bevölkerung im Gebiet des heutigen Wuppertal bereits versechsfacht hatte und die Menschen sich ein besseres Leben dank der sich entwickelnden Textilindustrie erhofften. Alte Spinnmaschinen und Webstühle, Bilder und Dokumente zeigen die Arbeitswelt dieser Zeit.
Besseres Leben, ein offensichtlich relativer Begriff. Arbeitstage von Montag bis Samstag mit mindestens 14 Stunden pro Tag, der Industrielle in Barmen und Elberfeld war sehr fromm und forderte von seinen Arbeitern am Sonntag den Gang zur Kirche. Kinder, die ab dem Alter von 6 Jahren ebenfalls 14 Stunden in den Manufakturen arbeiteten und danach noch zur Schule gingen. Krankheiten, Hunger, Arbeitsunfälle, Umweltverschmutzung z.B. des Trinkwassers und in vielen Fällen noch nicht einmal ein Dach über dem Kopf. Das Ganze ein Nährboden für die Reformer Marx und Engels, dabei war Friedrich Engels senior durchaus sozial engagiert, denn er baute so genannte Arbeitersiedlungen, in denen seine Mitarbeiter und ihre Familien eine Bleibe fanden.
Auf der anderen Seite komplizierte Maschinentechnik, z.B. der berühmte in Frankreich entwickelte Jacquard- Webstuhl, auf dem vielfarbige Bänder, auch heute noch eine Spezialität aus Wuppertal, hergestellt werden konnten. Einige Maschinen sind so gefährlich, dass sie nicht im normalen Museumsbetrieb laufen gelassen werden können, von dem ohrenbetäubenden Lärm einmal ganz abgesehen.
Der Besuch des Museums für Früh-industrialisierung stellt ein einmaliges Erlebnis dar, das uns hilft, die Verhält-nisse, in denen wir leben dürfen, wieder zurecht zu rücken..
Ein interessanter Tag ging zu Ende. Wir verließen das Museum, irgend etwas fehlte, richtig der Regen. Keine Sorge, der kommt später noch mal vor. Die Gäste machten sich mit dem Bus wieder auf den Rückweg nach Leichlingen, der Rest durfte noch einmal bis zum Hauptbahnhof Schwebe-bahn fahren und anschließend mit der Regionalbahn zurück nach Hause.
Bei der Ankunft regnete es in Strömen, womit wieder einmal bewiesen wäre, auch Leichlingen gehört zum Bergischen Land.
Klaus Timmermann

Technische Daten zur Schwebebahn :
Gesamtlänge: 13,3 km
Gewicht: 19.200 to
Anstrich: 75 Kesselwagen à 16.000 kg Inhalt
Gleisabstand: ca. 4 m
Stützenabstand: ca. 30 m
Versorgungsspannung: 600 V Gleichstrom
Höhen: 12 m über dem Wasser, 8 m über der Straße
Steckbrief zu den Wagen:
Ganzstahlbauweise
Länge: 12 m
Breite: 2,1 m
Höhe des Kastens: 2,4 m
Abstand der Drehgestelle: 8 m
Radstand: 1,1 - 1,75 m
Fassungsvermögen: 80 Personen
Leergewicht. 11 to
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Motorenleistung: 45 KW

 

SYLVAINE LEBLOND AUS MARLY-LE-ROI ZEIGTE IHRE ARBEITEN IM BÜRGERHAUS AM HAMMER

Silvaine Leblond neben Wicze Braun und Wolfgang Brudes und den Cellisten Valentin Priebus und Alexander Scherf bei der Vernissage


Seit sieben Jahren werden die Bürgerreisen durch einen aktiven Kunstaustausch bereichert.
Jede Partnerstadt bringt dabei ein oder zwei ihrer angesehenen Künstler mit, die dann ihre Werke der Bevölkerung der besuchten Partnerstadt präsentieren.

 

