50jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft

Marly-le-Roi - Leichlingen

Info-Blatt 39 - Jubiläumsausgabe Juni 2014


Musiker des "Orchestre de Marly" und aus Leichlingen beim Konzert

In eigener Sache

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde unserer Städtepartnerschaft,

das große Jubiläumsfest ist vorüber! Viele schöne Erinnerungen sind noch sehr lebhaft und ich möchte gleich los schreiben; aber langsam - beginnen wir wie immer am Anfang unseres Marly-Jahres:

Ende Januar trafen wir uns zum traditionellen Neujahrsempfang im Bürgerhaus.

Der stellvertretende Bürgermeister von Leichlingen, Herr Ischerland, überbrachte Grüße des Rathauses und gute Wünsche für ein erfolgreiches Jubiläumsjahr. Für musikalische Höhepunkte des Empfangs sorgte Harry Ogan, Gesang, begleitet von Prof. Dr. Jürgen Terhag am Flügel.

Im März fand die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Wir danken für das Vertrauen und werden weiterhin mit Engagement und Freude im Sinne unserer Städtepartnerschaft arbeiten.

Karl-Heinz Pega hatte zur Versammlung eine Foto-Show: "Im Eiltempo durch 10 Jahre gemeinsamer Erlebnisse" zusammengestellt. Die Show ist sehr gut angekommen und Karl-Heinz bekam großen Applaus für seine exzellente Arbeit. Wir danken ihm sehr herzlich! Was hatten wir alleine in diesen 10 Jahren für schöne gemeinsame Erlebnisse mit unseren Freunden aus der Partnerstadt!

Anfang April gab Jean-Claude Séférian einen Chanson-Abend im Bürgerhaus. Und wieder hat er unsere Herzen und Sinne bezaubert mit seiner Frau Christiane am Klavier und dem Jazzsaxofonisten Jan Klare. (Siehe extra Bericht)

Und dann kam der große Besuch zum 50jährigen Jubiläum. 78 Gäste aus Marly wollten mitfeiern: der wiedergewählte Bürgermeister Jean-Yves Perrot mit seiner Gefährtin Nathalie Desjobert, die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Stéphanie Thieyre mit ihrer Familie, drei junge Ratsmitglieder von Marly, junge Student/innen des "Conservatoire de Marly", Mitglieder des "Orchestre de Marly" und viele neue und altbekannte Freunde der Amis du Jumelage von Marly.

Die Gäste wurden am Donnerstag, dem 29. Mai nach Ankunft von Bürgermeister Müller in der Mensa offiziell begrüßt.

Am Freitag ging der Ausflug nach Münster; je zwei Führungen in deutscher und französischer Sprache erläuterten uns Geschichte und Besonderheiten der Stadt. Bei herrlichen Wetter war nach einem guten Mittagessen im "Altes Gasthaus Leve" noch etwas Zeit, die Stadt aus eigene Faust zu erkunden.

Am Samstagmorgen hatten Wicze Braun und Wolfgang Brudes zu einem Besuch im "SinnesWald" eingeladen. Im Steinbruch führte ein kleines -aber feines- kulturelles Programm in die Ausstellung "Europa" ein. Anna-Sophia Ringel spielte das Europalied auf der Trompete, die deutsche und französische Nationalhymne wurden gemeinsam gesungen.

Eine feierliche Stunde, die alle bei herrlichem Wetter genossen. Anschließend wurde die Ausstellung "Europa" besucht. Den Gästen gefiel das romantische Ambiente im Murbachtal sehr. Beim anschließenden leckeren Imbiss war Zeit zum Klönen. Eine rundum gelungene Veranstaltung, wir danken Wicze Braun und Wolfgang Brudes sehr herzlich.

Der Jubiläumsabend war schön und stilvoll mit bewegenden Reden der Bürgermeister von Marly und Leichlingen und der Erneuerung des Verbrüderungseides. Wir alle haben die Bedeutsamkeit des Augenblicks gespürt und es ist uns ein Herzensbedürfnis diesen Eid auch weiterhin mit Leben zu erfüllen. - Musikalische Höhepunkte waren der Auftakt des Abends von den jungen Musikern des "Conservatoire de Marly" und später die gelungene Aufführung "Piccolo Musica" von Ference Farkas von Musikern aus Marly und Leichlingen. Bewundernswert, was der Dirigent Michael Forster nach so kurzer gemeinsamer Probezeit mit den Musikern geleistet hat. Wir danken den Organisatoren Claude Roels und Andreas Genschel, die diese musikalische Begegnung ermöglich haben.

Die Schwestern Jana Marie (Gesang) und Pauline Gropp (Klavier) beendeten den offiziellen Teil des Abends und ernteten für ihre temperamentvollen Darbietungen stürmischen Applaus.

Und dann wurde noch bis 12 Uhr kräftig das Tanzbein geschwungen nach den fetzigen Klängen des DJ's Alexander Momm.

Zur 15. Vernissage im Rahmen des jährlichen Kunstaustausches am Sonntag stellte die Künstlerin Martine Laszczuk aus Marly aus. Ihre Werke sind sehr beeindruckend. Die Veranstaltung wurde musikalisch sehr schön eingerahmt von Studenten des "Conservatoire de Marly". - Und zum Abschluss ging es in die Aula zu einem "Buffet der Gastgeber" mit großer Vielfalt und Delikatesse!

Unser herzlicher Dank gilt allen Gastgebern und Vereinsmitgliedern, die sich so engagiert an den Vorbereitungen und Planungen des Jubiläums beteiligt haben und ihre Gäste aus Marly mit ihrer Gastfreundschaft verwöhnten. - Es kam so viel positive Resonanz auf unsere Festtage aus Marly! Einige davon könnt Ihr im Anschluss lesen.

Übrigens: Im Anschluss an die Festtage sind fünf Personen in unseren Verein eingetreten! Herzlich willkommen: Herrn und Frau Priebus, Herrn und Frau Leweke und Frau Schwarz!

