Infoblatt Nr. 31 - Juni 2010

 

Deutsch-französische Gruppe vor der Villa Hügel

 

In eigener Sache



Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Städtepartnerschaften,

ehe Sie mit ihren Gedanken in Urlaubs-Sommerträume abdriften, möchte ich Ihnen noch einmal die Ereignisse unseres Vereins im letzten halben Jahr in Erinnerung rufen:

Ende des Jahres 2009 hatte Friederike Wohlfahrt wie immer eine stilvolle Weihnachtsfeier für ihre Senioren organisiert, musikalisch stimmungsvoll untermalt von der Saxofon-Gruppe der Musikschule.

Das traditionelle Neujahrstreffen des Vereins gab neben einem leckeren Büffet und vielen netten Gesprächen einen Überblick über die Planungen des Jahres 2010. Außerdem zeigte Hartmut Schmidt eine gelungene Fotoshow über die Ereignisse des vergangenen Jahres.

Die Vorstandswahlen bei der Mitgliederversammlung im März bestätigten in ihrem Amt: Sybille Schmidt als 1. Vorsitzende, Dr. Hermann Brandl als 2. Vorsitzender, Maja Momm als Kassiererin, Wicze Braun als Beisitzerin für Kunst und Kultur.

Basilisse Pflüger hat aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert. Als 2. Beisitzer für Kunst und Kultur wurde nun Wolfgang Brudes gewählt. Friederike Wohlfahrt wurde in ihrem Amt als Seniorenvertreterin bestätigt.

Im Namen des Freundeskreises möchte ich Basilisse Pflüger sehr herzlich für ihr langjähriges Engagement für unseren Verein danken. Sie hat vor 15 Jahren das Info-Blatt gegründet, das nun schon zum 31. Mal erscheint; in Jubiläumsjahr hat sie interessante kulturelle Veranstaltungen organisiert und in ihrem Schwerpunktbereich - der Musik - einen regen Austausch zwischen unseren Partnerstädten auf den Weg gebracht sowohl auf dem Gebiet der modernen als auch der klassischen Musik. Sie war stets voller Ideen und Anregungen und hat diese auch tatkräftig umgesetzt. Wir haben ihre Mitarbeit sehr geschätzt.

Und Ende April war es dann soweit: der große Besuch aus Marly rollte an! 51 Teilnehmer kamen im Bus mit der Bürgerreise und 22 Musiker/innen in der Bahn mit ihren Begleitern.
Am Freitag starteten wir mit zwei Bussen zu einem Ausflug unter dem Motto: "Strukturwandel im Ruhrgebiet". Ganztägige Führungen in deutscher und französischer Sprache erläuterten den interessierten Besuchern die Umorientierung von alten Industrieanlagen zu modernen kulturellen Zentren. Besucht wurden die Zeche Zollverein, der Gasometer, die Margarethenhöhe und die Villa Hügel.

Schon während des Ausfluges war die Motivation und Vorfreude der Musiker zu spüren auf den großen Konzertabend am Samstag. Es gelang dem talentierten Dirigenten Roberto Gatto, je 18 französische und deutsche Musiker im Alter von 10 - 81 Jahren zu einem gelungenen Konzert zusammen zu führen. Die begeisterten Zuhörer haben sich nicht nur an den Klängen von Mozart und Boccherini erfreut sondern hörten auch die Klänge der deutsch-französischen Freundschaft mitschwingen. Unser herzlicher Dank geht an die Organisatoren Claude Roels von Marly und Andreas Genschel, Leiter der Musikschule Leichlingen. Der Abend klang aus mit einem geselligen Freundschaftstrunk, zu dem Bürgermeister Müller eingeladen hatte.

Die Vernissage am Sonntag, musikalisch wunderschön umrahmt von Pascal Lanquest (Klavier) und Bénédicte Desjars (Violine), war diesmal besonders gut gelungen. Viele Besucher erfreuten sich an den ausgefallenen Kunstwerken der vier Künstlerinnen aus Marly: Frédérique Pillet, Michèle Gavache, Françoise Maupain und Emmy Bouchez. Unser Dank gilt Wicze Braun und Wolfgang Brudes, die den Kunstaustausch nun schon zum 10. Mal organisiert haben und damit den Begegnungen in den Partnerstädten einen besonderen kulturellen Akzent verleihen.

Liebe Freunde, viele neue Gastgeber haben sich in diesem Jahr bereit erklärt, bei der Unterbringung so vieler Gäste zu helfen und sich für die Partnerschaft zu engagieren. Es freut mich besonders, auch von ihnen sehr positive Resonanz über die Begegnung bekommen zu haben.