SYLVAINE LEBLOND


wurde 1961 in Paris geboren und besuchte dort das Lycée Henri IV. Danach begann sie einen ungewöhnlichen Ausbildungs-weg, zunächst an der Abendschule von Paris: 4 Jahre Malerei-Klasse dann ein Jahr Zeichen-Unterricht - des weiteren ein Jahr Holzschnitt- und Kupferstich.
6 Monate malte sie Bilder im Louvre nach historischen Vorlagen. Es folgten mehrere Praktika in der Ikonenmalerei, Holzschnitt und der Miniaturenmalerei auf Pergament bei namhaften Künstlern.
Nun begann sie eine fünfjährige Ausbildung als Restauratorin von Gemälden am Institut Francais de Restauration des Oeuvres d'Art. 1988 erlangte sie das Abschlußdiplom mit "sehr gut".
Danach arbeitete sie zeitweilig u.a. in den Bewertungs- und Restaurierungswerkstätten des Centre Pompidou. Seit 2002 ist sie Professorin für Malerei in Marly-Le-Roi. Sie gibt Kurse in den verschiedenen Maltechniken für Kinder und Er-wachsene.
Ihre Ausstellung im Bürgerhaus umfaßt 60 Bilder, die thematisch unterteilt sind :
- eine Reihe von Pastellen in sanften Tönen, genannt "Augenblicke im Park von Marly"
- 15 feinlinige Phantasie-Bilder mit Chinatusche und Gouachen, die farbenfroh coloriert sind zu denen ihre Tochter Camille poetische Verse in einer Mappe zusammengestellt hat
- Pastell-Bilder der Serie "Frühlings-Augenblicke in Venedig", die Kanäle und Brücken der Lagunenstadt zeigen
- Ölgemälde zu den vier Jahreszeiten, in denen sie sich selbst und ihre Kinder portraitierte.
Die Eröffnungsfeier wird umrahmt durch die wunderschöne musikalische Gestaltung der beiden hervorragenden Cellisten Valentin Priebus und Alexander Scherf.
Kontakt:
Sylvaine Leblond - Malerin
78160 Marly-Le-Roi, 35, avenue de St. Germain
Tel.0033-1-3917.0626 Mobil:0033-6-0363.3520
E-Mail : Sylvaine.Leblond@club-internet.fr

(Auszug aus der Rede anläßlich der Vernissage am 28. Mai 2006 von Wicze Braun + Wolfgang Brudes)


Ausstellung von Sylvaine Leblond


Im Rahmen des Kulturaustausches zwischen Leichlingen und unserer Partner-stadt Marly-le-Roi stellte in diesem Jahr Sylvaine Leblond aus Marly im Bürgerhaus einige ihrer Bilder aus.
Die Künstlerin ist Dozentin für Malerei in Marly-le-Roi, hat aber auch große Erfahrungen im Bereich Restaurierung von Bildern und Gemälden.
Ihre Ausstellung im Bürgerhaus umfasste vier Bereiche:
Im Marly-Zimmer des Bürgerhauses stellte sie Ölbilder auf Leinwand vor. Hier gestaltete die Künstlerin in klaren Farben und Konturen gegenständliche Bilder. Hier konnte die gute Technik der Künstlerin bewundert werden.
In den nächsten beiden Räumen stellte sie dann eine andere Technik vor: Hier wurde mit Pastell auf farbigem Papier gearbeitet. Im Funchal-Zimmer zeigte sie Augenblicke im Park von Marly.
Diese Eindrücke vom Park waren jeweils auf düsterem Hintergrund skizziert. Die kleinen, freundlichen Eindrücke vom Park brachten hier aber kaum Aufhellung: im Großen und Ganzen hatte dieser ganze Raum eine düstere Atmosphäre, der eine gewisse Melancholie zeigte.
Da die gleichen Motive des Parks oft wiederkehrten, war auch der Eindruck da, dass hier mit Verknappungen ein gewisses Gefühl dargestellt werden sollte.
Wesentlich freundlicher stellten sich im Henley-Zimmer die Bilder über Frühlings-Augenblicke in Venedig dar. In freundlichen, gedeckten Farben gehalten atmen diese Bilder ein wenig den Flair vom Fortgang des Winters und der Erwartung auf den Sommer. Diese Bilder sind aber durch die Farbwahl deutlich optimistischer.
Waren in den Räumen des Obergeschosses Bilder zu sehen, die Natur oder Gegenstände abbilden, so hatte Sylvaine Leblond im Erdgeschoss ihre Phantasie spielen lassen. Mit Chinatusche und Gouachen entwirft sie hier Phantasiewelten, die den Betrachter zwingen, näher heranzutreten, um auf den kleinen Bildern die Vielzahl der gemalten Objekte sehen zu können. Hier wird eindeutig Zeit benötigt, um sich hiermit auseinanderzusetzen. Die Bilder haben zwar Titel, mit denen die Künstlerin ihre Vorstellungen von dem Gemalten Namen gibt, der Betrachter kann aber auch selber seine eigene Phantasie schweifen lassen… und findet auch ganz andere Deutungen der farbenfrohem Darstellungen.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass hier eine Künstlerin ausgestellt hat, die über verschiedenste hervorragende Techniken verfügt und hierin ausdrucksvolle Werke geschaffen hat.
Theo Beckers