Nach diesem ereignisreichen Frühjahr wünsche ich Euch nun eine schöne sonnige und erholsame Sommerzeit

Eure Sybille

Geburtstage

Am 18. April 2014 wurde Jo Goffart 85 Jahre alt. Es war sicher ein trauriger Geburtstag für ihn ohne seine Dolly, die Anfang des Jahres verstorben war. Er hatte eine sehr schwere Zeit, hat sich aber entschlossen, mit dem Umzug nach Bad Neuenahr einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Wir wünschen ihm dazu alles Gute und freuen uns, dass er unserem Verein weiterhin verbunden bleibt.

Am 1. Mai 2014 wurde Theo Beckers 60 Jahre alt. Wir wünschen ihm Gesundheit und Freude an seinem neuen Status als Rentner.

Am 18. Mai 2014 feierte Reinhard Walbert den 70. Geburtstag. Er ist sehr aktiv im Seniorenkreis und scheut keinen Weg, die fröhlichen älteren Damen zu den Veranstaltungen mit zu nehmen und auch kräftig mit ihnen zu lachen. Mach weiter so, lieber Reinhard!

Am 26. Juni 2014 feiert Anny Carpentier ihren 90. Geburtstag. Ein stolzes Alter. Mit ihrem verstorbenen Mann Matthias war Anny früher sehr engagiert im Seniorenkreis. Wir wünschen ihr weiterhin Gesundheit und Zufriedenheit und danken für ihre Treue.

Am 9. Juli 2014 wird Bärbel Beckers 55 Jahre. Sie steht noch voll im Berufsleben. Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.


Nachrufe

 

Am 26. Januar 2014 ist Dolly Goffart infolge eines schweren Herzinfarktes sehr plötzlich verstorben. Wir alle betrauern eine sehr liebenswerte Person, die mit ihrem Charme, ihrer positiven Denkweise und ihrer zupackenden Art viele Menschen für sich gewonnen hat.
Wir sind traurig und betroffen, dass sie so plötzlich gehen musste und werden sie nicht vergessen.

 

 

Danksagung an Ernst Müller, nun BM a. D.


1993 wurde der "Freundeskreis Marly" gegründet; 1994 wurde Ernst Müller zum Bürgermeister von Leichlingen gewählt. In diesen vergangenen 20 Jahren konnten wir immer auf seine Unterstützung zählen, er hat unsere Arbeit ideell und finanziell - gemeinsam mit der Stadt Leichlingen - unterstützt und gefördert. Dafür danken wir ihm sehr herzlich.
Wir wünschen Dir, lieber Ernst und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft sowie Gesundheit und interessante neue Lebensperspektiven.

Termine 2014

Datum
Uhrzeit
Ort
Ereignis
8. Juli
19 Uhr
Restaurant "11B"
Table Ronde
20./21. September
Stadtfest
4. - 10. Oktober
Burgund
Kulturreise
11. Oktober
Marly
Jubiläumsfeier
12. Oktober
Rückreise von Marly
06. November
Wuppertal
Besuch der Ausstellung "Pissarro" mit Abendessen



Unser Mitglieder berichten


Unvergesslicher Chansonabend mit Jean-Claude Séférian

von Sybille Schmidt

Im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Leichlingens mit Marly-le-Roi organisierte der "Freundeskreis Marly" einen Chansonabend im Bürgerhaus.
Jean-Claude Séférian, dem Publikum bereits vom 40jährigen Jubiläum bekannt, begeisterte seine zahlreichen Besucher von neuem.

Begleitet von seiner Frau, der Pianistin Christiane Rieger-Séférian und dem Jazzsaxofonisten Jan Klare entführte er die Zuhörer in die Welt der französischen Chansons, die er meisterhaft interpretierte und mit viel Hingabe, Temperament und Power präsentierte.

Séférian gilt aus Protagonist des französischen Chansons, der seit nunmehr fast 20 Jahren in Deutschland und Frankreich gleichermaßen anerkannt und beliebt ist und schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.

Das Programm im Bürgerhaus widmete sich, passend zum 50jährigen Jubiläum, den deutsch-französischen Beziehungen mit ihren Höhen und Tiefen, musikalisch umgesetzt mit bereits bekannten Chansons und eigenen Kompositionen von Jean-Claude Séférian.

Grand merci Monsieur Jean-Claude Séférian, Madame Christiane Séférian et Jan Kare!


Offizieller Empfang der Gäste aus Marly

von Hanne Wassenberg

Immer intensiver werden die Vorbereitungen in den letzten Monaten, Wochen und Tagen für das ganz besondere Treffen der deutschen und französischen Freunde aus Leichlingen und Marly le Roi im Jahr 2014. Leichlingen hat die Ehre, das 50jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Leichlingen und Marly-le-Roi besonders festlich zu gestalten. Und endlich ist es soweit: Ein letzter Blick in den Mail-Account signalisiert "Grünes Licht". Keine Mail von Sybille, die eine Verspätung der Gäste aus Frankreich bedeutet hätte. Also machen wir uns auf den Weg.

Das Wetter ist kühl und regnerisch. Immer mehr Leichlinger Gastgeber und Gastgeberinnen versammeln sich auf dem Parkplatz zwischen Bürgerhaus und der (noch existierenden) Leichlinger Hauptschule. Einige wenige Mutige trotzen dem fast kalten Wetter und tragen leichte, frühlingshafte Kleidung. Immer wieder schauen wir auf die Uhr. Auf einmal hören wir es: "Sie kommen!" Und tatsächlich: Busfahrer Charly hat das fast unmöglich Erscheinende wahr gemacht. Sogar schon 5 Minuten früher als geplant rollt der Bus mit den französischen Gästen auf sein Ziel zu. Sie sind da!