Allen Gastgebern möchte ich sehr herzlich danken für ihre Gastfreundschaft, die leckeren Beiträge zum Büffet und die kleinen spontanen Hilfeleistungen, die so wirkungsvoll zum Gelingen des Ganzen beitragen!

Ihnen allen wünsche ich nun einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein.

Ihre Sybille Schmidt


Schreiben von Basilisse Pflüger

Liebe Mitglieder des Freundeskreises, liebe Leser des Infoblattes,

im März dieses Jahres habe ich aus persönlichen Gründen beschlossen, mich aus der aktiven Tätigkeit für den Freundeskreis zurückzuziehen. 13 Jahre nach Gründung und Verantwortung für das Infoblatt ist es an der Zeit, den Stab zu übergeben. Ich freue mich sehr, das Infoblatt bei Sybille und Hartmut Schmidt in besten Händen zu wissen (beide Nummern im vorigen Jahr haben sie bereits verantwortet).

Im Gründungsjahr 1997, als ich vorschlug, ein Mitteilungsblatt für den Freundeskreis zur Verbindung zwischen den Mitgliedern ins Leben zu rufen, war die Skepsis groß, ob eine solche Initiative überhaupt Sinn und Chance hätte. Trotzdem wurde der Versuch unternommen. Vielleicht erinnern sich manche noch an die ersten optisch einfachen Ausgaben. Ziemlich rasch jedoch wurde das Infoblatt angenommen. Auch wenn im Laufe der Zeit der Verfasserstab im Großen und Ganzen fast derselbe blieb, ist es unübersehbar, dass das Informationsblatt seine vorgesehene Aufgabe für die Mitglieder im Wesentlichen erfüllen konnte. Sogar unsere französischen Freunde nutzen es gelegentlich für ihre Impressionen.

Wir können, so meine ich, u.a. auf eine gute Entwicklung des kulturellen Anspruchs zurückblicken, dessen Akzent auf die vertiefte Kenntnis der Unterschiede zwischen unseren Ländern gelegt wurde: z.B. Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit, Platz der Eliteschulen im französischen Denken und Leben. Aber auch auf gemeinsame Interessen, wie beim erfolgreichen Musizieren.

Zum Schluss wünsche ich, dass diese kleinen Beiträge neben der im Jahr 2008 begonnenen Vernetzung mit deutsch-französischen Vereinen aus der Nachbarschaft nicht nur in guter Erinnerung bleiben, sondern sich weiter kräftig entwickeln und auch jüngere Mitglieder ansprechen mögen. Die Aufgabe der deutsch-französischen Verständigung verliert ja in der europäischen Zukunft keineswegs an Bedeutung.

Weiterhin viel Freude und Erfolg für den Freundeskreis, für Sybille und alle Mitstreiter zum intensiven Austausch mit unseren französischen Freunden.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mir in diesen dreizehn Jahren mit Rat und Tat zur Seite standen, mich bei der Durchführung von Veranstaltungen unterstützten, Beiträge und Bilder fürs Infoblatt beisteuerten.

Ganz herzlichen Dank für die Freundschaft und Unterstützung, die Sie mir während meiner aktiven Zeit im Sinne der deutsch-französischen Partnerschaft entgegengebracht haben.

Basilisse Pflüger

Termine

29. Juni 2010, 19 Uhr

"Table Ronde" im Restaurant 11 B in der Bahnhofstraße

26. Juni 2010

Ausflug der Städtepartnerschaftsvereine nach Papenburg; Organisation: Lothar Becker, Vorsitzender Funchal-Club

27. August - 4. September

Deutsch-französische Kulturreise ins Perigord

16. September 2010

Ausflug der Marly-Senioren ins Bergische Land

18./19. September 2010

Stadtfest

23. November 2010, 19 Uhr

"Table Ronde" im Restaurant 11 B in der Bahnhofstraße

23. Januar 2011

Neujahrstreffen des Freundeskreises Marly

2. - 5. Juni 2011

Bürgerreise nach Marly


Kulturreise 2010 ins Perigord


Die Reise führt über Paris und mit einer Zwischenübernachtung in Valençay nach Vitrac en Perigord. Dort sind fünf volle Tage für die Erkundung dieser außergewöhnlichen Region vorgesehen. Um nur einige Höhepunkte zu nennen: Die weltberühmte Höhle von Lascaux, das Tal der Dordogne, Les Jardins de l'Imaginaire, Sarlat und Le Gouffre de Padirac. Auf dem Rückweg werden wir in Limoges Station machen und neben der Altstadt auch eine Porzellanmanufaktur besichtigen.
Informationen bei Dr. Hermann Brandl (Tel. 02175-4362). Die Reise ist bereits ausgebucht.