Leichlingen spinnt - und Marly auch ein bißchen

Zum 18. Juli , am Abend eines wunder-schönen warmen Sommertages, hatten Wicze Braun & Wolfgang Brudes zusammen mit der Stadtbücherei, deren Förderverein und dem Freundeskreis Marly die Bürger aus Leichlingen und dem Bergischen zum Spinnen eingeladen.
Musikalisch umrahmt von keltischen Melodien, dargeboten auf einer "verrückten Harfe" (mit gekreuzten Saiten), die die Künstlerin Annette Kompa eigenhändig in Irland gebaut hat, lasen "Bürger für Bürger" aus selbstgewählten Texten unter dem Motto "Spinnen".
Rainer Deppe, Landwirt und Landtags-abgeordneter, verriet, wie man sich mit Spinn-, Näh- und Webutensilien einen echten Königssohn angelt (ernsthafte Interessenten können das bei den Gebrüdern Grimm nachlesen).
Daß nicht nur die Römer, sondern auch die Schweden spinnen können, entdeckte die RP Journalistin Monika Klein - ausgerechnet in der Beschreibung eines Familienfestes zu Heiligabend in Schweden, das in dem vorzeitigen Ende des teuren marinierten Weihnachts-schinkens auf dem Teppichboden gipfelte.
Côme de Tredern, ein feinsinniges Nachwuchstalent aus Marly, steuerte einen eigenen Text bei, der die dramatische Entstehung einer Holzwürfelskulptur schilderte. Am Ende stürzte gar das Haus über dem bildhauenden Künstler zusammen. Dieses Schicksal blieb seiner Mutter Sylvaine Leblond, die den Leichlingern von ihrer sehr erfolgreichen Kunstausstellung im Bürgerhaus bekannt ist (siehe vorstehende Beiträge), zum Glück erspart, und so konnte sie den französischen Text ihres Sohnes "life" vortragen - gefolgt von Wolfgang Brudes mit der deutschen Übersetzung.
Ein ganz anderes Thema wählte Brigitte Krautmacher-Hondrich, die sich mit dem kundigen Blick der Raumausstatterin und durch die spitze Feder eines Briten dem Phänomen der Ausstattung von US-Fahrzeugen mit Becherhaltern widmete. Die Glosse zeigte die Bedeutung dieses Details, das einen Wagen jenseits des Atlantiks erst verkäuflich macht - und damit einen weiteren Fall zum Thema beisteuert.
Reinhard Möntmann tauschte die Lektüre von Gesetzestexten, die ihm sonst den beruflichen Alltag versüßen, gegen bibliophile Lesezeichen. Seine Auswahl von humorvollen Gedichten bereicherte die Lesung um eine lyrische Komponente.
Cornelia Weinert, Künstlerin aus Wuppertal, las aus ihrem Lieblingsbuch von H. Ziergiebel "Zeit der Stern-schnuppen" ("kriegt man jetzt im Internet zwischen 0,99 und 2,99 Eur..."), über fliegende Untertassen und andere extraterrestrische Träume.
Schließlich brachte Thomas Trier, stellvertretender Landrat und Buchhändler in Bonn ("Es gibt drei Regeln, ein Geschäft zu betreiben - leider ist uns keine bekannt") mit Andersons Märchen vom Flachs wieder zum engeren Thema zurück, in diesem Fall der Weg vom Feld über linnene "Unaussprechliche" zu einem Dasein als Papier und schließlich Asche. Perfektes Recycling von Naturstoffen.

Ein schöner Sommerabend, sehr zufriedene Zuhörer - und eine Fülle literarischer Anregungen.

Wolfgang Pflüger


Das im Infoblatt No 21 angekündigte deutsch-französische Geschichtsbuch wird ab 10.Juli 2006 bei Nathan und Klett erscheinen:

Histoire/Geschichte - Geschichtsbuch für Deutschland und Frankreich
Europa und die Welt seit 1945, L'Europe et le monde depuis 1945
Schülerband - Sekundarstufe II
Dt.: ISBN 3-12-416510-1, 25,- Eu / Französisch: ISBN 3-12-416520-9, 26,-Eu