Jetzt heißt es Aussteigen, kurze Begrüßungen und erst einmal hinein in die warme Mensa, in der sich eine gemütliche, freundliche Atmosphäre entwickelt. Sofort bieten gute Geister Begrüßungsgetränke und kleine Häppchen an. Aufgeregt und dankbar, dass alle wohlbehalten eingetroffen sind, ist die Mensa bald erfüllt von herzlichen Begrüßungen, hier und da Händeschütteln und Küsschen rechts und links, angeregte

Gespräche in Deutsch oder Französisch werden immer intensiver. Pünktlich um 17:15 Uhr verstummen nach und nach die Gespräche und Ernst Müller, das letzte Mal in seiner Funktion als Bürgermeister von Leichlingen, ergreift das Wort.
In herzlichen Worten begrüßt er alle Anwesenden. Sein großer Dank gilt den Gastgebern und Familien, die für 4 Tage ganz selbstverständlich und unkompliziert ihre Wohnung oder ihr Haus mit den französischen Gästen teilen. Er formuliert große Vorfreude auf die kommenden Tage. Diese sind exzellent vorbereitet von vielen einzelnen Personen und Personengruppen: den Vertretern der Städte bzw. der Stadträte, den Mitgliedern der Freundeskreise, den Mitgliedern des Orchesters bzw. des Konservatoriums, den Beteiligten am Künstleraustausch. Neben einzelnen, besonders engagierten Personen hebt er Sybille Schmidt hervor, "ohne deren
Einsatz die Jumelage fast nicht mehr vorstellbar ist."
Wie wir alle wissen, hatte schon beim Aufbruch der Gäste und Gastgeber in das viertätige Zuhause der Regen aufgehört. Das Wetter wurde immer besser und wärmer und war die Grundlage für wunderbare vier Tage.



Der Ausflug nach Münster
Touristischer Höhepunkt zum 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft


von Lothar Becker (Fotos von Henning Zapp)

Die Stadt Münster in Westfalen war das Ziel eines Ausflugs aus Anlass des Jubiläums-wochenendes zur Feier der 50jährigen Städtepartnerschaft von Marly-le-Roi und Leichlingen. Das Ziel war aus verschiedenen Gründen lohnenswert, nicht nur wegen der wiedererrichteten historischen Altstadt und ihrer zahlreichen Baudenkmäler sondern auch wegen seiner besonderen Rolle in der Geschichte Europas. Münster ist die Stadt, die als Teil des Westfälischen Friedens allgemeinen Bekanntheitsstatus erreicht hat, und sie ist die Stadt, die im beginnenden 19ten Jahrhundert als Hanseatisches Departement kurzzeitig zum Französischen Kaiserreich Napoleons gehörte. Zu Münster zählen auch Persönlichkeiten wie Annette von Droste-Hülshoff und Clemens-August Graf von Galen, der als Bischof von Münster während der Nazizeit auch von der Kanzel gegen die Willkür der Gestapo gegenüber katholischen Einrichtungen und gegen das Euthanasieprogramm wetterte.

 
Der Dom St. Paulus

So trafen sich ungefähr 80 französische und deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Morgen auf dem Leichlinger Rathausplatz, um die gemeinsame Reise in zwei Bussen anzutreten.Der deutsche Bus mit dem Urgestein aller Busfahrer, Harry Goodwill, besetzt stand unter der Leitung von Dr. Hermann Brandl und im französischen Bus, gefahren von Charly, hatte Sybille Schmidt das Sagen. Harry, allen regelmäßigen Teilnehmern der Städtepartnerschafts-Touristik bestens bekannt, zeigte all sein fahrerisches Können und nach ca. einer Stunde erreichte ihn Sybilles dramatischer Hilferuf, der vorausfahrende deutsche Bus sei längst aus Charlys Sichtweite verschwunden. Harry reduzierte sein Tempo und so kamen beide Busse ohne Komplikationen gemeinsam in Münster an.

 

 

Das wiedererrichtete Historische Rathaus

   

_______________________________________________________________________________________________________________________

In Münster erwarteten uns vier Städteführer, davon zwei Französisch sprechend, um uns in kleineren Gruppen durch die Innenstadt der westfälischen Metropole zu führen. Die Führerin meiner Gruppe war Frau Schliephake, die es verstand, uns auf interessante Weise mit allerlei Wissenswertem über Münster, dessen Bewohner, dessen Geschichte und dessen Baudenkmäler zu füttern. Alle folgenden Angaben entsprechen den Aussagen unserer Führerin und wurden vom Autor nicht verifiziert.

Münster mit zurzeit ca. 300.000 Einwohner, davon etwa 50.000 Studenten, zählt zu den größten Universitätsstädten des Landes und ist Sitz mehrerer wichtiger Verwaltungs- einrichtungen und Gerichte. In Münster gibt es ca. 500.000 bis 550.000 Fahrräder, wobei sowohl die Zahl als auch die Eigentumsverhältnisse starken Schwankungen unterliegen. In dieser Stadt gab es in früheren Zeiten etwa 90 Kirchen und 900 Kneipen, wobei sich erstere heute deutlich reduziert haben.

Erstes Ziel unserer Führung war der Dom "St. Paulus", der um 1250 in etwa 40 Jahren in der heutigen Form errichtet wurde und, der in späteren Epochen ständig in den jeweiligen Baustilen Änderungen und Erweiterungen erfuhr, so dass er in der der heutigen Form zahlreiche Baumerkmale unterschiedlicher Zeiten aufweist. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg setzte der damalige Bischof Michael Keller die umstrittene Entscheidung durch, das architektonisch bedeutende "Westwerk" nicht wieder zu errichten und stattdessen durch eine einfache Wand mit einem runden bunten Fenster zu ersetzen. Zahlreiche Münsteraner nennen diese gewöhnungsbedürftige Glaskonstruktion geringschätzig "Kellerfenster". Im Inneren des Doms zieht um die Mittagszeit die Astrologische Uhr mit einer Laufzeit von 532 Jahren die Touristen an, um gegen 12.00 Uhr den Ablauf der in Feinmechanik optisch und akustisch transferierten biblischen Geschichten zu bewundern.