 

Persönliches

Geburtstage


Unser langjähriges Mitglied Charlotte Apfel feierte am 1. April 2010 bei guter Gesundheit und mit großer Lebensfreude ihren 90. Geburtstag. Sie gehört zu der nunmehr nur noch kleinen Gruppe der Senioren, die auf sehr langjährige Beziehungen zu unserer Partnerstadt zurück schauen können. Was kann sie für spannende Geschichten über Erlebnisse aus jenen Anfangstagen erzählen! - Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute und Gesundheit, liebe Charlotte und freuen uns, dass Du uns so lange die Treue gehalten hast.
Sybille Schmidt

 

Unsere Mitglieder berichten

 

Die Zeche Zollverein ist tot!
Es lebe die Zeche Zollverein!


Von Bruno Cronier, Marly

 

Nachdem in der Zeche Zollverein 139 Jahre lang Kohle abgebaut wurde, beginnt dort 1986 eine neue Ära. Schacht 12 wird erhalten als Zeuge von Technik und industrieller Architektur, aber nach und nach wird die Anlage umgewandelt in ein Zentrum von Kunst und Kultur.
2001 wird Schacht 12 zum Weltkulturerbe der UNESO ernannt.
Ein anderes Zeugnis der Bergbau-Vergangenheit des Ruhrgebietes ist der Gasometer in Oberhausen, eine eindrucksvolle Kathedrale, die heute Ausstellungen anbietet und zahlreiche Künstler anzieht.

Zeche Zollverein
Margaretenhöhe

Für uns war das Ruhrgebiet immer der Bergbau, die Kohle, die Stahlwerke, der Rauch der Fabrikschlote, grauer Himmel, gefährliche Arbeitsbedingungen für die Bergarbeiter, das Leben in den Bergarbeitersiedlungen, wie beschrieben in "Germinal" von Zola.
Der Herr des Stahls in Essen, das ist die Familie Krupp. Wir besuchen die erstaunliche Gartenstadt "Margarethenhöhe" sowie die Villa Hügel, die im Katasteramt eingetragen ist als "Einfamilienhaus mit Garten".
Die post-industrielle Ära ist angebrochen. Das Ruhrgebiet hat mit und von der Kohle gelebt. Sie lebt heute und auch morgen auf andere Weise und enthüllt dem neugierigen Touristen sein neues Gesicht.
Liebe Freunde aus Leichlingen, wir danken Euch für diese neue Entdeckung!
Übersetzung von Sybille Schmidt

 

Deutsch-französisches Konzert in der Aula
von Ellen Lange

Von allen Seiten strömen festlich und bunt gekleidete Menschen in die Aula, die bald schon gut gefüllt ist. Am Künstlereingang sieht man viel schwarz-weiß: Musiker und Musikerinnen, die vor dem Auftritt noch mal Luft schnappen wollen, denn um 20.30 Uhr ist es soweit: Das Konzert des gemeinsamen Orchesters der Partnerstädte Marly-le-Roi und Leichlingen beginnt. Nach 16 Jahren ist endlich wieder das Orchestre de Marly in Leichlingen zu hören, und dieses Mal gemeinsam mit dem Orchester der Leichlinger Musikschule. Nach getrennter Vorbereitung gab es gerade einmal zwei gemeinsame Proben, bevor die Mitwirkenden des Projektorchesters sich mit ihren Streichinstrumenten auf die Bühne wagten.

Unter der Leitung von Roberto Gatto aus Marly, der das Orchester mit sparsamen, aber sehr präzisen Gesten dirigierte, erklang zunächst die Bearbeitung eines der sechs Streichquartette von Mozart, die die "Mailändischen" genannt werden. Mozart schrieb sie im Alter von 16 Jahren, doch hört man in diesem Streichquartett schon den gelungenen Versuch, die Stimmungen, die ihn bewegten, umzusetzen.
Darauf folgte ein

besonderer musikalischer Leckerbissen, nämlich die "Nachtmusik aus den Straßen von Madrid", die Luigi Boccherini 1780 komponierte. Zu dem Streichorchester gesellte sich nun noch ein Schlagzeug, gekonnt gespielt vom Leichlinger Musikschulleiter Andreas Genschel. s Die seltene Kombination der Instrumente unterstrich die Erinnerung an die spanische Volksmusik, die Boccherini in seinem Werk verarbeitete. Auch das Zupfen der Streichinstrumente machte diesen Charakter deutlich. Das dritte Stück des Abends war die Sinfonietta in D-Dur von Mozart.