Der Klett-Verlag schreibt dazu:
Dieses politisch, kulturell und didaktisch einzigartige Projekt wurde anlässlich des 40. Jahrestags des Elysée-Vertrags 2003 von beiden Regierungen und dem Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsident Müller (Saarland), angestoßen. Nach entsprechender bildungspolitischer Vorarbeit durch eine bilaterale Arbeitsgruppe werden nun zwei renommierte Schulbuchverlage aus Deutschland und Frankreich das Projekt gemeinsam realisieren. Es handelt sich um den Ernst Klett Verlag, Stuttgart sowie Editions Nathan aus Paris. Sie werden das Geschichtsbuch mit gleichem Inhalt in je einer sprachlich identischen deutschen und französischen Fassung erstellen und als reguläre Lehrbücher für die jeweils letzten drei Klassenstufen vor dem Abitur anbieten.
Der Inhalt orientiert sich dabei sowohl an den Lehrplänen der 16 Bundesländer als auch an dem französischen Lehrplan für die Oberstufe. Die Kultusminister haben sich darauf verständigt, bei der Genehmigung des Buches großzügig zu verfahren.
Der erste Band ist für die Abiturklasse gedacht und wird sich mit der neuesten Geschichte ab 1945 befassen. Er erscheint im Juli 2006. Ihm folgen die zwei weiteren Bände, die sich mit den Zeiträumen vom 19. Jahrhundert bis 1945 und von der Antike bis zur Romantik befassen. Im Schuljahr 2008/2009 sollen dann die kompletten drei Bände für die Oberstufe vorliegen

Zum Schluß, pünktlich zu den großen Ferien, das große Frankreichfest in Düsseldorf, zum ersten Mal über drei Tage. Das Programm findet sich im Internet unter http://www.duesseldorf.de/top/thema010/events/veranstaltungen/frankreichfest/index.shtml

Freitag, 14. Juli
" 18.15 Uhr - Eröffnung durch die Schirmherren Gilles Thibault, Generalkonsul der Republik Frankreich und Joachim Erwin, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
" 19.00 Uhr - Le p'tit jézu - Nouvelle chanson réaliste française aus Metz (mit Unterstützung des Institut Français Düsseldorf)
" 20.00 Uhr - Jean-Claude Séférian - eine Reise durch das französische Chanson im 20. Jahrhundert
" 22.30 Uhr - Großes Feuerwerk zum 14. Juli in den Nationalfarben Frankreichs auf dem Grabbeplatz-
Samstag, 15. Juli
" 10.30 Uhr - Start der 5. Tour de Düsseldorf (Mühlenstraße) mit fanzösischen Oldtimern bis ca. 11.30 Uhr
" 13.00 Uhr - Yannick Monot "Chansons de voyage"
" 14.00 Uhr - Joe Kiki
" 15.00 Uhr - Clownshow mit dem Cirque Artikuss
" ab 15.30 Uhr - Rückkehr der Oldtimer bis 18.00 Uhr (Mühlenstraße)
" 15.45 Uhr - Yannick Monot "Chansons de voyage"
" 16.30 Uhr - Les Bombes 2 Bal (mit freundlicher Unterstützung der Stadt Toulouse)
" 17.30 Uhr - Preisverleihung Tombola
" 18.00 Uhr - Cirque Artikuss (mobil auf der Mühlenstraße)
" 19.00 Uhr - Le p'tit jézu - Nouvelle chanson réaliste française aus Metz (mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Düsseldorf)
" 20.30 Uhr - Fan Fan - das Beste aus drei Jahrzehnten französischer Pop- und Rockmusik
Sonntag, 16. Juli
" 12.00 Uhr - Acoustique Express - Swingende Rhythmen und französische Musette
" 13.00 Uhr - Preisverleihung 5. Tour de Düsseldorf (Grabbeplatz)
" 13.15 Uhr - "Le guignol - Der Kasper" grüßt alle Kinder - Puppentheater für die Kleinen
" 13.45 Uhr - Der "Cirque Artikuss" - eine bunte Mischung aus Clownerie, Walkacts, Zauberei und Jonglage für Groß und Klein
" 14.15 Uhr - Acoustique Express - Swingende Rhythmen und französische Musette
" 15.15 Uhr - Preisverleihung Kindermalwettbewerb des Düsseldorfer Anzeigers
" 15.30 Uhr - "Le guignol - der Kasper" grüßt alle Kinder - Puppentheater für die Kleinen
" 16.00 Uhr - Joe Kiki
" 16.30 Uhr - "Le guignol - der Kasper" grüßt alle Kinder - Puppentheater für die Kleinen
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Liebe Leser,
unsere Juniausgabe hat sich durch die erfreulich vielen Beiträge wieder von einem Bulletin fast zu einem richtigen Journal entwickelt. Wir freuen uns sehr darüber, zeigt es doch, wie reichhaltig und lebhaft der Austausch mit Marly ist.
Wir danken allen, die sich zum Schreiben inspirieren ließen, ganz herzlich, und wünschen allen Lesern eine schöne Ferienzeit.

Basilisse Pflüger

Am Treppchen 7, Leichlingen
02175-71186
E-Post: Fam.pflueger@t-online.de

Gestaltung: Wolfgang Pflüger