Die Astrologische Uhr im Dom

Zwischendurch gab unsere Führerin eine Kostprobe Münsteraner Weisheiten: "Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammenfällt, dann ist Sonntag."

Nächstes Ziel war das Rathaus mit seinem berühmten Friedenssaal, in dem zu Beginn des Friedenskongresses alle Teilnehmer mit einem Schluck aus einem Pokal begrüßt wurden, der als "Goldener Hahn" noch heute zu bewundern ist.

 

Der Friedenssaal

Anmerkung unserer Führerin: "Nach anfänglichen Erfahrungen erhielt der Pokal eine "Trinkbremse". Im Friedenssaal sind die Porträts der meisten Teilnehmer des Friedenskongresses zu sehen, darunter der junge Ludwig XIV aus Frankreich als Kind. Verhandelt und abgeschlossen wurde der westfälische Teilfrieden allerdings an anderer Stelle der Stadt, und er wurde schließlich zur Geburtsstunde der Niederlande.

Der Goldene Hahn

 

__________________________________________________________________________________________________________________

 

Zu den schönsten Teilen der Stadt Münster zählt der Prinzipalmarkt, das Herzstück der Altstadt mit der hochgotischen Kirche St. Lamberti, deren Bau durch Kaufleute finanziert, war sie in der Reformation als eine Art "Gegenkirche" zum Dom St. Paulus gedacht.

St. Lamberti zog die verschiedensten radikalen Prediger der Reformation an und es entwickelten sich aus heutiger Sicht besonders merkwürdige Formen des Zusammenlebens Münsteraner Bürger. Höhepunkt war die dramatische Episode des "Täuferreiches von Münster", das im September 1534 begann, nur wenige Monate Bestand hatte und von Bischof Franz von Waldeck nach Einnahme der Stadt im Juni 1535 beendet wurde. Die Täufer hatte man hingerichtet und ihre Leichen in drei eisernen Körben am Turm der Lambertikirche zur Abschreckung aufgehängt. Die Körbe hängen im Original noch heute am Turm und die pädagogische Wirkung, so unsere Führerin, bleibt bis in die Neuzeit ungebrochen: "Die Jugend und die Menschen in Münster gelten als besonders brav und kaum radikal oder kriminell."

 

Der anschließende Rundgang führte durch die Salzstraße, der ältesten Handelsstraße des Münsterlandes. Münster gehörte zum Hanse-Bund, dessen andere Mitglieder sich alle durch in die Straße eingelassene besondere Steine verewigt haben. Auf dem weiteren Weg gelangten wir zum "Alten Gasthaus Leve", wo für alle der Mittagstisch gedeckt war.

Das Essen war zu einem festen Zeitpunkt bestellt. Zuvor war die Zeit zu knapp, um die barocke Clemenskirche mit unserer Führerin zu besuchen. Ihre Empfehlung setzten wir nach der Mittagspause um und ich meine, es hat sich gelohnt.

Gegen 17.00 Uhr trafen sich alle an der Bushaltestelle wieder und eine zufriedene Gruppe trat die Heimreise nach Leichlingen an.

 


Der Lamberti-Turm mit den Körben der Täufer

Clemenskirche

Das Innere der Clemenskirche


Besuch der Ausstellung "Europa" im SinnesWald

von Wicze Braun und Wolfgang Brudes

Am Samstagvormittag hatten Wicze Braun und Wolfgang Brudes zu einem Besuch im "SinnesWald" mit der Ausstellung "Europa" eingeladen.
Viele Gäste und Gastgeber folgten gerne der Einladung und trafen sich
zunächst im Steinbruch zu einem kleinen kulturellen Programm.
Wicze Braun und Wolfgang Brudes begrüßten die Gäste in deutscher und französischer Sprache.

Sie wiesen insbesondere auf die fundamentale Bedeutung der deutsch/französischen Freundschaft bei der Entwicklung der europäischen Projekte hin.

Das 50-jährige Jubiläum war auch der Grund, weshalb sie das Thema "Europa" in diesem Jahr für den SinnesWald gewählt haben.

Anna-Sophia Ringel spielte das Europa-Lied und die beiden Nationalhymnen
auf der Trompete, die Gäste sangen dabei kräftig mit.
Es war ein feierlicher Moment.






 

Ein leckerer Imbiss im Sonnenschein in dem idyllischen Gelände sorgte für gute Stimmung.

Thierry Carpentier, der Jugendfreund von Wicze aus den Anfängen der Städtepartnerschaft mit Marly, brachte mit seinem Akkordeon französisches Flair in die Gesellschaft. Es war ein gelungener Abschluss dieses Besuches.


Jubiläumsfeier in der Aula

von Theo Beckers

Den Höhepunkt des diesjährigen Treffs mit unseren Freunden aus Marly war die Feier zum 50jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft am Freitag, dem 31. Mai um 18 Uhr in der Aula.
Im vollbesetzten Saal war neben den Gästen aus Marly und deren Gastgebern sowie weiteren interessierten Jumelage-Freunden aus Leichlingen auch eine ganze Reihe von Ehrengästen erschienen. Neben den Bürgermeistern der beiden Städte und Vertretern des Rates und der Verwaltung waren auch der Europaabgeordnete Herbert Reul und der Landesabgeordnete Rainer Deppe unter den Gästen. Auch viele ehemalige Aktive der Städtepartnerschaft waren erschienen.

Pünktlich nach Einhalten des Akademischen Viertels um 18.15 Uhr eröffnete der 2. Vorsitzende des Freundeskreises Marly-le-Roi, Dr. Hermann Brandl, die Veranstaltung.

Als "Eisbrecher" begeisterten Schüler des "Conservatoire de Marly" mit einer temperamentvollen Bach-Etüde.