Er selbst hat die Bearbeitung einer Sonate zu vier Händen für Streichorchester vorgenommen. Beim zweiten Satz, dem Andante, hörte man mit Freude dem zarten Klang der Bratschen und Celli zu, während im dritten Satz, dem Allegro molto, die Cellisten mit kräftigem Strich durch die punktierten Läufe eilten.
Bevor sich das Orchester zurückzog, erklang als Zugabe noch einmal das "Ritirata" (der militärische Rückzug) aus der "Musica notturna" von Boccherini.

Die große Leistung des Projektorchesters wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall belohnt. Bei den anschließenden Gruß- und Dankesworten wurde auch die Generationen übergreifende Zusammensetzung des Orchesters angesprochen: der älteste Musiker ist 81 Jahre alt, die beiden jüngsten Streicherinnen 10 und 11! Für sie gab es kräftigen Sonderapplaus.

Für Bürgermeister Ernst Müller war das Konzert einer der Höhepunkte des diesjährigen Austausches. Er freue sich schon auf das nächste Konzert der Orchester aus Marlingen und Leichly-le-Roi.
Sybille Schmidt, die Vorsitzende des deutsch-französischen Freundeskreises, hörte beim Konzert nicht nur Mozart und Boccherini, sondern auch den Freundschaftston mitschwingen, la mélodie de l´amitié franco-allemande.hr Pendant auf französischer Seite, Sylvie Jezequel, sprach von einem hohen Genuss: heute für die Ohren - morgen für die Augen.
Christine Dagallier freute sich darüber, dass die Mitglieder des Orchesters in Leichlingen wie Kaiser und Kaiserinnen empfangen wurden und versprach für den Gegenbesuch im nächsten Jahr einen zumindest königlichen Empfang.

Patrick Gautier fasste in seinem Grußwort all seine Empfindungen in dem wunderbaren Satz zusammen: "Ich bin ein Leichlinger!"
Viele weitere wunderbare Sätze wurden beim anschließenden Umtrunk im Musiksaal ausgetauscht, ein munteres Gemisch aus Französisch, Deutsch und auch einigen englischen Brocken schwirrte durch die Luft. Alte Freundschaften wurden bekräftigt und neue geschlossen, die sicherlich beim nächsten Austausch vertieft werden können.

 

Die Vernissage
von Danièle Leroy

Am Sonntagmorgen, kalt und grau, drängt sich die Menge vor dem Bürgerhaus, um an einem wichtigen kulturellen Ereignis teil zu nehmen.

Künstler und Musiker sind aus Marly-le-Roi nach Leichlingen gekommen, um unsere Augen und Ohren zu erfreuen.

Im voll besetzten Saal erstirbt das Murmeln und Räuspern, als Bénédicte mit der Violine und Pascale am Flügel die ersten Noten einer Sonate von Corelli anstimmen. Vier kleine Stücke von Corelli und Thelemann erfreuen uns und sind eingeschoben in die humorvollen Willkommens- und Dankesreden von Monsieur Müller, Bürgermeister von Leichlingen und die Darstellungen in Französisch und Deutsch von Wicze und Wolfgang.

Sie zeigen den Werdegang der vier Künstlerinnen auf: Frédérique Pillet - die im Jahre 2000 den Kunstaustausch mit eröffnet hat - mit ihren zwei Schülerinnen Emmi Bouchez und Françoise Maupain sowie Michelle Gavache, einer professionellen Künstlerin.

Nach Danksagungen, Geschenken und Glückwünschen jeglicher Art in einem sehr freundschaftlichen Umfeld konnten wir endlich die Kunstwerke bewundern:
Frédérique entführt uns in ihren fröhlichen "Kinderreigen", der Ausdruck und die Haltungen der kleinen Darstellungen von Emmi bringen uns zum Lächeln, die Spinnenfrau von Françoise erschreckt uns und die Bronzen von Michelle bewegen uns. Welche Talente! Alle Besucher sind sich einig: die Ausstellung ist sehr gelungen! Glückwünsche an die Künstlerinnen und die Organisatoren!

v.l.: Wicze Braun, Sylvie Jezequel, Sybille Schmidt, Roberto Gatto (Dirigent des Orchestre de Marly,) Stéphanie Thieyre, Petra Meier (beide zuständig für die Jumelage in Marly), Bürgermeister Ernst Müller

Aber all die Gefühle für die Kunst haben uns nun hungrig gemacht, ein anderes Kunstwerk erwartet uns: ein gewaltiges Büffet, vorbereitet von unseren Freunden aus Leichlingen und ein schön geschmückter Saal.