Die erste der Festreden hielt Sybille Schmidt. Ihre auf Deutsch gehaltene Rede war, wie bei fast allen Reden, auf den Tischen in der anderen Sprache (hier Französisch) verteilt worden, so dass auch die Anwesenden ohne Fremdsprachenkenntnis dem Vortrag leicht folgen konnten.

Sie ließ die 50 Jahre der Städtepartnerschaft Revue passieren.44 Jahre lang gab es einen Sportaustausch, seit 1973 treffen sich die Senioren beider Städte und seit 2000 gibt es einen regen Kulturaustausch.

Auch das "Orchestre de Marly" und die jungen Schüler des Conservatoire und die Leichlinger Musikschule führen immer wieder gemeinsame Projekte auf, wie auch heute, wo sie gemeinsam einen Programmteil aufführen.

Sie verwies auch darauf, dass zunächst die Stadt Leichlingen die Partnerschaft organisiert und durchgeführt habe, bis sich wegen finanzieller Schwierigkeiten 1993 der Freundeskreis gebildet und die Organisation übernommen habe.
Abschließend bedankte sich Sybille Schmidt bei ihren Helfern im Freundeskreis, den Gastgebern sowie bei Bürgermeister und Verwaltung für die tätige Hilfe und den Sponsoren, insbesondere der Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse und der Stiftung Karl Reul für die finanzielle Unterstützung.
Sie endete mit dem Ausruf, der quasi die Quintessenz aller Reden war:

Es lebe unsere Städtepartnerschaft!
Vive le jumelage!

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!
Vive l'amitié franco-allemande!

 

Bürgermeister Ernst Müller ließ, nachdem er die im Saal anwesenden Ehrengäste begrüßt hatte, die Geschichte der Deutsch-französischen Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg auferstehen. Er wies auf Charles de Gaulle und Konrad Adenauer hin, die 1963 im Elyseevertrag die Grundlage für das Aufblühen der Städtepartnerschaften zwischen diesen beiden Ländern gelegt hatten. 1964 entstand aus einer privaten Bekanntschaft die Städtepartnerschaft, und aus diesen Partnern sind inzwischen Freunde geworden. Inzwischen ist ein Europa von 28 Ländern mit nahezu einer halben Milliarde Menschen geworden, die politisch und wirtschaftlich geeint sind. 70 Jahre Frieden und Stabilität in Mitteleuropa sind ein politisches Novum.
Er dankte allen Arbeitern an der Partnerschaft, den Amis de Jumelage in Marly ebenso wie dem Freundeskreis der Städtepartnerschaft in Leichlingen. Insbesondere dankte er auch den Mitwirkenden an der Feierstunde, den Mitgliedern des "Orchestre de Marly", dem "Conservatoire de Marly" und der Musikschule Leichlingen.

Nach seiner Rede überreichte er dem Bürgermeister von Marly ein Kunstwerk von Winfried Gille, welches die beiden Flaggen von Deutschland und Frankreich als Zeichen der Verbundenheit beider Länder verwebt.


Ernst Müller überreicht ein Kunstwerk von Winfried Gille mit den verwobenen Flaggen

Jean-Yves Perrot, der Bürgermeister von Marly-le-Roi sprach in Deutsch. Auch er verwies auf die fast 70jährige Friedenszeit in Europa und die deutsch- französische Aussöhnung, die inzwischen zu einer echten Freundschaft geworden sei.

Diese Aussöhnung führte zu dem in 1964 von den Bürgermeistern Hansmeyer (Leichlingen) und Gilles (Marly) unterschriebenen Partnerschaftseid, der eine lebendige Partnerschaft und Freundschaft bis heute begründet hat. Durch die vielfältigen Austausche in Sport, Kultur, Seniorenreisen und in gegenseitigen Besuchen hätten sich die Bevölkerungen beider Städte kennen und schätzen gelernt.
Um die Verbundenheit seiner Stadt zu Leichlingen zu zeigen, übereichte er ein Bild der Künstlerin Martine Laszczuk, deren Vernissage am nächsten Tag stattfinden sollte.
Das Bild zeigt eine Naturszene und soll ein Stück Marly in Leichlingen sein damit die Freundschaft auch die nächsten 50 Jahre weiter besteht und sich vertieft.
Um dieses Band zu vertiefen, sollte der Partnerschaftseid erneuert werden, damit ein dauerhaftes Interesse auch bei den jungen Generationen geweckt wird.

Ernst Müller erhält aus der Hand von Jean-Yves Perrot ein Gemälde von
Martine Laszczuk


Der Präsident der "Amis de Jumelage", Patrick Gautier verwies ebenfalls
auf die letzten 50 Jahre und dankte den damaligen Bürgermeistern
Hansmeyer und Gilles sowie den den Familien Wefelscheid aus Leichlingen
und Picardel aus Marly. Als Geschenk überreichte er ein großes Bild
vom Park von Marly.



Sybille Schmidt, Patrick Gautier, Bertrand Balette mit dem Foto vom Marly-Park

Bürgermeister Müller dankte den beiden Freundeskreisen und schenkt jedem von
ihnen sowie der Stadt Marly ein Bild, das eine Karte Leichlingens zeigt.

 



Jean-Yves Perrot, Sybille Schmidt, Patrick Gautier, Bertrand Balette
mit den Karten von Leichlingen

Die frisch gewählten Élus (Ratsmitglieder) aus Marly:
Stéphanie Thieyre, Cécile Deleplanque, Christian Hübner, Emmanuele Cardoso mit
Heidrun Glage, Vorsitzende des Arbeitskreises Städtepartnerschaften von Leichlingen
Dirigent

Michael Forster gelang es, in den Tagen von Donnerstag bis Samstag aus zwei Gruppen ein einheitliches Klangwerk zu schaffen, dass das Konzert Piccola Musica von Ferenc Farkas hervorragend darbot. Lang anhaltender Beifall dankte hierfür.

Der Dirigent Michael Forster
inmitten der deutsch-französischen Musiker

Anschließend sagte Hermann Brandl dann einen weiteren Höhepunkt an: Das Büfett wurde eröffnet. Nunmehr verwandelte sich die bisher ruhige, konzentriert zuhörende Aula in einen quirligen, von Gesprächen widerhallenden Raum, in dem gegessen und getrunken, aber auch mit immer wieder wechselnden Gesprächspartnern Erlebnisse aus der Zeit der Städtefreundschaft aufgefrischt wurden aber auch die Erlebnisse seit Donnerstag ausgetauscht wurden.

Es folgte nun der Höhepunkt der Veranstaltung. Die beiden Bürgermeister von Marly und Leichlingen, Perrot und Müller, erneuerten den Freundschaftspakt und unterschrieben die Partnerurkunden. Damit sollte u.a. auch ein dauerhaftes Interesse bei der jungen Generation geweckt werden.

Nach diesen offiziellen Punkten konnte Hermann Brandl wieder etwas zur Auflockerung ansagen: Das Orchester de Marly und die Musikschule Leichlingen bildeten zusammen ein Orchester.

 

Jean-Yves Perrot und Ernst Müller mit den Verbrüderungsurkunden

 

Andreas Genschel, Leiter der Musikschule Leichlingen, stellt sein Projekt vor:
einen musikalischen deutsch-französischen Workshop

Zum Büfett gehörte auch eine wunderbare, gestiftete Torte, die allerdings etwas Nachbesserung benötigte: Die "5" von "50" Jahren war wie eine "4" geraten. Dies sollte sich später auf der Bühne in etwas anderer Form wiederholen.

 

Das Anschneiden der Jubiläumstorte mit den Élus




Die Torte zum 50jährigen Jubiläum


H
ermann Brandl hatte Mühe, sich Gehör zu verschaffen, als er den vorletzten Programmpunkt ansagen wollte. Hier wurde wieder ein Höhepunkt des Abends angekündigt: Die Sopranistin Jana Maria Gropp, begleitet von ihrer Schwester Pauline am Klavier, zeigte ihr großes gesangliches Talent. Ihr Repertoire reichte von
Opernarien über Lieder, Volkslieder und französische Chansons. Die Zuhörer waren
von der Vorführung begeistert, und feierten die beiden Schwestern durch begeisterte Zurufe, rhythmisches Klatschen und Standing Ovations.Möglicherweise angeregt durch die Begeisterungsstürme flatterte von einem über der Bühne aufgehängten Plakat eine aufgeklebte "5" herunter.


Sehr zur Freude der Teilnehmer kam nun auf dem Plakat der ursprüngliche Text hervor: "40 Jahre Partnerschaft Marly-le-Roi - Leichlingen. Geistesgegenwärtig klebte Jana Marie die "5" ans Piano und sang weiter.

Eine ganz besondere Atmosphäre erzeugten die beiden jungen Damen mit ihrer Zugabe, als sie das Edith-Piaf-Chanson "Je ne regrette rien" vortrugen. Leichtes Mitsummen und -singen unterstütze sie.

 

Die Leichlingerinnen Jana Marie Gropp und ihre Schwester Pauline Gropp (am Piano)


Nach diesem Auftritt konnte Hermann Brandl nunmehr seine letzte Ansage machen:
Er bat zum Tanz. Zur Disco-Musik von DJ Alexander Momm füllte sich die Tanzfläche augenblicklich und es wurde noch lange gefeiert.

 

Vernissage zur Ausstellung von Martine Laszczuk

von Ellen Lange

Schon einige Zeit vor dem Beginn der diesjährigen Vernissage wurde klar, dass die Stühle im Weyermannsaal nicht ausreichen würden. Französische Gäste, Gastgeber und andere Kunstinteressierte füllten die Räumlichkeiten im Nu. Aber die Reden und die musikalische Begleitung ließen sich auch im Stehen genießen.

Schülerinnen und Schüler des "Conservatoire Roger Bourdin" aus Marly waren in Begleitung des Direktors und einer Dozentin zum ersten Mal nach Leichlingen gekommen und umrahmten die Vernissage mit jugendlich frisch vorgetragenen Werken von deutschen und französischen Komponisten.

Klavier, Flöten und Violoncello erklangen in unterschiedlichen Zusammenstellungen und ließen eine erstaunliche Bandbreite deutlich werden.

Bürgermeister Ernst Müller begrüßte die Gäste zur 15. Ausstellung auf Deutsch und Französisch. Er hob die Arbeit von Wicze Braun und Wolfgang Brudes hervor, die, gemeinsam mit der ehemaligen Kulturdezernentin von Marly, Mme Tafani, die Idee zu diesem Kulturaustausch hatten und die immer wieder neue Künstler entdecken, die in der Partnerstadt ausstellen wollen.

 



Bürgermeister Jean-Yves Perrot aus Marly wies in seiner Begrüßung auf die Rolle der Künste als Mittel der Völkerverständigung hin. Er zitierte aus den Gedichten von Charles Baudelaire, die unter dem Titel "Die Blumen des Bösen" auch in Deutschland gut bekannt sind und ein (Wieder) Lesen unbedingt verdienen.
Wicze Braun und Wolfgang Brudes führten dann zweisprachig in
das Werk der Künstlerin Martine Laszczuk ein. Sie hat eine klassische Ausbildung absolviert und setzt ihr großes handwerkliches Können meist in gegenständliche Malerei um.

Martine Laszczuk: " Malen zu können ist eine wertvolle Gabe, die nicht zum Vergeuden da ist. Jeder begnadete Moment soll dankbar aufgenommen werden. Generationen von Künstlern haben die Techniken erarbeitet: die Grundlagen. Sie sollen erlernt, integriert werden, bevor man sich davon distanziert, sie überschreitet."