Endlich streben wir - satt und zufrieden - Richtung Bus, der uns nach Marly zurückbringen wird. Charly, unser Chauffeur, hat Mühe, die Abschiedsszenen zu beenden.

Fahnen und Taschentücher werden geschwenkt: bis zum nächsten Jahr, liebe Freunde!

Übersetzung von Sybille Schmidt


Les adieux

Hier nun einige Rückmeldungen unserer Freunde aus Marly und von Gastgebern aus Leichlingen - herzerwärmend und erfrischend:

Sonntag, den 16.ten Mai 2010
Liebe Sybille, Liebe Freunde,
Wie schnell vergeht die Zeit! Vor vierzehn Tagen war unsere Gruppe im Bus nach Marly le Roi.
Alle französische Freunden waren mit der Reise in Leichlingen sehr zufrieden. Sie waren sehr glücklich darüber. Es war ein Erfolg!
Ich wiederhole an Dir, Sybille, und Deiner netten Mannschaft, einen sehr grossen Dank für die sehr gelungene Organisation. Vielen dank auch an die Gastgeber für ihre freundliche Aufnahme.
Der Ausflug im Ruhrgebiet war eine sehr gute Idee. Diese Industriemacht haben wir nicht in der Region Paris. Margarethen-Höhe war eine Überraschung und auch ein "toller Erfolg". Die Villa Hügel war gewaltig und der Garten sehr schön.
Am Samstag Abend war der Konzert phantastisch, wie die Idee, um den deutschen und französischen musikern zu zusammenfassen. Was für eine Begeisterung!
Und wie immer…Die Eröffnung der Ausstellung mit unseren Künstlerinnen war toll, dank unseren Freunden Wicze et Wolfgang. Ihr Bürgermeister hat eine sehr schöne und richtige Rede gehalten. Wie die eurigen, Sybille, Wicze und Wolfgang…Was für eine Erfolg!
Liebe Freunde,
Im Namen der französischen Freunden, vielen Dank für alles… für ihre Taten und ihre Aufnahme. Viel Glück !
In persönlicher Weise danke ich ihnen aus ganzem Herzen.
Herzliche Grüsse,
Sylvie

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Liebe Sybille Schmidt,

vielen Dank für den netten Brief, das positive feedback!

Aber auch wir dürfen uns bedanken - wir haben wunderbare Tage mit Zoe und Helene verbracht, ganz reizende Gäste haben Sie uns da geschickt!
Meine Kinder haben sicher von ganzen Herzen gespürt, dass es sich lohnt, französische Vokabeln und Grammatik zu lernen!
Und für mich war es toll, das gelernte und nicht ganz vergessene Französisch hervorzukramen! - Die Tage waren super!

Liebe Grüße
Birgit Lindmeyer-Mebus + Lelia + Lina + Meret

 

Meine liebe Sybille,
welch ein Moment der Freundschaft und Freude, des Zusammenwachsens durch die Musik! Wir sind glücklich, daran Teil gehabt zu haben und wir bewahren die Herzlichkeit der Begegnung im Herzen. Aber der Gesamterfolg geht auf Dich zurück, auf Dein großes Engagement sowie die Freundlichkeit und Effektivität Deiner Mannschaft. Von ganzem Herzen - nochmals Dank für alles…

Claude Roels, Marly

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Wir danken ganz herzlich der Stadt Leichlingen und unserem Bürgermeister Ernst Müller sowie Heidrun Glage für die ideelle und finanzielle Unterstützung zu unserer Begegnung! Diese Unterstützung ist uns eine große Motivation bei unserer Arbeit.


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Die Leichlingen-Stiftung der Stadtsparkasse Köln hat uns einen Zuschuss von 1500 € zu unserer Begegnung gewährt. Wir freuen uns riesig über diese Anerkennung und danken ganz herzlich!

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Herzlichen Dank unseren Mitgliedern und den Freunden aus Marly für ihre Beiträge zu diesem Info-Blatt.

Ihnen allen wünsche ich eine schöne und erholsame Sommerzeit.

Ihre Sybille Schmidt

 

Redaktion: Sybille Schmidt
Layout und Webmaster: Hartmut Schmidt