Diese Grundlagen lassen sich im Bürgerhaus beson-ders gut an ihren Engelbildern und den Natur- und Reisebildern erkennen. Die Motive sind meist realistisch umgesetzt, können den Betrachter aber darüber hinaus in zauberhafte Welten entführen.In einem dritten Raum findet sich die Hommage an ihren Bruder Alain: "Es war mir ein Wunsch, über die Beziehung zu meinem jüngeren, mongoloiden Bruder zu berichten, der mit 40 Jahren gestorben ist. Jahrelang sind mir die Texte von Alain eine Inspirationsquelle gewesen. Ein Bote mit dem Auftrag, die Menschheit auf der Erde zur Weiterentwicklung zu veranlassen." Die Texte ihres Bruders hat die Künstlerin zum Teil zu Collagen verarbeitet, und wenn man sie in der Stille liest, versteht man gut, was sie mit dem Auftrag des Boten meint.

Wenn man die Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Marly-le-Roi und Leichlingen zur Hand nimmt und sich an die verschiedenen Ausstellungen erinnert, dann kann man sich jetzt schon auf die kommenden freuen.
Diese Ausstellungen vermitteln ein lebendiges Bild der Kunstszene in beiden Städten.
Im Jahr 2015 wird die Leichlingen Künstlergruppe "Unsere ART" in Marly vertreten sein.

 

Nachlese aus Deutschland und Frankreich zu den Festtagen

Liebe Frau Schmidt,
herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenen Festabend zum 50jährigen
Jubiläum! Der ganze Abend war wirklich ein überzeugender Beweis für die
Lebendigkeit der Partnerschaft. Erstaunlich war für mich zu sehen, wie
viele Menschen zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Ganz besonders
beeindruckt hat mich die Rede von Herrn Bürgermeister Perrot in
deutscher Sprache! Ich weiß doch, wie ungern Franzosen die sichere Basis
ihrer Muttersprache verlassen. Auch das Konzert des Orchesters
Marly - Leichlingen war ein Höhepunkt! Wie viel Arbeit für das Gelingen
des Jubiläumsfestes nötig war, besonders auch von Ihrer Seite, kann ich
mir lebhaft vorstellen.
Frau Dr. Mütze, interessierte Bürgerin aus Leichlingen
------------------------------------------------------------------------------------------
Merci Sybille pour cet excellent séjour à Leichlingen et celui-ci en particulier, je ne suis pas prête de l'oublier!....
Tu as toujours le sourire malgré la fatigue (possible!...) et la bonne humeur que tu sais communiquer à tous.... Bravo!
Merci aussi à tous ceux qui ont aidé à ce que l'accueil et les repas soient si bons....
Notre retour a été agrémenté par les délicieuses fraises de Leichlingen....
Ganz herzlich, "Danke".
Grüsse aus Marly. Bis bald in Oktober.
Catherine

Danke, Sybille für diesen wunderschönen Aufenthalt in Leichlingen; diesen besonders, den ich nicht vergessen werde!...
Du hast immer ein Lächeln trotz der Müdigkeit (vielleicht) und einen guten Humor den Du an alle weiterzugeben weißt...Bravo!
Dank auch an alle, die mit dazu beigetragen haben, dass der Empfang und die Mahlzeiten so lecker waren…
Unsere Rückfahrt wurde durch die köstlichen Erdbeeren von Leichlingen verschönert. Ganz herzlich: Danke…

Grüße aus Marly. Bis bald im Oktober.
Catherine

Liebe Sybille, sehr geehrter Herr Bürgermeister Müller, alle liebe Freunde aus Leichlingen,

Herzlichsten Dank für diesen tollen und sehr freundlichen Empfang.
Alle Marlychois sind total begeistert und haben, dank Eurer erstklassigen Organisation, einen wunderbaren Aufenthalt verbracht.
Nochmals herzlichsten Dank.

Wir freuen uns alle auf den Besuch im Oktober.

Gruss und Kuss!!
Albert

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Merci chère Sybille.
Vous êtes formidables! Oui vraiment, Hartmut, toi et tous les autres, vous avez bien travaillé. Nous, nous sommes heureux d'avoir apporté un petit quelque chose à la réussite de cette grande et belle fête de l'amitié. J'ai fait suivre ton message à tous les musiciens de l'Orchestre de Marly, à ceux qui ont partagé le plaisir de la fête et aussi à ceux qui vont maintenant regretter de ne pas être venus.
Musique et amitié!
Je t'embrasse
Claude


Liebe Sybille,

Ihr seid großartig! Ja wirklich, Hartmut, Du und all die anderen, Ihr habt prima gearbeitet. Wir (die Konzertleute) sind glücklich, dass wir ein wenig zu dem Erfolg dieses großen und schönen Festes der Freundschaft beitragen konnten. Ich habe Deine Nachricht an alle Musiker des "Orchestre de Marly" weitergeleitet, an jene, die an dem Fest teilgenommen haben und an jene, die es nun bedauern werden, dass sie nicht mitgekommen sind.
Musik und Freundschaft!
Alles Liebe

Claude
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chère Sybille,

A toi et à toute ton équipe
félicitations pour ces jours de rencontres et de partage si réussis.
J'ai observé avec une grande joie intérieure notre assemblée si nombreuse, pleine de gaieté, de conversations animées, de danseurs, pendant la soirée festive. C'était fabuleux!
En 1962 je travaillais au Consulat Général de France à Munich, dans les Services Commerciaux. Nous étions tous là, Le Consul Général, le Conseiller Commercial, les collègues, la Colonie Française, lorsque le Général de Gaulle est venu prononcer son discours à la Feldherrnhalle (après avoir d'abord regardé sa femme à une fenêtre de la Residenz, qui lui a fait un signe de la tête).
S'engager dans un jumelage dès 1964, il fallait oser..
Quel chemin parcouru!
A vous toutes et tous, un grand merci
Oui, vive le Jumelage !
Amitiés
Christiane

Liebe Sybille,

An Dich und Dein Team Glückwünsche für dieses so erfolgreiche Treffen.
Ich habe mit großer innerer Freude unsere große Gemeinschaft beobachtet, die Freude, angeregte Unterhaltungen, Tänzer während des Festabends. Es war fantastisch!
1962 arbeitete ich beim Generalkonsulat von Frankreich in München, beim Handelsrat Wir waren alle da, der Generalkonsul, der Handelsberater, die Kollegen, die Franzosen vor Ort, als General de Gaulle seine Rede in der Feldherrenhalle hielt (nachdem er zuvor seiner Frau an einem Fenster der Residenz zugewunken hatte, die ihm mit dem Kopf ein Zeichen gemacht hatte).
Sich 1964 für eine Partnerschaft einzusetzen war ein Wagnis…welch ein Weg wurde inzwischen zurückgelegt!
An Euch alle ein großes Dankeschön! Ja, es lebe die Partnerschaft!
Mit freundlichen Grüßen
Christiane
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bonjour chère Sybille,
Marielle et moi tenons à vous remercier, vous et toute votre équipe, pour ces inoubliables journées de commémoration de la signature du serment d'amitié entre nos deux villes. Ce fut une réussite totale tant pour l'organisation que pour la chaleur humaine et l'amitié profonde qui rassemble durablement ces familles !
Notre route de retour avec Charly s'est très bien passée et nous étions à Marly à 21h. Nous avons profité d' une pause sur l'autoroute pour savourer les délicieuses fraises de Leichlingen que vous nous avez si gentiment remises au moment du départ...
Nous nous faisons un plaisir de vous retrouver en Octobre prochain en Bourgogne puis à Marly. D 'ici là nous vous souhaitons un excellent été.
Encore mille merci pour votre accueil.
Vive le jumelage entre Leichlingen et Marly le Roi ! et longue vie à l'amitié entre nos deux populations
Affectueusement,
Marielle et Patrick

Guten Tag, liebe Sybille
Marielle und ich möchten Dir und Deinem Team danken für diese unvergesslichen Tage zum Gedenken an die Gründung der Partnerschaft zwischen unseren beiden Städten. Es war ein großer Erfolg, sowohl was die Organisation betrifft wie auch die menschliche Wärme und Freundschaft, die diese Familien dauerhaft verbindet.
Unsere Rückkehr mit Charly ist ohne Probleme verlaufen, wir waren um 21 Uhr in Marly. Während einer Pause haben wir die köstlichen Erdbeeren von Marly gegessen, die uns so freundlich bei unserer Abreise übergeben wurden…

Wir werden uns im kommenden Oktober in der Bourgogne wieder sehen und danach in Marly. Bis dahin wünschen wir einen wunderschönen Sommer.
Nochmals herzlichen Dank für Euren Empfang.
Es lebe die Partnerschaft zwischen Leichlingen und Marly-le-Roi! Und lang lebe die Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern!
Herzlichst
Marielle und Patrick

Bonjour chers amis,

De retour, sans encombre à Marly, (nous étions à la maison à 21h30 !!), nous tenons à vous remercier pour ces quatre magnifiques journées, une belle découverte de Münster, une ville très intéressante et si vivante, enfin une magnifique soirée , un programme riche et une ambiance "prima"!!!.
Enfin n'oublions pas la grande joie de retrouver nos amis proches avec qui nous partageons des moments si chaleureux.

En un mot, merci

Bien amicalement à vous deux

Anny et François

PS votre mail a été transmis à tous les participants au voyage

Guten Tag, liebe Freunde,
Wieder gut in Marly angelangt, möchten wir uns für vier herrliche Tage bedanken, die Entdeckung von Münster, einer sehr interessanten und lebhaften Stadt, dann einen wunderschönen Festabend, ein großes Programm und eine "prima" Stimmung !
Und vergessen wir nicht die Freude, gute Freunde wieder zu treffen, mit denen wir so schöne gemeinsame Momente teilen.
Mit einem Wort: Danke.
Sehr herzlich,
Anny und François
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lieber Andreas,
Es ist bald eine Woche, dass wir ein tolles Jubiläum und großartige Musikfreunde in Leichlingen verlassen haben. Gratuliere, Du hat es geschafft, da Du davon überzeugt warst. Das Experiment war ja musikalisch erfüllend und hat uns großen Spaß bereitet. Besonders haben wir geschätzt die dynamische und effiziente Weise des Dirigenten. Und dazu ganz bestimmt die fehlerlose Organisation und den warmen Empfang unserer Musikmitspieler und Gastgeber.
Im Namen der französischen Musiker des deutsch-französischen Orchesters möchte ich dafür Dir, als auch Michael und den deutschen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich danken. Bitte übermittle ihnen diesen Dank mit unserer ganzen Hoffnung ein neues Treffen.
Als Zugabe bekommst Du die einige Fotos, die ich aufgenommen habe.
Mit herzlichen Grüßen aus Marly an Christiane und Dich
Claude


Wir danken der Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse Köln und der Bürgerstiftung von Karl Reul sehr herzlich für ihre großzügige Unterstützung zum 50jährigen Jubiläum.

Wir danken auch Allen, die uns durch Anzeigen unterstützt haben.

Alle Berichte und aktuellen Termine könnt Ihr auch nachlesen in unserer Homepage:
www.freundeskreis-marly-le-roi.de. Dank an unseren Webmaster Hartmut Schmidt.

Herzlichen Dank für alle Beiträge zu dieser Jubiläumsausgabe; und herzlichen Dank auch an unsere Freunde aus Marly für ihre so freundlichen und positiven Dankesschreiben nach unseren Jubiläumstagen in Leichlingen.

Schöne sonnige und erholsame Sommertage
wünscht Euch


Eure Sybille


Redaktion: Sybille Schmidt

Layout und Webmaster: Hartmut Schmidt

Fotos (soweit nicht anders angegeben): Peter Thönes


zurück zu "Aktuelles"